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Groups > de.etc.sprache.misc > #12258 > unrolled thread

kleine buchstaben

Started byHeinz Lohmann <gomi@lesetong.invalid>
First post2026-01-11 09:34 +0800
Last post2026-01-11 16:41 +0000
Articles 13 — 8 participants

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Contents

  kleine buchstaben Heinz Lohmann <gomi@lesetong.invalid> - 2026-01-11 09:34 +0800
    Re: kleine buchstaben Hans <enosta@a1.net> - 2026-01-11 03:16 +0100
      Re: kleine buchstaben Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2026-01-11 17:13 +0100
        Re: kleine buchstaben Hans <enosta@a1.net> - 2026-01-11 19:26 +0100
          Re: kleine buchstaben Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2026-01-12 00:50 +0100
        Re: kleine buchstaben Markus Ermert <mspammei@gmail.com> - 2026-01-14 20:33 +0000
          Re: kleine buchstaben Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2026-01-15 10:21 +0100
          Re: kleine buchstaben Heinz Lohmann <gomi@lesetong.invalid> - 2026-01-17 23:07 +0800
    Re: kleine buchstaben Christian Weisgerber <naddy@mips.inka.de> - 2026-01-11 03:49 +0000
      Re: kleine buchstaben Heinz Lohmann <gomi@lesetong.invalid> - 2026-01-18 09:46 +0800
    Re: kleine buchstaben Ralph Aichinger <ra@h5.or.at> - 2026-01-11 07:30 +0000
      Re: kleine buchstaben Heinz Lohmann <gomi@lesetong.invalid> - 2026-01-11 23:01 +0800
    Re: kleine buchstaben ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-01-11 16:41 +0000

#12258 — kleine buchstaben

FromHeinz Lohmann <gomi@lesetong.invalid>
Date2026-01-11 09:34 +0800
Subjectkleine buchstaben
Message-ID<msgd0rFn7c7U1@mid.individual.net>
Lt. Wikipedia umfasste das lateinische Alphabet ursprünglich 23 
Buchstaben und bildet die Grundlage vieler heutiger Alphabete.

Aber: Warum hat man sich mit den 23 bzw. später 26 großen Buchstaben 
nicht zufrieden gegen? Die dürften für die Schreibung der Wörter doch 
völlig ausgereicht haben! Warum musste noch eine kleine Version dazu?

Dieses doppelte Angebot gibt es auch im griechischen Alphabet, beim 
phönizischen und einigen davon abgeleiteten Alphabeten anscheinend nicht.

so mancher abc-schütze im 1. schuljahr wäre sicher dankbar ...

-- 
mfg
Heinz Lohmann
Tamsui, Taiwan

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat.  W.B.

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#12259

FromHans <enosta@a1.net>
Date2026-01-11 03:16 +0100
Message-ID<10jv15t$3jl30$3@dont-email.me>
In reply to#12258
Am 11.01.2026 um 02:34 schrieb Heinz Lohmann:
> Lt. Wikipedia umfasste das lateinische Alphabet ursprünglich 23 
> Buchstaben und bildet die Grundlage vieler heutiger Alphabete.
> 
> Aber: Warum hat man sich mit den 23 bzw. später 26 großen Buchstaben 
> nicht zufrieden gegen? Die dürften für die Schreibung der Wörter doch 
> völlig ausgereicht haben! Warum musste noch eine kleine Version dazu?
> 
> Dieses doppelte Angebot gibt es auch im griechischen Alphabet, beim 
> phönizischen und einigen davon abgeleiteten Alphabeten anscheinend nicht.

Das griechische Alphabet hat sehr wohl Groß- und Kleinbuchstaben.

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#12263

FromReinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de>
Date2026-01-11 17:13 +0100
Message-ID<msi0huFvmlU1@mid.individual.net>
In reply to#12259
Hans schrieb:
> Am 11.01.2026 um 02:34 schrieb Heinz Lohmann:
>> Lt. Wikipedia umfasste das lateinische Alphabet ursprünglich 23
>> Buchstaben und bildet die Grundlage vieler heutiger Alphabete.
>>
>> Aber: Warum hat man sich mit den 23 bzw. später 26 großen
>> Buchstaben nicht zufrieden gegen? Die dürften für die Schreibung
>> der Wörter doch völlig ausgereicht haben! Warum musste noch eine
>> kleine Version dazu?
>>
>> Dieses doppelte Angebot gibt es auch im griechischen Alphabet, beim
>> phönizischen und einigen davon abgeleiteten Alphabeten anscheinend
>> nicht.
> 
> Das griechische Alphabet hat sehr wohl Groß- und Kleinbuchstaben.

