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Groups > de.comp.os.unix.linux.misc > #91285 > unrolled thread

Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein?

Started byRalf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de>
First post2017-07-04 20:18 +0200
Last post2017-07-05 18:07 +0200
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  Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Ralf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de> - 2017-07-04 20:18 +0200
    Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Gernot Griese <ggriese@gmx.de> - 2017-07-04 20:54 +0200
      Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Ralf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de> - 2017-07-05 16:51 +0200
        Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Gernot Griese <ggriese@gmx.de> - 2017-07-05 17:36 +0200
          Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Ralf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de> - 2017-07-05 18:10 +0200
            Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Gernot Griese <ggriese@gmx.de> - 2017-07-06 22:42 +0200
              Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Ralf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de> - 2017-07-09 00:21 +0200
                Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Gernot Griese <ggriese@gmx.de> - 2017-07-09 00:28 +0200
                  Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2017-07-09 16:35 -0400
                    Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Gernot Griese <ggriese@gmx.de> - 2017-07-09 23:01 +0200
    Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> - 2017-07-04 21:13 +0200
      Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Ralf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de> - 2017-07-05 16:57 +0200
    Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Sascha Ternes <imperator@jedimail.de> - 2017-07-04 22:11 +0200
      Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Ralf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de> - 2017-07-05 17:00 +0200
    Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-07-04 22:18 +0200
      Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2017-07-04 23:34 +0200
        Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Ralf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de> - 2017-07-05 17:01 +0200
          Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2017-07-05 18:11 +0200
            Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Kay Martinen <kay@martinen.de> - 2017-07-09 11:38 +0200
          Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Kay Martinen <kay@martinen.de> - 2017-07-09 11:36 +0200
      Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Manuel Rodriguez <aa5@gmx.net> - 2017-07-06 13:10 -0700
        Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2017-07-07 22:02 +0200
          Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Manuel Rodriguez <aa5@gmx.net> - 2017-07-08 04:05 -0700
            Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2017-07-08 22:59 +0200
    Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2017-07-04 16:48 -0400
      Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Ralf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de> - 2017-07-05 17:04 +0200
        Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2017-07-05 16:09 -0400
        Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Christoph 'Mehdorn' Weber <spam-fuer@das-mehdorn.de> - 2017-07-07 19:20 +0200
        Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2017-07-07 22:02 +0200
      Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-07-06 23:06 +0200
        Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-07-06 23:15 +0200
        Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Jens Schuessler <jgs@trash.net> - 2017-07-07 10:05 +0200
          Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-07-07 14:04 +0200
            Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Gernot Griese <ggriese@gmx.de> - 2017-07-07 15:04 +0200
              Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2017-07-07 23:22 +0200
                Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Gernot Griese <ggriese@gmx.de> - 2017-07-07 23:37 +0200
                  Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-07-07 23:55 +0200
                    Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Gernot Griese <ggriese@gmx.de> - 2017-07-08 00:25 +0200
                      Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Christoph 'Mehdorn' Weber <spam-fuer@das-mehdorn.de> - 2017-07-19 17:16 +0200
          Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-07-07 14:05 +0200
        Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2017-07-07 14:48 -0400
          Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-07-07 23:28 +0200
            Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2017-07-08 13:00 -0400
        Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2017-07-07 22:02 +0200
          Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-07-07 22:48 +0200
            Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2017-07-07 23:24 +0200
    Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2017-07-05 07:21 +0200
      Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> - 2017-07-05 13:45 +0200
    Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Ralph Angenendt <dein.name@strg-alt-entf.org> - 2017-07-05 10:28 +0000
    Re: Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein? Norbert Hahn <nospam@nospam.invalid> - 2017-07-05 18:07 +0200

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#91285 — Distribution spielt Updates selbstständig und sauber ein?

FromRalf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de>
Date2017-07-04 20:18 +0200
SubjectDistribution spielt Updates selbstständig und sauber ein?
Message-ID<es24erFohloU1@mid.individual.net>
Hallo!

