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Groups > de.sci.electronics > #253656 > unrolled thread
| Started by | Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2019-03-09 15:36 +0100 |
| Last post | 2019-03-13 10:10 +0100 |
| Articles | 20 — 10 participants |
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LED-Empfehlung erbeten Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2019-03-09 15:36 +0100
Re: LED-Empfehlung erbeten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-03-09 15:49 +0100
Re: LED-Empfehlung erbeten Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2019-03-09 17:13 +0100
Re: LED-Empfehlung erbeten Joerg Niggemeyer <beagle@nucon.de> - 2019-03-09 20:02 +0100
Re: LED-Empfehlung erbeten Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2019-03-09 19:51 +0100
Re: LED-Empfehlung erbeten Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2019-03-10 15:04 +0100
Re: LED-Empfehlung erbeten Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2019-03-10 15:21 +0100
Re: LED-Empfehlung erbeten "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2019-03-11 09:56 +0000
Re: LED-Empfehlung erbeten Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2019-03-11 13:42 +0000
Re: LED-Empfehlung erbeten Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-03-11 16:19 +0100
Re: LED-Empfehlung erbeten "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2019-03-11 15:29 +0000
Re: LED-Empfehlung erbeten Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-03-11 16:50 +0100
Re: LED-Empfehlung erbeten Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> - 2019-03-13 09:58 +0100
Re: LED-Empfehlung erbeten Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-03-13 10:44 +0100
Re: LED-Empfehlung erbeten Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> - 2019-03-13 11:37 +0100
Re: LED-Empfehlung erbeten Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-03-13 12:43 +0100
Re: LED-Empfehlung erbeten Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-03-12 06:11 +0100
Re: LED-Empfehlung erbeten "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2019-03-12 07:53 +0000
Re: LED-Empfehlung erbeten Roland Franzius <roland.franzius@uos.de> - 2019-03-12 09:54 +0100
Re: LED-Empfehlung erbeten Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> - 2019-03-13 10:10 +0100
| From | Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-09 15:36 +0100 |
| Subject | LED-Empfehlung erbeten |
| Message-ID | <gei1bfFpbfdU1@mid.individual.net> |
Hi, gestern gab plötzlich ein kaum 4 Jahre altes 15-W-LED-Glüobst (100-240 V/120 mA) seinen Geist auf. Häh? War da nicht was mit tausenden von Betriebsstunden? Eine nähere Untersuchung war geboten. Es ergab sich Folgendes: 1. Das Licht wird von 45 LEDs erzeugt, die in 9 Gruppen à 5 parallel geschalteter LEDs konfiguriert sind. 2. 3 einzelne LEDs und eine gesamte 5er-Gruppe hatten den Dienst versagt. 3. Bezeichnenderweise befinden sich diese LEDs in einem Bereich der Alu-Leiterplatte, dem es an Wärmeleitpaste zur Abführung der Verlustwärme an den glühobstinternen Kühlkörper mangelt. <https://s17.directupload.net/images/190309/99pz8srf.jpg> Da ich (bekanntermaßen?) nicht zum Wegwerfen neige, möchte ich versuchen, die Lampe durch Ersatz der defekten LEDs wiederzubeleben. Deshalb meine Frage: Kann jemand von Euch bekannt robuste Typen empfehlen? Oder können mehr oder weniger beliebige zum Einsatz kommen? Für sachdienliche Hinweise dankt im voraus Reinhard
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-09 15:49 +0100 |
| Message-ID | <q60jpl$fhp$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #253656 |
On 3/9/19 3:36 PM, Reinhard Zwirner wrote: > Hi, > > gestern gab plötzlich ein kaum 4 Jahre altes 15-W-LED-Glüobst > (100-240 V/120 mA) seinen Geist auf. Häh? War da nicht was mit > tausenden von Betriebsstunden? Viele tun das auch... Der E14 LED-Retrofit in meiner Leselampe am Nachttisch leuchtet schon Jahre wo ich früher sonst einmal im Jahr das Glühobst wechseln musste. Ebenso ein weiteres Teil in einer Lampe an einem Bewegungsmelder im Flur. Ist aber beides Markenware von Toshiba. Eine nähere Untersuchung war geboten. > Es ergab sich Folgendes: > > 1. Das Licht wird von 45 LEDs erzeugt, die in 9 Gruppen à 5 parallel > geschalteter LEDs konfiguriert sind. > > 2. 