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Groups > de.comp.os.unix.linux.misc > #83339 > unrolled thread
| Started by | Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2016-04-19 19:03 +0200 |
| Last post | 2016-05-03 18:28 +0200 |
| Articles | 16 — 11 participants |
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Suche Script/Tool für Mehrgenerationen-Backup bzw. Archiv Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de> - 2016-04-19 19:03 +0200
Re: Suche Script/Tool für Mehrgenerationen-Backup bzw. Archiv Sven Hartge <sh-164@svenhartge.de> - 2016-04-19 19:20 +0200
Re: Suche Script/Tool für Mehrgenerationen-Backup bzw. Archiv Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de> - 2016-04-19 19:37 +0200
Re: Suche Script/Tool für Mehrgenerationen-Backup bzw. Archiv Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-04-20 00:27 +0200
Re: Suche Script/Tool für Mehrgenerationen-Backup bzw. Archiv "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2016-04-20 04:00 +0000
Re: Suche Script/Tool für Mehrgenerationen-Backup bzw. Archiv Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2016-04-20 08:05 +0200
Backuppc (was: Suche Script/Tool für Mehrgenerationen-Backup bzw. Archiv) Christoph 'Mehdorn' Weber <spam-fuer@das-mehdorn.de> - 2016-04-29 12:05 +0200
Re: Backuppc Jan Novak <repcom@gmail.com> - 2016-04-29 13:48 +0200
Re: Backuppc Christoph 'Mehdorn' Weber <spam-fuer@das-mehdorn.de> - 2016-04-29 16:51 +0200
Re: Backuppc Daniel Seuthe <usenet+dcoulm@seuthe.org> - 2016-05-03 05:53 +0000
Re: Backuppc Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> - 2016-05-03 08:55 +0200
Re: Backuppc Christoph 'Mehdorn' Weber <spam-fuer@das-mehdorn.de> - 2016-05-11 15:58 +0200
Re: Backuppc Ulf Volmer <u.volmer@u-v.de> - 2016-05-11 22:59 +0200
Re: Backuppc Marcus Jodorf <trap@killfile.de> - 2016-05-03 18:22 +0200
Re: Backuppc "Helmut Hullen" <Helmut@Hullen.de> - 2016-05-03 10:35 +0200
Re: Backuppc Marcus Jodorf <trap@killfile.de> - 2016-05-03 18:28 +0200
| From | Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-19 19:03 +0200 |
| Subject | Suche Script/Tool für Mehrgenerationen-Backup bzw. Archiv |
| Message-ID | <nf5och$vfj$1@msgid.suchanek.de> |
Hallo NG! Von einer MySQL-Datenbank erstelle ich jede Nacht einen Dump und speichere den als Backup auf einem externen Rechner. Soweit als Basis-Backup OK und als Cronjob trivial umsetzbar. Allerdings hilft das nicht, wenn man Änderungen rückgängig machen will/muss, die schon ein paar Tage (oder Wochen, Monate...) zurückliegen. Daher hätte ich gerne eine Art degressive Staffelung der Datenbank-Dumps, zum Beispiel in folgender Form: - Jeder Dump der letzten sieben Tage soll aufgehoben werden. - Von den davorliegenden Wochen (z.B. fünf) soll ein Dump je Woche aufgehoben werden. - Von den davorliegenden zwölf Monaten soll ein Dump je Woche aufgehoben werden. - Von den noch älteren Dumps soll einer pro Jahr "ewig" aufgehoben werden. (Bei den absoluten Zahlen bin ich nicht festgelegt, die sollen nur als Beispiel dienen.) Die Sicherungsdateien sollen dabei im ersten Schritt nur im lokalen Dateisystem liegen bleiben, die weitere Sicherung kann dann das breits vorhandene o.g. Sicherungsskript übernehmen. Bevor ich jetzt selbst anfange, mit Shellskripten herumzudilettieren: Kennt jemand von Euch zufällig ein Skript oder Tool, dass das o.g. leistet? Zielsystem ist BTW Debian Wheezy mit ext3, d.h., irgendwelche Dateisystem-Snapshot-Mechanismen stehen nicht zur Verfügung. TIA, Sebastian
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| From | Sven Hartge <sh-164@svenhartge.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-19 19:20 +0200 |
| Message-ID | <3cg8e8tko8v8@mids.svenhartge.de> |
| In reply to | #83339 |
Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de> wrote: > Allerdings hilft das nicht, wenn man Änderungen rückgängig machen > will/muss, die schon ein paar Tage (oder Wochen, Monate...) > zurückliegen. Daher hätte ich gerne eine Art degressive Staffelung der > Datenbank-Dumps, zum Beispiel in folgender Form: > - Jeder Dump der letzten sieben Tage soll aufgehoben werden. > - Von den davorliegenden Wochen (z.B. fünf) soll ein Dump je Woche > aufgehoben werden. > - Von den davorliegenden zwölf Monaten soll ein Dump je Woche > aufgehoben werden. > - Von den noch älteren Dumps soll einer pro Jahr "ewig" aufgehoben > werden. > (Bei den absoluten Zahlen bin ich nicht festgelegt, die sollen nur als > Beispiel dienen.) Die Sicherungsdateien sollen dabei im ersten Schritt > nur im lokalen Dateisystem liegen bleiben, die weitere Sicherung kann > dann das breits vorhandene o.g. Sicherungsskript übernehmen. rsnapshot backup2l S° -- Sigmentation fault. Core dumped.