Meine Tochter möchte das ich ihr ein Linux, auf ihr Notebook, aufspiele.
Doch sollte es einfach zu bedienen und zu warten sein.
Ich möchte damit möglichst wenig Arbeit haben.

Auch wenn ich gelegendlich Linux teste so habe ich dennoch keinen 
Überblick über die aktuellen Distributionen und meien Fähigkeiten würde 
ich als rudimentär bezeichnen.

Sicherlich wäre ein Rolling Release nicht schlecht aber auch ein 
"normales" Linux wäre in Ordnung wenn es selbstständig seine Updates ( 
auch für Anwendungen ) einspielt und diese sauber durchlaufen läßt.

Ich dachte hier an eine SUSE oder deren Thumbleweed aber ich habe seit 
Jahren kein Suse mehr auf dem Rechner gehabt und daher kann ich es 
schlecht abschätzen ob es den Ansprüchen genügt.

Hat jemand eine Idee was da infrage käme?

MfG R.Lehmeier

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#91286

FromGernot Griese <ggriese@gmx.de>
Date2017-07-04 20:54 +0200
Message-ID<es26jcFps2iU1@mid.individual.net>
In reply to#91285
Am 04.07.2017 um 20:18 schrieb Ralf Lehmeier:
> Hallo!
> 
> Meine Tochter möchte das ich ihr ein Linux, auf ihr Notebook, aufspiele.
> Doch sollte es einfach zu bedienen und zu warten sein.
> Ich möchte damit möglichst wenig Arbeit haben.
> 
> Auch wenn ich gelegendlich Linux teste so habe ich dennoch keinen
> Überblick über die aktuellen Distributionen und meien Fähigkeiten würde
> ich als rudimentär bezeichnen.
> 
> Sicherlich wäre ein Rolling Release nicht schlecht aber auch ein
> "normales" Linux wäre in Ordnung wenn es selbstständig seine Updates (
> auch für Anwendungen ) einspielt und diese sauber durchlaufen läßt.
> 
> Ich dachte hier an eine SUSE oder deren Thumbleweed aber ich habe seit
> Jahren kein Suse mehr auf dem Rechner gehabt und daher kann ich es
> schlecht abschätzen ob es den Ansprüchen genügt.
> 
> Hat jemand eine Idee was da infrage käme?

Ich habe schon zwei Freunden auf nicht mehr ganz taufrischen Notebooks
Lubuntu installiert. Lief auf beiden Geräten out of the box, mit kleinen
Nacharbeiten beim deutschen Sprachpaket und zugehörigen Einstellungen.

Lubuntu sucht standardmäßig täglich nach Updates, installiert
sicherheitskritische Updates sofort und weniger wichtige wöchentlich
(einstellbar). Dazu gibt es dann alle sechs Monate ein komplettes
Systemupgrade. Das einzige, was der Benutzer dabei machen muss, ist sein
Passwort einzugeben und die Installation zu bestätigen.

Gernot

-- 
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.

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#91303

FromRalf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de>
Date2017-07-05 16:51 +0200
Message-ID<es4cntF9i18U1@mid.individual.net>
In reply to#91286
Gernot Griese schrieb:
...

> Ich habe schon zwei Freunden auf nicht mehr ganz taufrischen Notebooks
> Lubuntu installiert. Lief auf beiden Geräten out of the box, mit kleinen
> Nacharbeiten beim deutschen Sprachpaket und zugehörigen Einstellungen.
> 
> Lubuntu sucht standardmäßig täglich nach Updates, installiert
> sicherheitskritische Updates sofort und weniger wichtige wöchentlich
> (einstellbar). Dazu gibt es dann alle sechs Monate ein komplettes
> Systemupgrade. Das einzige, was der Benutzer dabei machen muss, ist sein
> Passwort einzugeben und die Installation zu bestätigen.

Wie laufen die Updates und Systemupgrades durch?
Gibt es häufig Probleme?