Hä? Hab' ich was verpasst? Hat Heinz doch geschrieben! Ich zitiere:

"Dieses doppelte Angebot gibt es auch im griechischen Alphabet, ..."

"Doppelt" => große und kleine Buchstaben ...

Verwundert

Reinhard

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#12265

FromHans <enosta@a1.net>
Date2026-01-11 19:26 +0100
Message-ID<10k0q0h$2h5t$3@dont-email.me>
In reply to#12263
Am 11.01.2026 um 17:13 schrieb Reinhard Zwirner:
> Hans schrieb:
>> Am 11.01.2026 um 02:34 schrieb Heinz Lohmann:
>>> Lt. Wikipedia umfasste das lateinische Alphabet ursprünglich 23
>>> Buchstaben und bildet die Grundlage vieler heutiger Alphabete.
>>>
>>> Aber: Warum hat man sich mit den 23 bzw. später 26 großen
>>> Buchstaben nicht zufrieden gegen? Die dürften für die Schreibung
>>> der Wörter doch völlig ausgereicht haben! Warum musste noch eine
>>> kleine Version dazu?
>>>
>>> Dieses doppelte Angebot gibt es auch im griechischen Alphabet, beim
>>> phönizischen und einigen davon abgeleiteten Alphabeten anscheinend
>>> nicht.
>>
>> Das griechische Alphabet hat sehr wohl Groß- und Kleinbuchstaben.
> 
> Hä? Hab' ich was verpasst? Hat Heinz doch geschrieben! Ich zitiere:
> 
> "Dieses doppelte Angebot gibt es auch im griechischen Alphabet, ..."
> 
> "Doppelt" => große und kleine Buchstaben ...

Du hast recht. Ich hatte da einen geistigen Aussetzer, selbst wenn ich 
nicht angesoffen war...
> 
> Verwundert

Jetzt hoffentlich nicht mehr.
> 
> Reinhard

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#12266

FromReinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de>
Date2026-01-12 00:50 +0100
Message-ID<msira8F5b6aU1@mid.individual.net>
In reply to#12265
Hans schrieb:

[...]
> Jetzt hoffentlich nicht mehr.

Stimmt ;-)!

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#12267

FromMarkus Ermert <mspammei@gmail.com>
Date2026-01-14 20:33 +0000
Message-ID<msqct6FdkdtU1@mid.individual.net>
In reply to#12263
Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> wrote:
> Hans schrieb:
>> Am 11.01.2026 um 02:34 schrieb Heinz Lohmann:
>>> 
>>> Dieses doppelte Angebot gibt es auch im griechischen Alphabet, beim
>>> phönizischen und einigen davon abgeleiteten Alphabeten anscheinend
>>> nicht.
>> 
>> Das griechische Alphabet hat sehr wohl Groß- und Kleinbuchstaben.
> 
> Hä? Hab' ich was verpasst? Hat Heinz doch geschrieben! Ich zitiere:
> 
> "Dieses doppelte Angebot gibt es auch im griechischen Alphabet, ..."

... und später : nicht. 

Die Verneinung bezieht sich sich auch auf den ersten Satzteil. 

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#12268

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2026-01-15 10:21 +0100
Message-ID<b5om3mxuo3.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#12267
Markus Ermert meinte:

>> "Dieses doppelte Angebot gibt es auch im griechischen Alphabet, ..."
> 
> ... und später : nicht.
> 
> Die Verneinung bezieht sich sich auch auf den ersten Satzteil.

Wenn man übelwill, kann man das so interpretieren. Wenn man mit 
Verständnis liest, nicht. 
-- 
 gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8  C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

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#12270

FromHeinz Lohmann <gomi@lesetong.invalid>
Date2026-01-17 23:07 +0800
Message-ID<mt1mskFk7eeU1@mid.individual.net>
In reply to#12267
Am 15.01.2026 um 04:33 schrieb Markus Ermert:
> Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> wrote:
>> Hans schrieb:
>>> Am 11.01.2026 um 02:34 schrieb Heinz Lohmann:
>>>>
>>>> Dieses doppelte Angebot gibt es auch im griechischen Alphabet, beim
>>>> phönizischen und einigen davon abgeleiteten Alphabeten anscheinend
>>>> nicht.
>>>
>>> Das griechische Alphabet hat sehr wohl Groß- und Kleinbuchstaben.
>>
>> Hä? Hab' ich was verpasst? Hat Heinz doch geschrieben! Ich zitiere:
>>
>> "Dieses doppelte Angebot gibt es auch im griechischen Alphabet, ..."
> 
> ... und später : nicht.
> 
> Die Verneinung bezieht sich sich auch auf den ersten Satzteil.