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| From | Sebastian Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-19 19:37 +0200 |
| Message-ID | <nf5qcb$112$1@msgid.suchanek.de> |
| In reply to | #83341 |
Am 19.04.2016 um 19:20 schrieb Sven Hartge: > [...] > rsnapshot > [...] Danke, das sieht gut aus. Tschüs, Sebastian
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2016-04-20 00:27 +0200 |
| Message-ID | <nf6bcl$56k$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #83339 |
On 19.04.16 19.03, Sebastian Suchanek wrote: > - Jeder Dump der letzten sieben Tage soll aufgehoben werden. > - Von den davorliegenden Wochen (z.B. fünf) soll ein Dump je Woche > aufgehoben werden. > - Von den davorliegenden zwölf Monaten soll ein Dump je Woche > aufgehoben werden. > - Von den noch älteren Dumps soll einer pro Jahr "ewig" aufgehoben > werden. Ein weiterer cronjob, der Hardlinks der Backups in weitere Verzeichnisse macht, sollte es tun. > Bevor ich jetzt selbst anfange, mit Shellskripten herumzudilettieren: Das hört sich bisher nicht nach Raketenwissenschaft an. Wenn Du es schon geschafft hast, den Dump auf das Remote-System per Skript einzurichten, ist ein weiteres ln auch nicht mehr weit. Marcel
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2016-04-20 04:00 +0000 |
| Message-ID | <35935.9962.1461124803@news.jors.net> |
| In reply to | #83339 |
Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de>: > Bevor ich jetzt selbst anfange, mit Shellskripten herumzudilettieren: > Kennt jemand von Euch zufällig ein Skript oder Tool, dass das o.g. > leistet? Zielsystem ist BTW Debian Wheezy mit ext3, d.h., irgendwelche > Dateisystem-Snapshot-Mechanismen stehen nicht zur Verfügung. Du koenntest u.v.A. auch logrorate dazu misbrauchen deine Backupfiles zu rotieren.
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| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2016-04-20 08:05 +0200 |
| Message-ID | <nf7673$o1h$2@news.albasani.net> |
| In reply to | #83359 |
Am 20.04.2016 um 06:00 schrieb Juergen P. Meier: > Suchanek <sebastian.suchanek@gmx.de>: >> Bevor ich jetzt selbst anfange, mit Shellskripten herumzudilettieren: >> Kennt jemand von Euch zufällig ein Skript oder Tool, dass das o.g. >> leistet? Zielsystem ist BTW Debian Wheezy mit ext3, d.h., irgendwelche >> Dateisystem-Snapshot-Mechanismen stehen nicht zur Verfügung. > > Du koenntest u.v.A. auch logrorate dazu misbrauchen deine Backupfiles > zu rotieren. > Oder einfach eine Backupsoftware nutzen, welche alle Möglichkeiten bietet. Ich bin mit BackupPC super zufrieden. -> http://backuppc.sourceforge.net/ Jan
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| From | Christoph 'Mehdorn' Weber <spam-fuer@das-mehdorn.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-29 12:05 +0200 |
| Subject | Backuppc (was: Suche Script/Tool für Mehrgenerationen-Backup bzw. Archiv) |
| Message-ID | <slrnni6ceh.ola.spam-fuer@judy.das-mehdorn.de.vu> |
| In reply to | #83364 |