MfG R.Lehmeier

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#91309

FromGernot Griese <ggriese@gmx.de>
Date2017-07-05 17:36 +0200
Message-ID<es4fbaFb253U1@mid.individual.net>
In reply to#91303
Am 05.07.2017 um 16:51 schrieb Ralf Lehmeier:
> Gernot Griese schrieb:
> ....
> 
>> Ich habe schon zwei Freunden auf nicht mehr ganz taufrischen Notebooks
>> Lubuntu installiert. Lief auf beiden Geräten out of the box, mit kleinen
>> Nacharbeiten beim deutschen Sprachpaket und zugehörigen Einstellungen.
>>
>> Lubuntu sucht standardmäßig täglich nach Updates, installiert
>> sicherheitskritische Updates sofort und weniger wichtige wöchentlich
>> (einstellbar). Dazu gibt es dann alle sechs Monate ein komplettes
>> Systemupgrade. Das einzige, was der Benutzer dabei machen muss, ist sein
>> Passwort einzugeben und die Installation zu bestätigen.
> 
> Wie laufen die Updates und Systemupgrades durch?
> Gibt es häufig Probleme?

Vom zweiten Notebook kann ich bisher nicht viel sagen, weil das erst vor
etwa drei Monaten installiert wurde und auch eher wenig benutzt wird. Da
hatte der Benutzer nur bei der Verwendung von USB-Sticks etwas
Umstellungsprobleme von Windows auf Linux, vermutlich, weil er
vergeblich nach einem Laufwerksbuchstaben gesucht hat.

Das erste Notebook müsste jetzt ungefähr drei Jahre laufen, ohne dass
ich etwas von Problemen gehört habe. Da könnte ich morgen aber mal
nachfragen, ob irgendwann einmal der Sohn des Hauses als Fachmann
benötigt wurde. Der Benutzer selber ist in solchen Angelegenheiten
nämlich völlig unbedarft.

Ansonsten habe ich Lubuntu auch seit einem knappen Jahr in einer VM
installiert, da gab es bislang keine Probleme. Das Upgrade von 16.10 auf
17.4 lief AFAIR ungefähr eine Stunde, verlief aber problemlos. Ich habe
es jetzt gerade mal wieder gestartet: Update inklusive neuem Kernel
~5min, Aufwand: Update bestätigen, einmal Passwort eingeben und am
Schluss dem Neustart zustimmen.

Ich verwende übrigens Lubuntu (also LXDE als Desktop) weil es schlank
ist und auch mit schwächerer Hardware flüssig läuft. Ansonsten stehen
natürlich auch die anderen Versionen (Ubuntu, Kubuntu, Xubuntu…) zur
Auswahl. Die sind mir persönlich aber zu aufgeblasen.

Vor einiger Zeit habe ich auch mal im Auftrag einen Laptop mit Linux
Mint aufgesetzt, das machte mir auch einen recht angenehmen Eindruck.
Mehr kann ich dazu mangels eigener Erfahrung aber nicht sagen.

Gernot

-- 
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.

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#91311

FromRalf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de>
Date2017-07-05 18:10 +0200
Message-ID<es4hb2FbehbU1@mid.individual.net>
In reply to#91309
Gernot Griese schrieb:
> Am 05.07.2017 um 16:51 schrieb Ralf Lehmeier:
>> Gernot Griese schrieb:
>> ....
>>
>>> Ich habe schon zwei Freunden auf nicht mehr ganz taufrischen Notebooks
>>> Lubuntu installiert. Lief auf beiden Geräten out of the box, mit kleinen
>>> Nacharbeiten beim deutschen Sprachpaket und zugehörigen Einstellungen.
>>>
>>> Lubuntu sucht standardmäßig täglich nach Updates, installiert
>>> sicherheitskritische Updates sofort und weniger wichtige wöchentlich
>>> (einstellbar). Dazu gibt es dann alle sechs Monate ein komplettes
>>> Systemupgrade. Das einzige, was der Benutzer dabei machen muss, ist sein
>>> Passwort einzugeben und die Installation zu bestätigen.
>>
>> Wie laufen die Updates und Systemupgrades durch?
>> Gibt es häufig Probleme?

