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Groups > de.sci.electronics > #345033
| From | Carla Schneider <carla_schn@proton.me> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.ing.elektrotechnik, de.sci.electronics, de |
| Subject | Re: -20°C |
| Date | 2023-10-18 01:09 +0200 |
| Organization | Mausgrau |
| Message-ID | <652F1438.65AF001C@proton.me> (permalink) |
| References | (11 earlier) <20230919204246.4ef79981@Achmuehle.WOR> <650A2150.627900F3@proton.me> <20230920221653.79c1f3e8@Achmuehle.WOR> <650D342D.D2E8E33E@proton.me> <kp41j1Fi3klU1@mid.individual.net> |
Cross-posted to 3 groups.
Thomas Heger wrote: > > Am 22.09.2023 um 08:29 schrieb Carla Schneider: > > Sieghard Schicktanz wrote: > >> > >> Hallo Carla, > >> > >> Du schriebst am Wed, 20 Sep 2023 00:31:44 +0200: > >> > >>> Kohlenwasserstoffe bestehen aus Kohlenstoff und Wasserstoff, deshalb > >>> heissen die so. Wachse sind Ester also Verbindungen von Fettsaeuren und > >>> Alkoholen, d.h. da ist auch Sauerstoff drin, deshalb sind sie > >>> genausowenig Kohlenwasserstoffe, wie Alkohol einer ist. > >> > >> Hab' ich aber durchaus schon anders gehört. > >> Heißt es nicht, das Leben auf der Erde basiert auf Kohlenwasserstoffen? > > > > Von der Mineraloelindustrie ? > > In der Landwirtschaft wuerde man sagen das Leben auf der Erde > > beruht auf Kohlehydraten, Fetten und Proteinen. > > Das ist aber auch unvollstaendig. > > > >> Nach _dieser_ Deiner engen Definition wäre das doch falsch, _reine_ > >> Kohlenwasserstoffe kommen in Lebewesen eher "wenig" vor. > > > > So ist es, aber T.H. hatte eine These dass die ueberhaupt nicht > > aus organischem Material entstehen koennen, und da gibt es Gegenbeispiele. > > Lebewesen koennen durchaus langkettige Kohlenwasserstoffe synthetisieren, > > aus organischem Material. > > > > Ich will ja garnicht bestreiten, dass es Lebewesen gibt, die auch ein > paar langkettige Kohlenwasserstoffe erzeugen können. > > Was ich bestreite wäre, dass langkettige Kohlenwasserstoffe das > (massenhafte!) Endprodukt chemischer Vorgänge in organischen Abfällen > sein könnten. > > Daran ändern auch Zeit, Druck und Temperatur nichts, da solche > Veränderungen immer nur den Weg vom höheren zum niedrigeren chemischen > Potential gehen und nie den umgekehrten. ------ In thermodynamics, the chemical potential of a species is the energy that can be absorbed or released due to a change of the particle number of the given species, e.g. in a chemical reaction or phase transition. ------ Hier hat man eine Mischung aus verschiedenen Substanzen, als Mengen von gleichen Molekuelen, die jeweils ein chemisches Potential haben. Wenn chemische Reaktionen auftreten, werden einige Substanzen mehr und andere weniger. Bei der Fischer Tropsch Synthese z.B. reagieren H2 und CO zu laengerkettigen Kohlenwasserstoffen und H2O Wahrscheinlich hat H2 ein hohes Chemisches Potential und H2O ein niedriges, Kohlenwasserstoffe auch ein hohes und CO ein mittleres und die gewichtete Summe ueber die chemischen Potentiale koennte nach der Reatktion niedriger sein als die der Ausgangsstoffe. Dabei entstehen aber durchaus Kohlenwasserstoffe, die Synthese wurde ja verwendet. Das hier soll der Ursprung des biogenen Erdoels sein: https://en.wikipedia.org/wiki/Kerogen Das Zeug wird z.B. in Alberta abgebaut und durch Erhitzen in Erdoel umgewandelt... > > Wenn einzelne Organismen den umgekehrten Weg hinbekommen (für eine rel. > geringe Menge) spricht das überhaupt nicht gegen meine These.
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Re: -20°C Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-10-16 07:58 +0200 Re: -20°C Carla Schneider <carla_schn@proton.me> - 2023-10-18 01:09 +0200 Re: -20°C Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2023-10-18 07:35 +0200
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