3 einzelne LEDs und eine gesamte 5er-Gruppe hatten den Dienst versagt. > > 3. Bezeichnenderweise befinden sich diese LEDs in einem Bereich der > Alu-Leiterplatte, dem es an Wärmeleitpaste zur Abführung der > Verlustwärme an den glühobstinternen Kühlkörper mangelt. Das sollte aber eigentlich bei diesen Dimensionen keinen Unterschied machen, Alu leitet Wärme gut. > > <https://s17.directupload.net/images/190309/99pz8srf.jpg> > > Da ich (bekanntermaßen?) nicht zum Wegwerfen neige, möchte ich > versuchen, die Lampe durch Ersatz der defekten LEDs wiederzubeleben. > Deshalb meine Frage: Kann jemand von Euch bekannt robuste Typen > empfehlen? Oder können mehr oder weniger beliebige zum Einsatz kommen? > > Für sachdienliche Hinweise dankt im voraus Es sind jedenfalls LEDs mit 2 Kristallen wie man deutlich sehen kann. Miss mal die Spannung aus die an so einer LED abfällt damit du sehen kannst ob die intern parallel oder in Reihe geschaltet sind. Gerrit
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| From | Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-09 17:13 +0100 |
| Message-ID | <gei717Fqhq3U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #253657 |
Gerrit Heitsch schrieb: [...] > Miss mal die Spannung aus die an so einer LED abfällt damit du sehen > kannst ob die intern parallel oder in Reihe geschaltet sind. Rund 4 V bei ca. 3 mA (Betriebsbedingung beim Entstehen des Fotos); gut 4 V bei 20 mA: also wohl keine Reihenschaltung, oder? Ciao Reinhard
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| From | Joerg Niggemeyer <beagle@nucon.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-09 20:02 +0100 |
| Message-ID | <36d42e9257.mano@beagle.nucon.de> |
| In reply to | #253661 |
In message <gei717Fqhq3U1@mid.individual.net>
Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> wrote:
> Gerrit Heitsch schrieb:
> [...]
>> Miss mal die Spannung aus die an so einer LED abfällt damit du sehen
>> kannst ob die intern parallel oder in Reihe geschaltet sind.
> Rund 4 V bei ca. 3 mA (Betriebsbedingung beim Entstehen des Fotos);
> gut 4 V bei 20 mA: also wohl keine Reihenschaltung, oder?
Die LEDs, die noch Licht geben, scheinen ebenfalls schon platt, bzw.
degeneriert sein, wenn sie über 4V bei weniger als einem
10tel des Nennstroms haben ;-(
Ich wuerde mir nicht die Mühe machen einzelne LEDs zu tauschen.....
> Ciao
> Reinhard
--
Joerg Niggemeyer on RISCOS 5.24 Raspberry Pi3+
http://www.led-temperature-protection.com
http://www.nucon.de
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2019-03-09 19:51 +0100 |
| Message-ID | <q611v4$cqu$1@host1.dns-netz.com> |
| In reply to | #253656 |
Am 09.03.19 um 15:36 schrieb Reinhard Zwirner: > gestern gab plötzlich ein kaum 4 Jahre altes 15-W-LED-Glüobst > (100-240 V/120 mA) seinen Geist auf. Häh? War da nicht was mit > tausenden von Betriebsstunden? Oder am Ende der Garantiezeit. Die hat schon doppelt so lange gehalten. Du hattest also was Besseres erwischt. ;-) Bei 15W glaube ich allerdings eher, dass die Lampe sich selbst gegrillt hat. Das können LEDs sehr gut. Nur Kleingemüse unter 10W ist einigermaßen zuverlässig. > 1. Das Licht wird von 45 LEDs erzeugt, die in 9 Gruppen à 5 parallel > geschalteter LEDs konfiguriert sind. So etwas ist gängige Praxis. > 3. Bezeichnenderweise befinden sich diese LEDs in einem Bereich der > Alu-Leiterplatte, dem es an Wärmeleitpaste zur Abführung der > Verlustwärme an den glühobstinternen Kühlkörper mangelt. Na, so ein Zufall. Ein Trofpen ist es allerdings auch immer, der das Fass zum Überlaufen bringt. > <https://s17.directupload.net/images/190309/99pz8srf.jpg> > > Da ich (bekanntermaßen?) nicht zum Wegwerfen neige, möchte ich > versuchen, die Lampe durch Ersatz der defekten LEDs wiederzubeleben. Wie jetzt? Willst Du die LEDs auf dem COB einzeln wechseln? > Deshalb meine Frage: Kann jemand von Euch bekannt robuste Typen > empfehlen? Oder können mehr oder weniger beliebige zum Einsatz kommen? Versuche herauszufinden, welche Spannung das COB-Modul in etwa hatte. Danach suchst Du ein COB-Modul, was von der Spannung in etwa passt. Es muss halt auch mechanisch passen. Daran musst Du die Auswahl fest machen. Und immer schön dran denken, dass der Nennstrom laut Datenblatt nur bei Vollmond und günstiger Sternenkombination für 13 Sekunden funktioniert. Also im Strom (und damit Leistung) ordentlich überdimensionieren. Und sorge dafür dass das LED-Modul während des Betriebs nicht wärmer wird als eine Kaffetasse. Aber ich würde nicht davon ausgehen, dass sich der Aufwand wirklich lohnt, wenn es nicht gerade ein teures Stück ist, was man schlecht ersetzen kann. Marcel