...

> 
> Das erste Notebook müsste jetzt ungefähr drei Jahre laufen, ohne dass
> ich etwas von Problemen gehört habe. Da könnte ich morgen aber mal
> nachfragen, ob irgendwann einmal der Sohn des Hauses als Fachmann
> benötigt wurde. Der Benutzer selber ist in solchen Angelegenheiten
> nämlich völlig unbedarft.

Kommt mir sehr bekannt vor.
Meine Tochter möchte sich nämlich auch nicht darum kümmern.
> 
> Ansonsten habe ich Lubuntu auch seit einem knappen Jahr in einer VM
> installiert, da gab es bislang keine Probleme. Das Upgrade von 16.10 auf
> 17.4 lief AFAIR ungefähr eine Stunde, verlief aber problemlos. Ich habe
> es jetzt gerade mal wieder gestartet: Update inklusive neuem Kernel
> ~5min, Aufwand: Update bestätigen, einmal Passwort eingeben und am
> Schluss dem Neustart zustimmen.

Hört sich nicht schlecht an. Werde mal einen blick drauf werfen.

MfG R.Lehmeier

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#91331

FromGernot Griese <ggriese@gmx.de>
Date2017-07-06 22:42 +0200
Message-ID<es7lmdF36rnU1@mid.individual.net>
In reply to#91311
Am 05.07.2017 um 18:10 schrieb Ralf Lehmeier:
> Gernot Griese schrieb:
>> Am 05.07.2017 um 16:51 schrieb Ralf Lehmeier:

>>> Wie laufen die Updates und Systemupgrades durch?
>>> Gibt es häufig Probleme?
> 
> ....
> 
>>
>> Das erste Notebook müsste jetzt ungefähr drei Jahre laufen, ohne dass
>> ich etwas von Problemen gehört habe. Da könnte ich morgen aber mal
>> nachfragen, ob irgendwann einmal der Sohn des Hauses als Fachmann
>> benötigt wurde. Der Benutzer selber ist in solchen Angelegenheiten
>> nämlich völlig unbedarft.
> 
> Kommt mir sehr bekannt vor.
> Meine Tochter möchte sich nämlich auch nicht darum kümmern.

Habe mich vorhin nochmal kundig gemacht: Mein Bekanter hat tatsächlich
einmal seinen Sohn gerufen, um Updates durchzuführen, weil er der Meiung
war, dass man das ab und zu tun sollte. In Wirklichkeit hatte er aber
auch vorher schon immer schön alle Updates durch die automatische
"Aktualisierungsverwaltung" installieren lassen, nur ohne zu wissen,
dass Updates und Aktualisierungen das gleiche sind 8-)

Gernot

-- 
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.

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#91364

FromRalf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de>
Date2017-07-09 00:21 +0200
Message-ID<esd47iF56rgU2@mid.individual.net>
In reply to#91331
Gernot Griese schrieb:
> Am 05.07.2017 um 18:10 schrieb Ralf Lehmeier:
>> Gernot Griese schrieb:
>>> Am 05.07.2017 um 16:51 schrieb Ralf Lehmeier:
> 
>>>> Wie laufen die Updates und Systemupgrades durch?
>>>> Gibt es häufig Probleme?
>>
>> ....
>>
>>>
>>> Das erste Notebook müsste jetzt ungefähr drei Jahre laufen, ohne dass
>>> ich etwas von Problemen gehört habe. Da könnte ich morgen aber mal
>>> nachfragen, ob irgendwann einmal der Sohn des Hauses als Fachmann
>>> benötigt wurde. Der Benutzer selber ist in solchen Angelegenheiten
>>> nämlich völlig unbedarft.
>>
>> Kommt mir sehr bekannt vor.
>> Meine Tochter möchte sich nämlich auch nicht darum kümmern.
> 
> Habe mich vorhin nochmal kundig gemacht: Mein Bekanter hat tatsächlich
> einmal seinen Sohn gerufen, um Updates durchzuführen, weil er der Meiung
> war, dass man das ab und zu tun sollte. In Wirklichkeit hatte er aber
> auch vorher schon immer schön alle Updates durch die automatische
> "Aktualisierungsverwaltung" installieren lassen, nur ohne zu wissen,
> dass Updates und Aktualisierungen das gleiche sind 8-)
> 
> Gernot
> 
Dann hat er ja eine angenehme Überraschung erlebt.
Das das solche Mechanismen nicht in den Updateverwaltungen ausgewählt 
werden können.