Dann für alle Fälle eindeutig:

"Dieses doppelte Angebot gibt es auch im griechischen Alphabet, beim
phönizischen und einigen davon abgeleiteten Alphabeten jedoch 
anscheinend nicht."

HTH

-- 
mfg
Heinz Lohmann
Tamsui, Taiwan

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat.  W.B.

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#12260

FromChristian Weisgerber <naddy@mips.inka.de>
Date2026-01-11 03:49 +0000
Message-ID<slrn10m67dh.m6s.naddy@lorvorc.mips.inka.de>
In reply to#12258
On 2026-01-11, Heinz Lohmann <gomi@lesetong.invalid> wrote:

> Aber: Warum hat man sich mit den 23 bzw. später 26 großen Buchstaben 
> nicht zufrieden gegen? Die dürften für die Schreibung der Wörter doch 
> völlig ausgereicht haben!

Sehr geeignet als Monumentalschrift zum Meißeln in Stein.

> Warum musste noch eine kleine Version dazu?

Formen, die leichter von der Hand gehen, wenn man mit eben dieser
auf anderen Medien schreibt.

Das eigentlich Seltsame ist ja, dass man irgendwann angefangen hat,
diese zwei verschiedenen Schriftarten zu kombinieren. Angefangen
hat das offenbar mit Initialen in Büchern, wo also der erste Buchstabe
eine Kapitels größer, verziert oder eben als Großbuchstabe gestaltet
wurde.

> Dieses doppelte Angebot gibt es auch im griechischen Alphabet, beim 
> phönizischen und einigen davon abgeleiteten Alphabeten anscheinend nicht.

So genannte bikamerale Schriften sind im Wesentlichen nur die
lateinische, griechische, kyrillische und armenische. Andere
Abkömmlinge der protosinaitischen Schrift, geschweige denn unabhängig
davon entstandene, kennen sowas nicht.

-- 
Christian "naddy" Weisgerber                          naddy@mips.inka.de

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#12273

FromHeinz Lohmann <gomi@lesetong.invalid>
Date2026-01-18 09:46 +0800
Message-ID<mt2sajFq3n2U1@mid.individual.net>
In reply to#12260
Am 11.01.2026 um 11:49 schrieb Christian Weisgerber:
> On 2026-01-11, Heinz Lohmann <gomi@lesetong.invalid> wrote:
> 
>> Aber: Warum hat man sich mit den 23 bzw. später 26 großen Buchstaben
>> nicht zufrieden gegen? Die dürften für die Schreibung der Wörter doch
>> völlig ausgereicht haben!
> 
> Sehr geeignet als Monumentalschrift zum Meißeln in Stein.
> 
>> Warum musste noch eine kleine Version dazu?
> 
> Formen, die leichter von der Hand gehen, wenn man mit eben dieser
> auf anderen Medien schreibt.
> 
> Das eigentlich Seltsame ist ja, dass man irgendwann angefangen hat,
> diese zwei verschiedenen Schriftarten zu kombinieren. Angefangen
> hat das offenbar mit Initialen in Büchern, wo also der erste Buchstabe
> eine Kapitels größer, verziert oder eben als Großbuchstabe gestaltet
> wurde.
Da hätte wir uns einigen Ärger bei der heutigen Rechtschreibung erspart, 
wenn wir entweder auf Großschreibung verzichtet hätten oder sie 
sparsamer einsetzen würden als heute.

Nur noch Subjekt und Ergänzungen zum Verb würden die Anzahl der 
Hervorhebungen im geschriebenen Text drastisch reduzieren, dazu die 
Grundregel: Im Zweifelsfall klein.

-- 
mfg
Heinz Lohmann
Tamsui, Taiwan

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat.  W.B.

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#12261

FromRalph Aichinger <ra@h5.or.at>
Date2026-01-11 07:30 +0000
Message-ID<10jvjje$2663t$2@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#12258
Heinz Lohmann <gomi@lesetong.invalid> wrote:
> Lt. Wikipedia umfasste das lateinische Alphabet ursprünglich 23 
> Buchstaben und bildet die Grundlage vieler heutiger Alphabete.

Unsere heutigen Großbuchstaben sind bis auf J, U und W mehr oder weniger
unverändert von in Stein gehauenen Inschriften übernommen. Es gibt von
Jan Tschichold das wunderbare "Meisterbuch der Schrift", wo er auf einer
Seite die Buchstaben der Trajansäule darstellt, und die wirken nicht
irgendwie veraltet, sondern sie könnten von einem Zeitschriftentitel
stammen.

https://www.slanted.de/product/jan-tschichold-erfreuliche-drucksachen/
(ein anderes Buch, gleiche Illustration)

> Aber: Warum hat man sich mit den 23 bzw. später 26 großen Buchstaben 
> nicht zufrieden gegen? Die dürften für die Schreibung der Wörter doch 
> völlig ausgereicht haben! Warum musste noch eine kleine Version dazu?