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| From | Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-10 15:04 +0100 |
| Message-ID | <gekjr5FbuaoU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #253663 |
Marcel Mueller schrieb: [...] > Wie jetzt? Willst Du die LEDs auf dem COB einzeln wechseln? Bist Du sicher, daß es sich hier um COB-Technologie handelt? IMHO sind hier einfach nur SMD-LEDs auf eine Alu-Leiterplatte gelötet. Und solche LEDs gibt's wie Sand am Meer. Ciao Reinhard
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2019-03-10 15:21 +0100 |
| Message-ID | <q636hr$c47$1@host1.dns-netz.com> |
| In reply to | #253686 |
Am 10.03.19 um 15:04 schrieb Reinhard Zwirner: > Marcel Mueller schrieb: > > [...] >> Wie jetzt? Willst Du die LEDs auf dem COB einzeln wechseln? > > Bist Du sicher, daß es sich hier um COB-Technologie handelt? IMHO > sind hier einfach nur SMD-LEDs auf eine Alu-Leiterplatte gelötet. Und > solche LEDs gibt's wie Sand am Meer. Ja, OK, war falsch formuliert. Das ist kein COB. Aber als Ersatz sollte man ein solches nehmen. Die thermische Ankopplung ist das wesentlich besser. Einzelne LEDs wechseln ergibt aber keinen Meter Sinn. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis weitere LEDs aufgeben. Und wenn das erst mal los geht, bekommen die Übrigen mehr ab und der Prozess wird weiter beschleunigt. Das gilt sowohl für das Durchlegieren einzelner Chips wie auch für den Ausfall einer ganzen Kette. Es ist anzunehmen, dass ein Teil der vermeintlich noch lebenden LEDs schon erheblich geschädigt ist. Man müsste also /alle/ tauschen. Das ergibt nun wirklich keinen Sinn. Marcel
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| From | "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-11 09:56 +0000 |
| Message-ID | <gempmnFpi23U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #253686 |
Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> wrote: >Marcel Mueller schrieb: >[...] >> Wie jetzt? Willst Du die LEDs auf dem COB einzeln wechseln? >Bist Du sicher, daß es sich hier um COB-Technologie handelt? IMHO >sind hier einfach nur SMD-LEDs auf eine Alu-Leiterplatte gelötet. Und >solche LEDs gibt's wie Sand am Meer. Mit einer normalen Lötstation wird der OP aber keine Chance haben, die LED zu wechseln. Die Aluplatine leitet die zugeführte Wärme gnadenlos weg. Es wäre eine "Teilreparatur" dahingehend möglich, daß die defekten LED überbrückt werden. Bei genügend vielen LED in Reihenschaltung sollte dies kein Problem darstellen, da ja die Steuerelektronik als Stromquelle arbeitet. Ich habe das schon bei einigen Lampen aus der Schrottkiste gemacht. Wie lange so eine "reparierte" Lampe danach weiter hält, kann ich nicht sagen. Generell wird aber bei vielen Lampen > 6-7 W die Wärmeableitung suboptimal. Ich habe mit meinem IR Thermometer schon um die 90 Grad und höher gemessen. Retrofit ist bei höheren Leistungen IMO Mist. Wenn die LED grosszügig auf einer grossen Kühlfläche montiert sind, halten sie vermutlich auch solange, wie im Datenblatt angegeben. Auf einem anderen Blatt steht die Qualität des Netzteils. Hier dürfte die zweite Achillesferse der LED-Lampen liegen. -- Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-11 13:42 +0000 |
| Message-ID | <XnsAA0F95A6AAC53AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #253739 |
"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>: > Generell wird aber bei vielen Lampen > 6-7 W die WÇÏrmeableitung > suboptimal. Ich habe mit meinem IR Thermometer schon um die 90 Grad und > hÇôher gemessen. Retrofit ist bei hÇôheren Leistungen IMO Mist. Wenn die > LED grosszǬgig auf einer grossen KǬhlflÇÏche montiert sind, halten sie > vermutlich auch solange, wie im Datenblatt angegeben. Die Erfahrung hab ich auch gemacht. Besonders schlimm ist es, wenn das Retrofit-Glühobst in einer ungünstigen Leuchte montiert ist und Wärmestau erleidet. Eine E24-7W Philips (die ich immer für sehr zuverlässig hielt) starb letztens in so einer Leuchte. M. --
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-11 16:19 +0100 |
| Message-ID | <q65uab$692$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #253739 |