Hallo! * Jan Novak <repcom@gmail.com>: > Ich bin mit BackupPC super zufrieden. > -> http://backuppc.sourceforge.net/ Dazu ein paar Fragen, denn ich möchte damit Systeme über eine dünne Leitung per rsync sichern. Und leider beantwortet das Handbuch das nicht optimal. - Basieren die Full-Backups im rsync-Modus aufeinander oder wird es mir tatsächlich jede Woche GB-weise Daten durch die Leitung schaufeln? (Das inkrementelle Backups Full-Backups als Grundlage nutzen und partielle Full-Backups für kommende Full-Backups genutzt werden können, beantwortet das Handbuch. Aber bei rsync wäre es sinnvoll, das letzte (Full-)Backup als Grundlage fürs aktuelle Backup zu nutzen, und dazu finde ich nichts.) - Falls ja, sind inkrementelle Backups überhaupt sinnvoll bzw. haben sie einen qualitativen/quantitativen Unterschied zum Full-Backup? - Wie handhabt man Per-Host-Ausnahmen sinnvoll? Mit Override beim Host hat man, wenn man viele Hosts mit Ausnahmen hat, viele Overrides nachzubearbeiten, wenn man global eine Ausnahme hinzufügen will. (Ich habe ein Bespiel gesehen, wo die RsyncExtraArgs dazu mißbraucht wurden, aber damit wird die Ausnahme auch automatisch rsync-spezifisch, was ich nicht als optimale Lösung ansehe. Ich habe vorerst "--filter=dir-merge,- .nobackup" in den globalen rsync-Optionen verankert, damit ich auf den Clients Dateien mit weiteren Excludes anlegen kann, aber das ist genauso rsync-spezifisch.) Christoph -- Eher waere es sinnvoll, eine Art Killfile fuer's Web zu haben. Falls die zu ladende Seite mit Frontpage oder Dreamweaver erstellt wurde, soll der Browser warnen und rueckfragen, ob man sie WIRKLICH laden moechte. (Hans-Joachim Zierke)
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| From | Jan Novak <repcom@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2016-04-29 13:48 +0200 |
| Subject | Re: Backuppc |
| Message-ID | <nfvhlj$u7i$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #83528 |
Am 29.04.2016 um 12:05 schrieb Christoph 'Mehdorn' Weber: > Hallo! > > * Jan Novak <repcom@gmail.com>: > >> Ich bin mit BackupPC super zufrieden. >> -> http://backuppc.sourceforge.net/ > > Dazu ein paar Fragen, denn ich möchte damit Systeme über eine > dünne Leitung per rsync sichern. Und leider beantwortet das > Handbuch das nicht optimal. > > - Basieren die Full-Backups im rsync-Modus aufeinander oder wird > es mir tatsächlich jede Woche GB-weise Daten durch die Leitung > schaufeln? Also Full ist Full ...jedenfalls nach meinem Verständnis. Jedoch kannst du in den Einstellungen auch nur noch rsyncincrementell Backups machen, was letztendlich ja "immer" so aussieht wie Full backups > - Falls ja, sind inkrementelle Backups überhaupt sinnvoll bzw. > haben sie einen qualitativen/quantitativen Unterschied zum > Full-Backup? Absolut, siehe oben! > - Wie handhabt man Per-Host-Ausnahmen sinnvoll? Mit Override beim > Host hat man, wenn man viele Hosts mit Ausnahmen hat, viele > Overrides nachzubearbeiten, wenn man global eine Ausnahme > hinzufügen will. Tja, aber da wirst du wohl nicht drumherum kommen. > > (Ich habe ein Bespiel gesehen, wo die RsyncExtraArgs dazu > mißbraucht wurden, aber damit wird die Ausnahme auch automatisch > rsync-spezifisch, was ich nicht als optimale Lösung ansehe. Ich > habe vorerst "--filter=dir-merge,- .nobackup" in den globalen > rsync-Optionen verankert, damit ich auf den Clients Dateien mit > weiteren Excludes anlegen kann, aber das ist genauso > rsync-spezifisch.) An sich gute Idee. Allerdings habe ich das nie gebraucht, da ich nur einige Rechner sichere und da tuts der "Standard" wunderbar. Jan
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| From | Christoph 'Mehdorn' Weber <spam-fuer@das-mehdorn.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-29 16:51 +0200 |
| Subject | Re: Backuppc |
| Message-ID | <slrnni6t86.ola.spam-fuer@judy.das-mehdorn.de.vu> |
| In reply to | #83529 |
Hallo!
