Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > de.sci.electronics > #350750
| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.electronics |
| Subject | Re: Die beste Ampelphase ist "Grün" |
| Date | 2024-04-29 07:42 +0200 |
| Message-ID | <v0nc0b$588n$1@solani.org> (permalink) |
| References | (3 earlier) <65DFA811.89755857@Berger-Odenthal.De> <urocsn$nvg6$1@solani.org> <urp5n8$cato$1@dont-email.me> <v0mk9j$4tat$1@solani.org> <v0n892$1hrur$1@dont-email.me> |
Am 29.04.24 um 06:38 schrieb Stefan: > Am 29.04.2024 um 00:57 schrieb Peter Thoms: >> Am 29.02.24 um 06:46 schrieb Stefan: >>> Am 28.02.2024 um 23:42 schrieb Peter Thoms: >>>> Am 28.02.24 um 22:39 schrieb Axel Berger: >>>>> Peter Thoms wrote: >>>>>> weil Du leider etwas falsch gerechnet hast. >>>>>> Für die JAZ wäre 15.000 zu 4.500 richtiger. >>>>> >>>>> Gehen wir zurück: >>>>> >>>>>> mein Energiebedarf vom über 25 Jahre alten Haus steht um 18.000 >>>>>> kWh pro >>>>>> Jahr (3.000 kWh Strom/ 15.000 kWh Gas). >>>>>> >>>>>> Mit Einbau einer Wärmepumpe sinkt der jährliche Bedarf auf 6.500 >>>>>> kWh. >>>>> >>>>> 6.5 MWh abzüglich 3 MWh "normaler" Stromverbrauch sind 3.5 MWh für die >>>>> Wärmepumpe, nicht 4.5 MWh. >>>>> >>>>> Eine Jahresarbeitszahl von 3.35 ist deutlich leichter erreichbar, im >>>>> Altbau aber immer noch sportlich. Die zeitliche Fehlanpassung der >>>>> eigenen Solaranlage bleibt. >>>> Hallo, >>>> >>>> mal ehrlich, Du pumpst Kleinigkeiten auf. >>>> Bei einer Einsparung von 75% stolperst Du an Zahlen im Rauschen. >>>> >>>> Meine letzte Gasrechnung liegt bei 12.500 kWh ... >>> >>> Also 3000 kWh Strom + 12.500 kWh Gas >>> >>> macht mit aktuellen Strom- und Gaspreisen: >>> >>> 3000 * 0,3€ + 12.500 * 0,07€ = 900,- € + 875,- € = 1775,- € >>> >>> Die Strom- und Gaspreise waren zwischenzeitlich deutlich höher, aber >>> es geht ja um die Frage, was aktuell günstiger ist. >>> >>> Wenn sich die 6500 kWh auf den gesamten Stromverbrauch nach Einbau >>> der Wärmepumpe beziehen, bleibt für die Wärmepumpe: >>> >>> 6500 kWh - 3000 kWh = 3500 kWh >>> >>> Du ersetzt also die 12500 kWh der Gasheizung durch 3500 kWh der >>> Wärmepumpe. Dann bist du bei einer Jahresarbeitszahl von 3,6. Siehe >>> dazu auch den Hinweis von Axel. >>> >>> Das ist aber immer noch eine sehr gute Jahresarbeitszahl und deutlich >>> besser als das, was ich erwarten würde. Da spielen natürlich noch >>> weitere Faktoren rein, z.B. Verbesserungen an der Wärmeverteilung, >>> Nutzerverhalten und die Wetterverhältnisse, die sich von einem zum >>> anderen Jahr deutlich unterscheiden können. >>> >>> Kosten für die 6500 kWh liegen dann bei ca. 1950,- €. >>> >>> Ist also teurer als mit Gasheizung und es fehlen auch noch die Kosten >>> für die Wärmepumpe. >>> >>> Wenn sich die 6500 kWh nur auf den Stromverbrauch der Wärmepumpe >>> bezieht, entspricht das einer Jahresarbeitszahl von 1,9. >>> Das wäre durchaus noch realistisch. >>> >>> Dann liegt der Gesamtstromverbrauch aber bei 9500 kWh und die Kosten >>> bei 2850,- €. >>> >>> Damit wird es mit WP-Heizung deutlich teurer. >>> >>> Du warst ja von 2000 kWh Eigenproduktion ausgegangen. Die >>> "Einsparung" dadurch wäre dann 600,- €. Das kann man in der Rechnung >>> dann berücksichtigen. >>> Bei dem Beispiel mit der JAZ von 3.6 kommt man dann auf 1350,- € >>> gegenüber 1775,- € bei dem Beispiel mit der Gasheizung. >>> Bleibt theoretisch eine Einsparung von 425,- € pro Jahr. >>> >>> Was die PV-Anlage tatsächlich bringt, ist schwer zu sagen. Axel hatte >>> dazu ja schon was geschrieben. Wobei die PV Anlage wohl im >>> wesentlichen den "normalen" Stromverbrauch im Sommer reduziert, also >>> nicht zur Heizung beiträgt. Man könnte das dann nochmal mit PV Anlage >>> und ohne Wärmepumpe durchrechnen. >>> >>> Und zu den Investitionskosten für die Wärmepumpe und die PV-Anlage >>> hast du auch noch nichts geschrieben. >>> >>> Technische Anlagen sollten sich eigentlich in spätestens 10 Jahren >>> amortisieren. >>> >>> Da wären dann der Fall, wenn die Investitionen unter 4250,- € liegen. >> Hallo, >> >> ich rechne aber 15.000 kWh + 3.000 kWh = 18.000 kWh Gesamtenergie. >> Nach Umbau sinds dann eben 4.500 kWh. > > Der Thread ist schon alt, deshalb habe ich nicht alle Zahlen parat. > Weiter oben steht etwas von einer Jahresarbeitszahl von 3,35 > Deine Jahresarbeitszahl. > > Damit kommst du dann alleine für den Heizbedarf auf: > 15.000kWh / 3,35 = 4477 kWh > > Die 3.000 kWh "normaler" Stromverbrauch kommen da noch drauf. > > Das macht dann in Summe ca. 7500 kWh. > >> Morgen kommt ein Induktionskockfeld hinzu, das gasbetriebene kommt raus, >> verschiedene Sortierungen unter >> https://www.erdgas-suedwest.de/natuerlichzukunft/elektro-gas-vergleich-kochherde/ >> >> Eine davon: >> " >> Daher hier im Überblick die Werte für die notwendige Energie, die man >> benötigt, um 1,5 Liter Wasser zum Kochen zu bringen. >> >> Herd mit Induktionstechnik: 0,18 kWh >> Herd mit Ceranfeldern: 0,22 kWh >> Elektroherd: 0,26 kWh >> Gasherd: 0,33 kWh >> " > > Klar, wenn man keinen Gasanschluss mehr hat, braucht man einen E-Herd. > > Die damit erreichbaren Einsparungen sind aber eher gering. > > Mit den von dir angegebenen Zahlen liegt die Einsparung für das > Aufkochen von 1l Wasser bei 0,15 kWh pro Liter. (0,33 - 0,18) > Wieviel Wasser willst du denn jeden Tag aufkochen? > Um auf 1 kWh täglich zu kommen, müsstest du ca. 7l Wasser pro Tag zum > kochen bringen. Das wären dann gerade mal 365 kWh pro Jahr. > > Google meint dazu, dass der Stromverbrauch für das Backen und Kochen mit > dem Elektroherd in einem 3-Personen Haushalt bei rund 445 kWh jährlich > liegt. Passt also so halbwegs zu den von mir geschätzten "Einsparungen". > > Wobei diese Einsparung vom Gasverbrauch, also den 15.000 kWh Heizbedarf > runter ginge. Der "normale" Stromverbrauch würde durch die Anschaffung > eines E-Herdes also eher ansteigen als sinken. > > Was ist mit Backofen, lief der bisher auch mit Gas? > Wasserkocher? Kaffeemaschine? Kochst du deinen Kaffee oder Tee bisher > auf dem Gasherd? > > Es fehlt übrigens immer noch die Angabe der geplanten Investitionshöhe. > > Bisher scheinen das alles Schätzungen von dir zu sein, ohne praktische > Erfahrungen. Wenn man sich sein Konzept schön rechnet, kommt am Ende > meist was ganz anderes heraus als man gehofft hatte. Hallo, grob geschätzt. Allerdings kommt noch eine PV-Anlage mit Speicher zur Partie. Peter
Back to de.sci.electronics | Previous | Next — Previous in thread | Next in thread | Find similar
Re: Die beste Ampelphase ist "Grün" Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2024-04-29 00:57 +0200
Re: Die beste Ampelphase ist "Grün" Stefan <invalid@ignore.invalid> - 2024-04-29 06:38 +0200
Re: Die beste Ampelphase ist "Grün" Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2024-04-29 07:42 +0200
Re: Die beste Ampelphase ist "Grün" Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2024-04-29 10:27 +0200
Re: Die beste Ampelphase ist "Grün" Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2024-04-29 14:59 +0200
Re: Die beste Ampelphase ist "Grün" Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2024-04-29 12:17 +0200
Re: Die beste Ampelphase ist "Grün" Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2024-04-29 15:11 +0200
csiph-web