Hi Peter, > Mit einer normalen Lötstation wird der OP aber keine Chance haben, die > LED zu wechseln. Die Aluplatine leitet die zugeführte Wärme gnadenlos > weg. So sehe ich das auch. > Es wäre eine "Teilreparatur" dahingehend möglich, daß die defekten > LED überbrückt werden. Ganz schnell vergessen. Dann ist das Teil so funzelig, das will man nicht sehen. Je nach Ansteuerelektronik, macht das ohnehin wenig Sinn. Meist wird der Strom geregelt. Wenn jetzt ein Zweig fehlt, dann teilt sich der Strom eben auf die restlichen LEDs auf, die dann umso schneller das Jenseits suchen. Genauso wie eben eine ausgefallene LED entweder gleich einen String lahmlegen oder im falle des niederohmigen Ausfalls den Strom vorzugsweise in dessen String ziehen, was wiederum zum beschleunigten Antrag auf ewigen Ruhestand für alle weiteren im Zweig führt. Fazit: Stirbt die erste LED, dauert der Rest nicht mehr lange. Wenn überhaupt Reparatur, dann alles runter und neu bestücken. Beim Auslöten macht es also keinnen Sinn, einzelne AButeile zu schonen, das Ding in den Ofen, mit Hitzeschutzhandschuhen rausholen und die defekten LEDs abstreifen. Das Auflöten klappt mit einem Lötkolben mit genug Hitze. Flußmittel auf die Pads geben und mit flüssigem Zinn>380°C von der (dicken) Lötkolbenspitze möglichst zeitgleich an die zu lötenden Flächen bringen. Das wird nicht schön, funktioniert aber meistens recht brauchbar. > Generell wird aber bei vielen Lampen > 6-7 W die Wärmeableitung suboptimal. > Ich habe mit meinem IR Thermometer schon um die 90 Grad und höher gemessen. > Retrofit ist bei höheren Leistungen IMO Mist. Wenn das keine hochauflösende IR-Kamera war, darfst Du von LED-Temperaturen deutlich über 100°C ausgehen. Pfusch also. > Auf einem anderen Blatt steht die Qualität des Netzteils. Hier dürfte > die zweite Achillesferse der LED-Lampen liegen. Wohl wohl. Marte
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| From | "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-11 15:29 +0000 |
| Message-ID | <gend6vF3r5U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #253766 |
Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> wrote: >Hi Peter, >> Mit einer normalen Lötstation wird der OP aber keine Chance haben, die >> LED zu wechseln. Die Aluplatine leitet die zugeführte Wärme gnadenlos >> weg. >So sehe ich das auch. >> Es wäre eine "Teilreparatur" dahingehend möglich, daß die defekten >> LED überbrückt werden. >Ganz schnell vergessen. Dann ist das Teil so funzelig, das will man >nicht sehen. Das kommt auf den Aufbau des LED-Moduls an. Wenn es nur ein Strang mit vielen LED ist, merkt man eine LED weniger nicht so stark. Hast du eine Ahnung, warum die LED kaputt gehen? Ist das durch zu starke Wärmeeinwirkung oder kurzzeitige Überspannung. Letzteres könnte ich mir nur bei einfachen Kondensatornetzteilen vorstellen. -- Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-11 16:50 +0100 |
| Message-ID | <q6603c$95a$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #253771 |
Hi Peter, >> Ganz schnell vergessen. Dann ist das Teil so funzelig, das will man >> nicht sehen. > Das kommt auf den Aufbau des LED-Moduls an. Wenn es nur ein Strang mit > vielen LED ist, merkt man eine LED weniger nicht so stark. So wie der OP das beschrieben hatte, waren es mehrere parallele Reihenschaltungen, wie so oft. > Hast du eine Ahnung, warum die LED kaputt gehen? Ist das durch zu starke > Wärmeeinwirkung oder kurzzeitige Überspannung. Letzteres könnte ich mir > nur bei einfachen Kondensatornetzteilen vorstellen. Die Problematik mit dem Einschaltstrom von Kondensatornetzteilen wird IMHO überbewertet. Der Kondensator begrenzt die Ladungsmenge recht effektiv und die Dioden halten den kurzen Avalanceimpuls deren Energie recht begrenzt ist recht gut aus. Was die aber wirklich nicht mögen, ist hohe Temperatur. Gerade diese SMD-Teile, die eigentlich nur über die Pins gekühlt werden, sind in der Hinsicht nie gut. Wenn dann auch noch die Wärmeabfuhr schlecht ist, ist der Hitzetod nicht weit. Marte
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| From | Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-13 09:58 +0100 |
| Message-ID | <decd069457.assel@nuconverter.de> |
| In reply to | #253773 |
In message <q6603c$95a$1@news2.open-news-network.org>
Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> wrote:
> Die Problematik mit dem Einschaltstrom von Kondensatornetzteilen wird
> IMHO überbewertet. Der Kondensator begrenzt die Ladungsmenge recht
> effektiv und die Dioden halten den kurzen Avalanceimpuls deren Energie
> recht begrenzt ist recht gut aus.