* Jan Novak <repcom@gmail.com>:
> Jedoch kannst du in den Einstellungen auch nur noch
> rsyncincrementell Backups machen, was letztendlich
> ja "immer" so aussieht wie Full backups
Hm, aber wenn ich das richtig verstehe, braucht man mindestens
ein Full-Backup, auf denen die inkrementellen Updates dann direkt
basieren. Das dürfte mit der Zeit ziemlich auseinanderlaufen und
somit unnötig Platz verbraten. Aber vielleicht leiste ich mir ein
jährliches Full-Backup und mehrstufige inkrementelle Backups.
Aber erst mal schauen und überlegen, ob ich den Traffic sinnvoll
messen kann. Da die Hosts sonst nicht viel miteinander reden,
könnte eine entsprechende iptables-Regel mit ihrem Zähler genügen.
Oder wo war da der Wraparound?
> An sich gute Idee. Allerdings habe ich das nie gebraucht, da ich
> nur einige Rechner sichere und da tuts der "Standard" wunderbar.
Nun ja, bei mir sind es hauptsächlich Geschichten wie NFS. Am
Fileserver will man das /home mitsichern, auf den Clients nochmal
mitsichern wäre unnötig. Aber global /home ausschließen will ich
auch nicht. Ich könnte es natürlich anderswo mounten und
versymlinken, aber extra deswegen die Systeme umbauen?
Ansonsten hab ich durchaus schon ein paar globale Ausnahmen
getroffen, die auf den wenigsten Rechnern relevant sein dürften.
Momentan sieht meine Liste so aus:
'/media/*',
'/proc/*',
'/run/*',
'/sys/*',
'/tmp/*',
'/var/cache/apt-cacher-ng/*',
'/var/cache/apt/*',
'/var/cache/pbuilder/build/*',
'/var/lib/amavis/tmp/*',
'/var/lib/apt/lists/*',
'/var/lib/backuppc/*',
'/var/lib/munin/*.tmp',
'/var/lib/php5/sess_*',
'/var/lock/*',
'/var/log/*',
'/var/run/*',
'/var/spool/exim4/*',
'/var/spool/postfix/*',
'/var/tmp/*',
Klar, einige Einträge könnte ich vermeiden, wenn ich "-x"
aktiviere, aber die Gefahr, etwas wichtiges im Backup zu
vergessen, wiegt meiner Meinung nach schwerer als ein unnötig
großes Backup.
Christoph
--
"Der Durchschnittsamerikaner besitzt laut FBI ein Hemd und eine Hose."
(Nico Hoffmann)
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| From | Daniel Seuthe <usenet+dcoulm@seuthe.org> |
|---|---|
| Date | 2016-05-03 05:53 +0000 |
| Subject | Re: Backuppc |
| Message-ID | <doqsnnF2jcbU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #83530 |
Christoph 'Mehdorn' Weber schrieb: > Hallo! > > * Jan Novak <repcom@gmail.com>: > >> Jedoch kannst du in den Einstellungen auch nur noch >> rsyncincrementell Backups machen, was letztendlich >> ja "immer" so aussieht wie Full backups > > Hm, aber wenn ich das richtig verstehe, braucht man mindestens > ein Full-Backup, auf denen die inkrementellen Updates dann direkt > basieren. Das dürfte mit der Zeit ziemlich auseinanderlaufen und Deshalb muß man ja auch regelmäßig ein Full-Backup durchführen. > somit unnötig Platz verbraten. Aber vielleicht leiste ich mir ein > jährliches Full-Backup und mehrstufige inkrementelle Backups. Ein jährliches Full-Backup ist zu selten. Täglich, wöchentlich oder monatlich sind sinnvollere Intervalle. Das Ganze hängt natürlich von der Backup-Strategie bzw. den zu sichernden Daten ab. Du darfst nicht vergessen, daß bei einer kompletten Rücksicherung mit dem letzten Full-Backup angefangen werden muß. Du willst sicherlich nicht im Extremfall die inkrementellen Backups eines ganzen Jahres zurück- spielen müssen. Daniel -- http://seuthe.org
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| From | Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-03 08:55 +0200 |
| Subject | Re: Backuppc |
| Message-ID | <ng9i06UrsffL1@news.in-ulm.de> |
| In reply to | #83548 |