Weil das schreiben mit der Feder und Tinte, die Handschrift, ganz andere
Anforderungen hat als Inschriften mit dem Meißel zu hauen. Daher haben
sich andere Alphabete entwickelt, die man leichter mit der Hand
schreiben kann. Erst recht, wenn man mit Federkielen und Tintenfaß
schreibt.

> so mancher abc-schütze im 1. schuljahr wäre sicher dankbar ...

Die Schreibschrift stirbt aus. In immer mehr Ländern wird sie nicht 
mehr gelehrt, immer mehr Schüler bekommen die Ausnahme zugestanden sie
nicht mehr zu lernen und stattdessen gleich zu tippen.

/ralph

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#12262

FromHeinz Lohmann <gomi@lesetong.invalid>
Date2026-01-11 23:01 +0800
Message-ID<mshs93F90fU1@mid.individual.net>
In reply to#12261
Am 11.01.2026 um 15:30 schrieb Ralph Aichinger:
> Heinz Lohmann <gomi@lesetong.invalid> wrote:
>> Lt. Wikipedia umfasste das lateinische Alphabet ursprünglich 23
>> Buchstaben und bildet die Grundlage vieler heutiger Alphabete.
> 
> Unsere heutigen Großbuchstaben sind bis auf J, U und W mehr oder weniger
> unverändert von in Stein gehauenen Inschriften übernommen. Es gibt von
> Jan Tschichold das wunderbare "Meisterbuch der Schrift", wo er auf einer
> Seite die Buchstaben der Trajansäule darstellt, und die wirken nicht
> irgendwie veraltet, sondern sie könnten von einem Zeitschriftentitel
> stammen.
> 
> https://www.slanted.de/product/jan-tschichold-erfreuliche-drucksachen/
> (ein anderes Buch, gleiche Illustration)
> 
>> Aber: Warum hat man sich mit den 23 bzw. später 26 großen Buchstaben
>> nicht zufrieden gegen? Die dürften für die Schreibung der Wörter doch
>> völlig ausgereicht haben! Warum musste noch eine kleine Version dazu?
> 
> Weil das schreiben mit der Feder und Tinte, die Handschrift, ganz andere
> Anforderungen hat als Inschriften mit dem Meißel zu hauen. Daher haben
> sich andere Alphabete entwickelt, die man leichter mit der Hand
> schreiben kann. Erst recht, wenn man mit Federkielen und Tintenfaß
> schreibt.
> 
>> so mancher abc-schütze im 1. schuljahr wäre sicher dankbar ...
> 
> Die Schreibschrift stirbt aus. In immer mehr Ländern wird sie nicht
> mehr gelehrt, immer mehr Schüler bekommen die Ausnahme zugestanden sie
> nicht mehr zu lernen und stattdessen gleich zu tippen.

Das wäre auch die 3.Version der 26 Buchstaben ...

-- 
mfg
Heinz Lohmann
Tamsui, Taiwan

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat.  W.B.

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#12264

Fromram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram)
Date2026-01-11 16:41 +0000
Message-ID<Buchstaben-20260111174050@ram.dialup.fu-berlin.de>
In reply to#12258
Heinz Lohmann <gomi@lesetong.invalid> schrieb oder zitierte:
>Aber: Warum hat man sich mit den 23 bzw. später 26 großen Buchstaben 
>nicht zufrieden gegen? Die dürften für die Schreibung der Wörter doch 
>völlig ausgereicht haben! Warum musste noch eine kleine Version dazu?

  Verschiedene Schriftarten eröffnen mehr Ausdrucksmöglichkeiten
  während sich die Schriftkultur im Laufe der Geschichte verfeinerte.

  Die gemeinen Buchstaben erlauben es, Versalien zur Hervorhebung
  zu verwenden.

  Aber das reicht auch oft nicht aus, uns so wurde Kursivschrift
  (als eine Art von Imitation der Schreibschrift) ersonnen.

  Manche verwenden KAPITÄLCHEN (ᴋᴀᴘɪᴛᴁʟᴄʜᴇɴ) für weitere Zwecke.

  Dann verwendet man in Formeln oder der Lautschrift oft noch weitere,
  spezielle Schriftzeichen.

  Ganz ähnlich hat sich im Japanischen Katakana neben Hiragana heraus-
  gebildet, obwohl damit genau dieselben Laute geschrieben werden, aber
  mit Katakana werden beispielsweise Fremdwörter hervorgehoben.

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