Ohne eine Testreihe dazu ist das einfach nur eine Meinung!?
Ich sehe das etwas anders und nicht eine Eigenschaft von z.B.
Gleichrichterdioden auf LEDs übertragbar, da LEDs einfach "Flächen-Dioden"
sind.
Peaks schädigen dann erstmal die Struktur punktuell an wenigen Stellen.
Bei Nennstrom wirst Du davon praktisch nicht viel mitbekommen, da die
Leckstromzunahme durch die Schädigung im Verhältnis dazu zu klein ist.
> Was die aber wirklich nicht mögen, ist hohe Temperatur. Gerade diese
> SMD-Teile, die eigentlich nur über die Pins gekühlt werden, sind in der
> Hinsicht nie gut. Wenn dann auch noch die Wärmeabfuhr schlecht ist, ist
> der Hitzetod nicht weit.
Üblicherweise werden die SMD Dioden über das Package gekühlt, wenn
sie höhere Leistung bringen. Die gezeigten Dioden sind eher schwach und
sollen durch die hohe Anzahl die Wärme flächig verteilen.
Natürlich ist das Wärmemanagement entscheident, deswegen habe ich das
ja auch zu meinem Geschäftsinhalt gemacht ;-)
Falls hohe Wärme dazu kommt, dann kann sich der Paekstrom noch
übler auswirken.
--
mit freundlichen Gruessen/ best regards Joerg Niggemeyer Dipl.Physiker
WEB: http://www.nucon.de https://www.led-temperature-protection.com
Nucon GbR Steinbecker Muehlenweg 95, 21244 Buchholz idN, Germany
UST-IDNR.: DE 231373311, phone: +49 4181 290913, fax: +49 4181 350504
WEEE-Reg.-Nr.:DE 31372201
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-13 10:44 +0100 |
| Message-ID | <q6aje4$uua$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #253894 |
Hi Joerg,
>> Die Problematik mit dem Einschaltstrom von Kondensatornetzteilen wird
>> IMHO überbewertet.
^^^^
> Ohne eine Testreihe dazu ist das einfach nur eine Meinung!?
IMHO steht für meine Meinung, die ich nachfolgend auch begründete.
>> Der Kondensator begrenzt die Ladungsmenge recht
>> effektiv und die Dioden halten den kurzen Avalanceimpuls deren Energie
>> recht begrenzt ist recht gut aus.
> Peaks schädigen dann erstmal die Struktur punktuell an wenigen Stellen.
Wenn ich sehe, wie oft LEDs einfach hart via PWM beschaltet werden und
das klaglos lange klappt, dann sehe ich die Gefahr neim Einschaltpeak
nicht wirklich. Ausserdem habe ich in der Tat schon viele LED-Lampen
gesehen, die wirklich nur mit einem Vorschaltkondensator betrieben
werden Wenn der Einschaltpeak das Problem wäre, müssten die statistisch
bei einigen wenigen Einschaltvorgängen bereits sterben.
>> Was die aber wirklich nicht mögen, ist hohe Temperatur. Gerade diese
>> SMD-Teile, die eigentlich nur über die Pins gekühlt werden, sind in der
>> Hinsicht nie gut. Wenn dann auch noch die Wärmeabfuhr schlecht ist, ist
>> der Hitzetod nicht weit.
>
> Üblicherweise werden die SMD Dioden über das Package gekühlt, wenn
> sie höhere Leistung bringen.