Am 03.05.2016 um 07:53 schrieb Daniel Seuthe: > Christoph 'Mehdorn' Weber schrieb: >> Hallo! >> >> * Jan Novak <repcom@gmail.com>: >> >>> Jedoch kannst du in den Einstellungen auch nur noch >>> rsyncincrementell Backups machen, was letztendlich >>> ja "immer" so aussieht wie Full backups >> >> Hm, aber wenn ich das richtig verstehe, braucht man mindestens >> ein Full-Backup, auf denen die inkrementellen Updates dann direkt >> basieren. Das dürfte mit der Zeit ziemlich auseinanderlaufen und Man braucht am Anfang immer ein Full-Backup, zum Thema auseinanderlaufen siehe unten. > Deshalb muß man ja auch regelmäßig ein Full-Backup durchführen. > >> somit unnötig Platz verbraten. Aber vielleicht leiste ich mir ein >> jährliches Full-Backup und mehrstufige inkrementelle Backups. > > Ein jährliches Full-Backup ist zu selten. Täglich, wöchentlich oder > monatlich sind sinnvollere Intervalle. Das Ganze hängt natürlich von > der Backup-Strategie bzw. den zu sichernden Daten ab. Du darfst nicht > vergessen, daß bei einer kompletten Rücksicherung mit dem letzten > Full-Backup angefangen werden muß. Du willst sicherlich nicht im > Extremfall die inkrementellen Backups eines ganzen Jahres zurück- > spielen müssen. Ich kenne jetzt das Programm BackupPC nicht, aber rsync an sich bietet ja die Option --link-dest="...". Wenn hier der Pfad zum vorherigen Backup angegeben wird, werden nur geänderte Dateien übertragen und für die gleichen dann Hardlinks auf das vorherige Backup erzeugt. Damit ist ein inkrementelles von einem Full-Backup nicht mehr zu unterscheiden, und die Rücksicherung geht einfach. Das schrieb weiter oben ja Jan Novak bereits. Wenn allerdings eine Datei so eines Backups unlesbar wird (Plattenfehler, etc.), dann schlägt das durch die Hardlinks auf alle Backupversionen durch. Somit empfiehlt sich zweifellos von Zeit zu Zeit ein neues Full-Backup ohne Hardlinks. Der Zeitraum kann natürlich diskutiert werden. Da in der Beschreibung von BackupPC steht, daß es identische Dateien nur einmal speichert, dürfte es wohl mit dieser Strategie fahren. Gruß Holger
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| From | Christoph 'Mehdorn' Weber <spam-fuer@das-mehdorn.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-11 15:58 +0200 |
| Subject | Re: Backuppc |
| Message-ID | <slrnnj6eks.qv3.spam-fuer@judy.das-mehdorn.de.vu> |
| In reply to | #83549 |
Hallo! * Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de>: > Ich kenne jetzt das Programm BackupPC nicht, aber rsync an sich bietet > ja die Option --link-dest="...". Wenn hier der Pfad zum vorherigen > Backup angegeben wird, werden nur geänderte Dateien übertragen und für > die gleichen dann Hardlinks auf das vorherige Backup erzeugt. Offenbar macht backuppc das implizit. Die Woche ist rum, das zweite reguläre Full-Backup gelaufen und die zufällig herausgepickte /etc/login.defs hat einen erhöhten Link-Count. Zudem ging das Backup von 4.8GiB mit Ratenlimit von 50kB/s in ca. 30 Minuten durch, was rechnerisch nicht möglich sein sollte. (Mein Accounting habe ich kurzfristig optimieren wollen und dabei kaputtgemacht.) Damit basieren bei backuppc im rsync-Modus offenbar auch die Full-Backups auf vorherigen Backups. > Damit ist ein inkrementelles von einem Full-Backup nicht mehr zu > unterscheiden, und die Rücksicherung geht einfach. Unterscheiden tut backuppc das schon intern, und die Inkrementellen Backups gehen jeweils auch in 10 Minuten durch. Irgendwas wird da schon anders laufen. Ums Rücksichern kümmert sich übrigens auch backuppc, insofern muß man sich nicht darum kümmern, ob das Backup voll oder inkrementell ist. > Wenn allerdings eine Datei so eines Backups unlesbar wird > (Plattenfehler, etc.), dann schlägt das durch die Hardlinks auf > alle Backupversionen durch. Somit empfiehlt sich zweifellos von > Zeit zu Zeit ein neues Full-Backup ohne Hardlinks. Wobei man anmerken muß, daß backuppc zur Beschleunigung der Backups die Prüfsummen zwischenspeichert und gelegentlich prüft. Das hilft zwar nicht gegen Bitkipper, aber sie werden zumindest entdeckt und im nächsten Backup die Daten erneuert. > Da in der Beschreibung von BackupPC steht, daß es identische > Dateien nur einmal speichert, dürfte es wohl mit dieser > Strategie fahren. Da man es nicht zwingend im rsync-Modus betreiben muß, war ich mir nicht sicher, wo die Identität festgestellt wird. Aber offenbar gehen (zumindest im rsync-Modus) die Dateien nicht erst noch einmal über die Leitung. Christoph -- [Mobiltelefon] Hat ausserdem noch richtige Tasten und ist nicht fuer Mikroben mit Miniwinzwuergfingern gebaut. (Helmut Fromberger)
