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Groups > de.sci.electronics > #296830
| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.electronics |
| Subject | Re: Untersuchung: Schalten mit drei verschiedenen Transistoren |
| Date | 2021-01-05 17:03 +0100 |
| Organization | A noiseless patient Spider |
| Message-ID | <rt22kd$q74$1@dont-email.me> (permalink) |
| References | (5 earlier) <b6c1d3de58.assel@nuconverter.de> <rrd38f$rd3$1@dont-email.me> <4a27e4df58.assel@nuconverter.de> <rssv7t$hr1$1@dont-email.me> <164875e958.assel@nuconverter.de> |
Joerg Niggemeyer schrieb: > > Da fliessen im "Abschalttransistor" Q2 im Kollektor immerhin satte 0.3A > Peak in der Simu (Doppelnadel 15ns Breite Einzelnadel ca. 2ns). > > Bei solch zeitlich kritischen Simus sollte man nicht nur die Modelle > beäugen, sondern auch die Einstellungen der Simu selbst, d.h. ich habe > da 100ps max step size in den transient options gewählt. Besten Dank für die Geduld. Irgendwie habe ich mich "weggerechnet". Ich war noch beim BD139 und dergleichen und den 1nF. Da kommt man nicht so an diesen Selbstbeschleunigungspunkt heran, da der Kondensator via BE von Q2 die Anstiegsgeschwindigkeit begrenzt. Eigentor. Ich habe jetzt den Zetex-Transi genommen und zmodels.lib gefunden. Da ist auch ein eigenes Modell des 2N2222 drin. Und den Kondensator auf 220p verringert. Jetzt kann ich deine Daten sehr gut reproduzieren. Diese von dir geschilderten Nadeln treten bei meiner Simu aber nicht auf. Die Abschaltgeschwindigkeit ist jetzt dramatisch besser. Auch sie wird noch durch C1 begrenzt. Macht man C1 kleiner, wird das besser. Dadurch verringert sich auch die Verlustleistung in Q1, erstaunlicherweise. Das ist ein gutes Beispiel, wo die Simu zu Erkenntnissen führt. Allerdings ist die Einschaltflanke sehr langsam, sodass etwa 0.4 uJ verheizt werden. Das ist etwa 10x mehr als bei der Schaltung mit einem RCR-Glied in der Ansteuerung. Das vernichtet den Gewinn der Schaltung mit Q2. Die Ausschaltflanke ist um 0.2 us verzögert, da nützt die Q2-Schaltung natürlich nichts, heizt aber Q1 nicht auf. > Ich könnte zwar jetzt auch tatsächlich eine Stromzange nutzen, um diesen > Peakstrom real zu messen und zu vergleichen, aber in diesem Falle "glaube" > ich etwas der Simu, bzw. genau deswegen nutze ich die Simus. Ich kann > relativ einfach die Qualität der Simu zum realen Aufbau anahnd von > Spannungssignalen prüfen und an Punkten, wo es doch schon schwierig wird > eine Strommessung vorzunehmen, dann diesen über die Simu "erfassen" > > Eine > 9+x%tige Übereinstimmung strebe ich auch nicht an, der Aufwand zu > Nutzen wäre mir da zu groß, etc. etc. Ja. Letztendlich spart man auch viel Zeit, wenn man die Verlustleistung im Transi hoch unwissenschaftlich mit dem Finger überprüft. -- mfg Rolf Bombach
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Re: Untersuchung: Schalten mit drei verschiedenen Transistoren Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-01-03 18:34 +0100
Re: Untersuchung: Schalten mit drei verschiedenen Transistoren Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> - 2021-01-04 10:49 +0200
Re: Untersuchung: Schalten mit drei verschiedenen Transistoren Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-01-05 17:03 +0100
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