Das ist in der Regel nicht so. Die Kühlung erfolgt vorwiegend über die
Pins. Schau Dir Datenblätter dazu an. Die kommen nicht umsonst auf
entsprechende Platinen.
> Die gezeigten Dioden sind eher schwach und
> sollen durch die hohe Anzahl die Wärme flächig verteilen.
Dann gäbe es das Problem der lokalen Überhitzung ja nicht, auch wären
die rückseitigen Alukühlflächen völliger Luxus
> Natürlich ist das Wärmemanagement entscheidend, deswegen habe ich das
> ja auch zu meinem Geschäftsinhalt gemacht ;-)
Huch?
Marte
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| From | Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-13 11:37 +0100 |
| Message-ID | <f9dd0f9457.assel@nuconverter.de> |
| In reply to | #253902 |
In message <q6aje4$uua$1@news2.open-news-network.org>
Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> wrote:
> Wenn ich sehe, wie oft LEDs einfach hart via PWM beschaltet werden und
> das klaglos lange klappt, dann sehe ich die Gefahr neim Einschaltpeak
> nicht wirklich.
Eine PWM bedeutet keine notwendige Überschreitung des max Nennstroms.
Es wird eine Stromquelle getaktet, was soll daran ein hartes Schalten
dann sein?
> Ausserdem habe ich in der Tat schon viele LED-Lampen
> gesehen, die wirklich nur mit einem Vorschaltkondensator betrieben
> werden Wenn der Einschaltpeak das Problem wäre, müssten die statistisch
> bei einigen wenigen Einschaltvorgängen bereits sterben.
Es gibt einige dieser Kondenstornetzteile, bei denen der erste Einschalt
Peak eben unterschiedlich stark nach der Phasenlage ausfällt. Bei ganz
billigen Varianten wird eben entsprechend unterdimensioniert und der max
Nennstrom überschritten.
Falls man ein Power LED mit wenigen Pulsen schrotten will, dann
fallen diese erheblich stärker aus.
>>> Was die aber wirklich nicht mögen, ist hohe Temperatur. Gerade diese
>>> SMD-Teile, die eigentlich nur über die Pins gekühlt werden, sind in der
>>> Hinsicht nie gut. Wenn dann auch noch die Wärmeabfuhr schlecht ist, ist
>>> der Hitzetod nicht weit.
>>
>> Üblicherweise werden die SMD Dioden über das Package gekühlt, wenn
>> sie höhere Leistung bringen.
> Das ist in der Regel nicht so. Die Kühlung erfolgt vorwiegend über die
> Pins. Schau Dir Datenblätter dazu an. Die kommen nicht umsonst auf
> entsprechende Platinen.
Ich glaub hier liegt ein Missverständnis vor: wenn einzelne LEDs höhere
Leistung bringen sollen, dann werden SMD LEDs über das Package gekühlt.
Beeindruckend z.B. automotive Nichia, die direkt ohne Platine
mit dem Package auf den Kühlkörper geklebt werden und über
Bond Drähte auf flexible Platinen elektrisch konnektiert werden.
Da wird kaum etwas über die elektrischen Kontakte abgeführt.
>> Die gezeigten Dioden sind eher schwach und
>> sollen durch die hohe Anzahl die Wärme flächig verteilen.
> Dann gäbe es das Problem der lokalen Überhitzung ja nicht, auch wären
> die rückseitigen Alukühlflächen völliger Luxus
15W/45=0,33W eine einzelne LED ist für mich eine schwache Funzel.
>> Natürlich ist das Wärmemanagement entscheidend, deswegen habe ich das
>> ja auch zu meinem Geschäftsinhalt gemacht ;-)
> Huch?
Natürlich nicht gedacht für den Glühobst-Schrott, sondern Zielanwendung
teure automotive Scheinwerfer, um die NTCs einzusparen, indem die LED
selbst der T-Sensor ist. Der Kostenvorteil ist im wesentlichen der
Kabelaufwand, Unterbringung des NTCs, der ja ebenfalls thermisch gekoppelt
sein muss.