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| From | Ulf Volmer <u.volmer@u-v.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-11 22:59 +0200 |
| Subject | Re: Backuppc |
| Message-ID | <slrnnj77a0.oeh.u.volmer@x2-5.u-v.de> |
| In reply to | #83794 |
Christoph 'Mehdorn' Weber <spam-fuer@das-mehdorn.de> schrieb: > * Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de>: >> Da in der Beschreibung von BackupPC steht, daß es identische >> Dateien nur einmal speichert, dürfte es wohl mit dieser >> Strategie fahren. > > Da man es nicht zwingend im rsync-Modus betreiben muß, war ich > mir nicht sicher, wo die Identität festgestellt wird. M.W. macht BackupPC regelmäßig Dedup- Läufe über den Backup- Bestand. Sowohl Backup- als auch Client übergreifend. Viele Grüße Ulf
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| From | Marcus Jodorf <trap@killfile.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-03 18:22 +0200 |
| Subject | Re: Backuppc |
| Message-ID | <lyshxzglhr.fsf-bofh@killfile.de> |
| In reply to | #83548 |
Daniel Seuthe <usenet+dcoulm@seuthe.org> schrieb: > Das Ganze hängt natürlich von der Backup-Strategie bzw. den zu sichernden > Daten ab. Du darfst nicht vergessen, daß bei einer kompletten Rücksicherung > mit dem letzten Full-Backup angefangen werden muß. Du willst sicherlich > nicht im Extremfall die inkrementellen Backups eines ganzen Jahres zurück- > spielen müssen. Bessere Mechanismen machen ein reverse incremental backup. Also das Ganze umgedreht. D.h. das letzte Backup ist immer das full backup und Vorversionen sind incremental. Beispiel unter Linux: rdiff-backup Gruß, Marcus ⚂⚃
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| From | "Helmut Hullen" <Helmut@Hullen.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-03 10:35 +0200 |
| Subject | Re: Backuppc |
| Message-ID | <Dd8NPAFD1uB@helmut.hullen.de> |
| In reply to | #83530 |
Hallo, Christoph,
Du meintest am 29.04.16:
>> Jedoch kannst du in den Einstellungen auch nur noch
>> rsyncincrementell Backups machen, was letztendlich
>> ja "immer" so aussieht wie Full backups
> Hm, aber wenn ich das richtig verstehe, braucht man mindestens
> ein Full-Backup, auf denen die inkrementellen Updates dann direkt
> basieren.
Es sei denn, Du nimmst "rsnapshot" (bei Apple heisst das "TimeMachine");
das arbeitet mit "rsync" sowie mit Hardlinks. Nix mit inkrementellen
Backups.
Siehe auch
http://arktur.de/Wiki/Rsnapshot
Viele Gruesse
Helmut
"Ubuntu" - an African word, meaning "Slackware is too hard for me".
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| From | Marcus Jodorf <trap@killfile.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-03 18:28 +0200 |
| Subject | Re: Backuppc |
| Message-ID | <lyoa8ngl7v.fsf-bofh@killfile.de> |
| In reply to | #83550 |
Helmut Hullen <Helmut@hullen.de> schrieb: > Es sei denn, Du nimmst "rsnapshot" (bei Apple heisst das "TimeMachine"); > das arbeitet mit "rsync" sowie mit Hardlinks. Nix mit inkrementellen > Backups. Wobei man noch anmerken sollte, daß TimeMachine nicht rsnapshot ist, sondern ein sehr spezielles Apple-Eigengewächs. Beispielsweise arbeitet das auch mit Hardlinks auf Verzeichnissen, was sonst nat. nirgendswo geht, verriegelt das Backup gegen Löschzugriffe (auch von root), speichert über Netz in viele kleine Diskimages, Restore ist in viele Anwendungen integriert, usw. Mit rsnapshot kann man da nur eine sehr primitive Version davon nachbauen. Gruß, Marcus ⚂⚃
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