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Groups > de.sci.electronics > #348830

Re: OT: Erdwachstum

From Thomas Heger <ttt_heg@web.de>
Newsgroups de.sci.electronics, de.sci.physik, de.talk.tagesgeschehen
Subject Re: OT: Erdwachstum
Date 2024-02-06 08:03 +0100
Message-ID <l2e3mdFlllfU1@mid.individual.net> (permalink)
References (11 earlier) <l1bqbiFbjndU1@mid.individual.net> <20240124202814.129314e0@Achmuehle.WOR> <l1rjfpFaud5U1@mid.individual.net> <l2bh59F7qi8U1@mid.individual.net> <20240205170042.ae324be2b88e441629de3342@duebbert.com>

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Am 05.02.2024 um 17:00 schrieb Falk Dµebbert:
> On Mon, 05 Feb 2024 08:35:17 +0100
> Thomas Heger <ttt_heg@web.de> wrote:
>
>> So gibt es zahllose Hollywood-Filme, wo irgend ein Protagonist auf die
>> positive Antwort von einem College wartet, wo der oder die gerne
>> studieren möchte.
>
> Dir ist schon klar, dass das nicht alles echt ist, was Hollywood da zeigt?
>
>> Aber in Deutschland gibt es sowas garnicht, da die Unis ihre Studenten
>> überhaupt nicht auswählen dürfen.
>
> Natürlich gibt es Bewerbungsverfahren.
> https://www.tuhh.de/tuhh/studium/vor-dem-studium/bewerbung
>
> Und Zusagen und Absagen.
>


Ich stamme ja aus Hamburg und hatte dort auch angefangen zu studieren, 
bin dann aber nach Berlin gegangen.

Allerdings bin ich schon etwas älter und habe daher den gesamten 
'Bologna'-Dreck nicht miterleben müssen.

Als ich studiert hatte, da hat die ZVS die Studienplätze nach dem 
Notendurchschnitt im Abitur zugeteilt, sofern die Plätze zentral 
verteilt wurden.

Ansonsten konnte man sich mit seinem Abiturzeugnis einfach anmelden an 
der Uni seiner Wahl.

Studiengebühren, Eingangsprüfungen und 'ranking' waren damals weitgehend 
unbekannt.

Aufnahmeprüfungen gab es nur in wenigen Fächern, wo das offensichtlich 
sinnvoll war (etwa an den Kunst- oder Musikhochschulen).

'ranking' war ebenfalls unüblich. Es war also ohne nennenswerten 
Einfluss auf die Karriere, an welchem Studienort man studiert hatte. 
Wichtig waren die Leitungen im Studium.

Aber das ist alles Schnee von gestern, denn heute müssen sich die 
angehenden Studenten mit jeder Menge Scheiss abfinden, den ich niemals 
akzeptiert hätte.

Muss ich aber auch nicht, denn ich habe ein ganz altmodisches Diplom auf 
ganz altmodische Weise erworben (ohne Bachelor und master beispielsweise).

Auch Eingangsprüfungen an den Unis wären etwas, was meiner Ansicht nach 
verfassungswidrig ist, da ja auch der gleiche Zugang zur Bildung zu den 
Grundrechten zählt.

Bildung war mal eine Art Dienstleistung des Staates (in Form der 
Bundesländer) für seine jeweiligen Bürger und nicht gedacht als Vehikel, 
um vermeintliche Privillegien vermeintlicher Eliten zu zementieren.


TH






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Re: OT: Erdwachstum Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2024-01-24 07:55 +0100
  Re: OT: Erdwachstum Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2024-01-24 20:28 +0100
    Re: OT: Erdwachstum Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2024-01-30 07:36 +0100
      Re: OT: Erdwachstum Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2024-02-04 07:45 +0100
      Re: OT: Erdwachstum Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2024-02-05 08:35 +0100
        Re: OT: Erdwachstum Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2024-02-05 09:01 +0100
        Re: OT: Erdwachstum Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> - 2024-02-05 17:00 +0100
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