--
mit freundlichen Gruessen/ best regards Joerg Niggemeyer Dipl.Physiker
WEB: http://www.nucon.de https://www.led-temperature-protection.com
Nucon GbR Steinbecker Muehlenweg 95, 21244 Buchholz idN, Germany
UST-IDNR.: DE 231373311, phone: +49 4181 290913, fax: +49 4181 350504
WEEE-Reg.-Nr.:DE 31372201
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-13 12:43 +0100 |
| Message-ID | <q6aqcn$al5$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #253908 |
Hi Joerg, > Es gibt einige dieser Kondenstornetzteile, bei denen der erste Einschalt > Peak eben unterschiedlich stark nach der Phasenlage ausfällt. ??? Das ist bei allen so. > Falls man ein Power LED mit wenigen Pulsen schrotten will, dann > fallen diese erheblich stärker aus. Ich steh gerade auf dem Schlauch und verstehe Deine Worte nicht. Beim Kondensatornetzteil gibt es genau einen Strompeak und den genau beim ersten Einschalten, je nach dem, wo in der Phase man eben den Einschaltmoment findet. Dieser Einschaltstromimpuls läd aber eben dann auch den Kondesnator auf, so dass die Dauer dieses worst-case Stromimpuls doch ziemlich beschränkt ist. > Ich glaub hier liegt ein Missverständnis vor: wenn einzelne LEDs höhere > Leistung bringen sollen, dann werden SMD LEDs über das Package gekühlt. > > Beeindruckend z.B. automotive Nichia, die direkt ohne Platine > mit dem Package auf den Kühlkörper geklebt werden und über > Bond Drähte auf flexible Platinen elektrisch konnektiert werden. Wir reden hier aber über ganz banale 5050er SMDs oder ähnliche Gehäuse und nicht über spezielle LEDs, die über Bonddrähte angeschlossen werden. > 15W/45=0,33W eine einzelne LED ist für mich eine schwache Funzel. Wenn ich einfach mal das erstbeste Datenblatt einer weissen 5050er LED nehme https://eu.mouser.com/datasheet/2/363/C9WT728-1202915.pdf dann steht da unter "Absolute maximum rating" 324 mW und warum wird der Thermische Widerstand mit der Fußnote [3] wohl mit Junction/solder spezifiziert? Du kannst Dir beliebige andere Datenblätter vergleichbarer SMD-LEDs begutachten, das zieht sich wie ein roter Faden durch. Über die Plastikgehäuse werden die den kleinsten Teil der Wärme los, der ist so gering, dass er im Datenblatt schon gar nicht mehr spezifiziert wird... > Natürlich nicht gedacht für den Glühobst-Schrott, sondern Zielanwendung > teure automotive Scheinwerfer, um die NTCs einzusparen, indem die LED > selbst der T-Sensor ist. Das ist durchaus sinnvoll, weil da die Temperatur erfasst wird, wo sie anfällt. Marte
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2019-03-12 06:11 +0100 |
| Message-ID | <gep00iFansmU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #253771 |
Am 11.03.2019 um 16:29 schrieb Peter Heitzer: > Hast du eine Ahnung, warum die LED kaputt gehen? Ist das durch zu starke > Wärmeeinwirkung oder kurzzeitige Überspannung. Letzteres könnte ich mir > nur bei einfachen Kondensatornetzteilen vorstellen. Ich hatte schon PTH LEDs denen beim Löten die Bond-Drähte abgerissen sind, weil das Plastikgehäuse nicht ausreichend hitzefest war. Möglicherweise ist ungleichmäßige Wärmeausdehnung heute ein noch größeres mechanisches Problem. DoDi
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| From | "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-12 07:53 +0000 |
| Message-ID | <gep6rqFc1ojU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #253814 |
Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> wrote: >Am 11.03.2019 um 16:29 schrieb Peter Heitzer: >> Hast du eine Ahnung, warum die LED kaputt gehen? Ist das durch zu starke >> Wärmeeinwirkung oder kurzzeitige Überspannung. Letzteres könnte ich mir >> nur bei einfachen Kondensatornetzteilen vorstellen. >Ich hatte schon PTH LEDs denen beim Löten die Bond-Drähte abgerissen >sind, weil das Plastikgehäuse nicht ausreichend hitzefest war. >Möglicherweise ist ungleichmäßige Wärmeausdehnung heute ein noch >größeres mechanisches Problem. Ich denke auch, daß das ungünstige Wärmemanagement die Hauptursache für vorzeitige Ausfälle, vor allem bei Retrofitlampen, ist. Ich hatte schon defekte Lampen, bei denen mir nach dem Abnehmen der Schutzkuppel einzelne LED entgegenfielen. Bei denen war die Lötstelle vmtl. aufgrund zu hoher Temperatur mürbe geworden. -- Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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| From | Roland Franzius <roland.franzius@uos.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-12 09:54 +0100 |