MfG R.Lehmeier

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#91365

FromGernot Griese <ggriese@gmx.de>
Date2017-07-09 00:28 +0200
Message-ID<esd4kuFask2U1@mid.individual.net>
In reply to#91364
Am 09.07.2017 um 00:21 schrieb Ralf Lehmeier:
> Gernot Griese schrieb:

>> Habe mich vorhin nochmal kundig gemacht: Mein Bekanter hat tatsächlich
>> einmal seinen Sohn gerufen, um Updates durchzuführen, weil er der Meiung
>> war, dass man das ab und zu tun sollte. In Wirklichkeit hatte er aber
>> auch vorher schon immer schön alle Updates durch die automatische
>> "Aktualisierungsverwaltung" installieren lassen, nur ohne zu wissen,
>> dass Updates und Aktualisierungen das gleiche sind 8-)
>>
> Dann hat er ja eine angenehme Überraschung erlebt.
> Das das solche Mechanismen nicht in den Updateverwaltungen ausgewählt
> werden können.
> 
Was kann man wo nicht auswählen?

Gernot

-- 
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.

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#91388

FromAndreas Kohlbach <ank@spamfence.net>
Date2017-07-09 16:35 -0400
Message-ID<87bmotfiw7.fsf@usenet.ankman.de>
In reply to#91365
On Sun, 9 Jul 2017 00:28:46 +0200, Gernot Griese wrote:
>
> Am 09.07.2017 um 00:21 schrieb Ralf Lehmeier:
>> Gernot Griese schrieb:
>
>>> Habe mich vorhin nochmal kundig gemacht: Mein Bekanter hat tatsächlich
>>> einmal seinen Sohn gerufen, um Updates durchzuführen, weil er der Meiung
>>> war, dass man das ab und zu tun sollte. In Wirklichkeit hatte er aber
>>> auch vorher schon immer schön alle Updates durch die automatische
>>> "Aktualisierungsverwaltung" installieren lassen, nur ohne zu wissen,
>>> dass Updates und Aktualisierungen das gleiche sind 8-)
>>>
>> Dann hat er ja eine angenehme Überraschung erlebt.
>> Das das solche Mechanismen nicht in den Updateverwaltungen ausgewählt
>> werden können.
>> 
> Was kann man wo nicht auswählen?

"Automatisches Updaten" lese ich daraus. Ich vermute aber, dass kann man
schon in jeder Distribution einstellen.

Wundern tut mich dann, warum automatisches Updaten nicht überall default
ist. Wie AFAIK auch bei Windows und Mac. Erfahrene User könnten das auf
Wunsch abstellen, dem Unerfahrenen hilft es dagegen.
-- 
Andreas
You know you are a redneck if
you have a picture of johnny cash, willie nelson, or elvis over your fireplace.

