Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > de.sci.electronics > #345715
| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.ing.elektrotechnik, de.sci.electronics, de |
| Subject | Re: -20°C |
| Date | 2023-11-02 08:29 +0100 |
| Message-ID | <kqh1aaFbtobU1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | (13 earlier) <20230920221653.79c1f3e8@Achmuehle.WOR> <650D342D.D2E8E33E@proton.me> <kp41j1Fi3klU1@mid.individual.net> <652F1438.65AF001C@proton.me> <kq9516FipcbU1@mid.individual.net> |
Cross-posted to 3 groups.
Am 30.10.2023 um 08:43 schrieb Thomas Heger: > Am 18.10.2023 um 01:09 schrieb Carla Schneider: >>>> >>>> So ist es, aber T.H. hatte eine These dass die ueberhaupt nicht >>>> aus organischem Material entstehen koennen, und da gibt es >>>> Gegenbeispiele. >>>> Lebewesen koennen durchaus langkettige Kohlenwasserstoffe >>>> synthetisieren, >>>> aus organischem Material. >>>> >>> >>> Ich will ja garnicht bestreiten, dass es Lebewesen gibt, die auch ein >>> paar langkettige Kohlenwasserstoffe erzeugen können. >>> >>> Was ich bestreite wäre, dass langkettige Kohlenwasserstoffe das >>> (massenhafte!) Endprodukt chemischer Vorgänge in organischen Abfällen >>> sein könnten. >>> >>> Daran ändern auch Zeit, Druck und Temperatur nichts, da solche >>> Veränderungen immer nur den Weg vom höheren zum niedrigeren chemischen >>> Potential gehen und nie den umgekehrten. >> ------ >> In thermodynamics, the chemical potential of a species is the energy that >> can be absorbed or released due to a change of the particle number of the >> given species, e.g. in a chemical reaction or phase transition. > > Chemisches Potential ist in der Thermodynamik eher verwandt mit dem > Begriff 'Entropie'. > > Dabei entspricht ein hohes Chemisches Potential einem Zustand mit > niedriger Entropie. > > Da Entropie lt. 2tem Hauptsatz der Thermodynamik immer nur zunimmt (in > abgeschlossenen Systemen), muß auch das chemische Potential der > Bestandteile von so einem System abnehmen (zumindest im Mittel). > > > Chemiker und Mikroben können dieses Prinzip nun umgehen, aber nur > scheinbar, da sie einfach die Teile mit hoher Entropie wegsch(m)eissen. Der Punkt ist hier: zwar könnten durchaus Mikroben in der Lage sein im innern von ihren Zellen gewisse (eher kleine) Mengen von Kohlenwasserstoffen zu erzeugen. Aber dafür müßten sie sowas wie eine 'Entropie-Pumpe' benutzen und Stoffe mit niedrigere Entropie behalten und Stoffe mit hoher Entropie (und niedrigem chemischen Potential) ausscheiden. Dergleichen können Organismen fraglos und machen das auch ständig (wenn auch meist nicht mit Kohlenwasserstoffen). Aber in Summe von 'Zell-innen' und 'Zell-außen' nimmt die Entropie trotzdem zu, da der 2te Hauptsatz der Thermodynamik das vorschreibt. Da aber Zellen viel kürzer leben als die Aeonen lang sind, in denen sich das Erdöl gebildet hat, muß man mit dem Mischmasch aus innen und außen rechnen, was im Mittel die Bildung von Kohlenwasserstoffen durch Zellen ausschließt. TH
Back to de.sci.electronics | Previous | Next — Previous in thread | Find similar
Re: -20°C Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-10-30 08:43 +0100 Re: -20°C Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-11-02 08:29 +0100
csiph-web