| Message-ID | <q67s47$n53$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #253814 |
Am 12.03.2019 um 06:11 schrieb Hans-Peter Diettrich: > Am 11.03.2019 um 16:29 schrieb Peter Heitzer: > >> Hast du eine Ahnung, warum die LED kaputt gehen? Ist das durch zu starke >> Wärmeeinwirkung oder kurzzeitige Überspannung. Letzteres könnte ich mir >> nur bei einfachen Kondensatornetzteilen vorstellen. > > Ich hatte schon PTH LEDs denen beim Löten die Bond-Drähte abgerissen > sind, weil das Plastikgehäuse nicht ausreichend hitzefest war. > Möglicherweise ist ungleichmäßige Wärmeausdehnung heute ein noch > größeres mechanisches Problem. > Die minimale Lebensdauer der G9-LED's zu 3.95 € bei Action, vier Stück im Badezimmer, beträgt ca 3 Jahre bei sagen wir mal 20 Schaltungen pro Tag. Das liegt also im Bereich von 8000 Schaltungen, beworben werden 20000. Das ist für den ersten Ausreißer nach unten noch im 3-sigma-Vertrauensbereich. Da die 28 LED-Punkte in Serie bei 80 V betrieben werden, fallen sie immer durch die eine LED mit der kürzesten Lebensdauer aus. Die leicht verkokelte Verdrahtung innen macht dann aber auch keinen vertrauenerweckenden Eindruck mehr. Der Ersatz für einen 100 W Halogen-Stab zu 20€ von Osram fiel schon nach 16 Monaten aus, wurde aber anstandslos von Hellweg bei Vorlage Kaufbeleg gegen einen neuen getauscht. Dabei gabs sogar Geld zurück, weil sie jetzt nur noch 12€ kosten. Insgesamt sind jedenfalls die Ersatzkosten vernachlässigbar gegen die monatlichen Einsparungen auf der Stromrechnung. -- Roland Franzius
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| From | Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-13 10:10 +0100 |
| Message-ID | <f8f3079457.assel@nuconverter.de> |
| In reply to | #253766 |
In message <q65uab$692$1@news2.open-news-network.org>
Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> wrote:
>> Mit einer normalen Lötstation wird der OP aber keine Chance haben, die
>> LED zu wechseln. Die Aluplatine leitet die zugeführte Wärme gnadenlos
>> weg.
Achja wohin denn ?
Problem ist eher, dass man das Löt-Pad mit der Spitze nicht berühren kann.
> So sehe ich das auch.
>> Es wäre eine "Teilreparatur" dahingehend möglich, daß die defekten
>> LED überbrückt werden.
> Ganz schnell vergessen. Dann ist das Teil so funzelig, das will man
> nicht sehen.
Nee, das wäre einfach nur b...
> Fazit: Stirbt die erste LED, dauert der Rest nicht mehr lange.
Ja
> Wenn überhaupt Reparatur, dann alles runter und neu bestücken.
Ja
> Beim
> Auslöten macht es also keinnen Sinn, einzelne AButeile zu schonen, das
> Ding in den Ofen, mit Hitzeschutzhandschuhen rausholen und die defekten
> LEDs abstreifen.
Heissluftpistole raufbraten und runterblasen.
> Das Auflöten klappt mit einem Lötkolben mit genug
> Hitze. Flußmittel auf die Pads geben und mit flüssigem Zinn>380°C von
> der (dicken) Lötkolbenspitze möglichst zeitgleich an die zu lötenden
> Flächen bringen. Das wird nicht schön, funktioniert aber meistens recht
> brauchbar.
Bei 45 Stück? Wie lange will man da mit einem Kolben auf der Platine
rumbrutzeln und die bereits positionierten beim Bestücken vorgrillen????
Eher Lötpaste verteilen und die neuen 45 Stück verteilen und dann
die Aluplatte hochheitze, so dass alle gemeinsam einmal geheizt und
verlötet werden.
Bei so einem Versuch ist es sportlich, dass man dann nicht aus versehen
ein paar LEDs eventuell runterpustet, falls man mit heisser Luft bläst.
Ich selber habe so etwas noch nicht probiert, ich sehe bei 15W ohnehin
eine zu große thermische Belastung, so dass ich das Dingens eifach
entsorgen wuerde.
--
mit freundlichen Gruessen/ best regards Joerg Niggemeyer Dipl.Physiker
WEB: http://www.nucon.de https://www.led-temperature-protection.com
Nucon GbR Steinbecker Muehlenweg 95, 21244 Buchholz idN, Germany
UST-IDNR.: DE 231373311, phone: +49 4181 290913, fax: +49 4181 350504
WEEE-Reg.-Nr.:DE 31372201
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