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#91391

FromGernot Griese <ggriese@gmx.de>
Date2017-07-09 23:01 +0200
Message-ID<esfjtmFs3f8U1@mid.individual.net>
In reply to#91388
Am 09.07.2017 um 22:35 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Sun, 9 Jul 2017 00:28:46 +0200, Gernot Griese wrote:
>>
>> Am 09.07.2017 um 00:21 schrieb Ralf Lehmeier:
>>> Gernot Griese schrieb:
>>
>>>> Habe mich vorhin nochmal kundig gemacht: Mein Bekanter hat tatsächlich
>>>> einmal seinen Sohn gerufen, um Updates durchzuführen, weil er der Meiung
>>>> war, dass man das ab und zu tun sollte. In Wirklichkeit hatte er aber
>>>> auch vorher schon immer schön alle Updates durch die automatische
>>>> "Aktualisierungsverwaltung" installieren lassen, nur ohne zu wissen,
>>>> dass Updates und Aktualisierungen das gleiche sind 8-)
>>>>
>>> Dann hat er ja eine angenehme Überraschung erlebt.
>>> Das das solche Mechanismen nicht in den Updateverwaltungen ausgewählt
>>> werden können.
>>>
>> Was kann man wo nicht auswählen?
> 
> "Automatisches Updaten" lese ich daraus. Ich vermute aber, dass kann man
> schon in jeder Distribution einstellen.
> 
Selbstverständlich kann man es einstellen.

> Wundern tut mich dann, warum automatisches Updaten nicht überall default
> ist. 

Es war per default eingeschaltet und hat auch anstandslos funktioniert.

Dem Benutzer war nur nicht klar, dass das, was sich regelmäßig als
"Aktualisierungsverwaltung" gemeldet hat und was er auch genauso
regelmäßig abgenickt hat, bereits sämtliche Updates installiert hat. Er
war der Meinung, dass er dazu _zusätzlich_ selber noch etwas machen müsste.

Gernot

-- 
Lügenpresse ist, wenn die TAGESSCHAU über ein Ereignis von regionaler
Bedeutung nicht berichtet und dadurch keinen nicht vorhandenen
Zusammenhang mit der Bundespolitik impliziert.

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#91287

FromPeter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net>
Date2017-07-04 21:13 +0200
Message-ID<es27moFq444U1@mid.individual.net>
In reply to#91285
Am 04.07.2017 um 20:18 schrieb Ralf Lehmeier:
> Hallo!
> 
> Meine Tochter möchte das ich ihr ein Linux, auf ihr Notebook, aufspiele.
> Doch sollte es einfach zu bedienen und zu warten sein.
> Ich möchte damit möglichst wenig Arbeit haben.

Wenn deine Tochter das möchte, sollte von ihr auch die Bereitschaft 
kommen das System zu pflegen oder ein "Helfer" sollte greifbar sein.

> Sicherlich wäre ein Rolling Release nicht schlecht aber auch ein 
> "normales" Linux wäre in Ordnung wenn es selbstständig seine Updates ( 
> auch für Anwendungen ) einspielt und diese sauber durchlaufen läßt.

Da wäre zu klären, welche Distribution mit dem Notebook ohne Klimmzüge 
arbeitet und welche Programme benötigt werden.
Prüfen kann man das mit einer Live-Version, wobei man sich immer ins 
Gedächnis rufen muss: Das ist langsam!

Für jemand, der "nur" auf dem System seinen Kram erledigen will, dürfte 
eine LTS-Distribution die besserer Wahl sein.

Nachsehen würde ich bei Debian (ewig), Ubuntu (5 Jahre) oder openSuse 18 
Monate. Testen mit den XFCE -Desktops - einfach und schmerzfrei oder 
wenn es bunter sein soll, mit KDE-Plasma, beides gibt es bei allen dreien

Gruß
Peter

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#91304

FromRalf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de>
Date2017-07-05 16:57 +0200
Message-ID<es4d2sF9i18U2@mid.individual.net>
In reply to#91287
Peter Mc Donough schrieb:
> Am 04.07.2017 um 20:18 schrieb Ralf Lehmeier:
>> Hallo!
>>
>> Meine Tochter möchte das ich ihr ein Linux, auf ihr Notebook, aufspiele.
>> Doch sollte es einfach zu bedienen und zu warten sein.
>> Ich möchte damit möglichst wenig Arbeit haben.
> 
> Wenn deine Tochter das möchte, sollte von ihr auch die Bereitschaft 
> kommen das System zu pflegen oder ein "Helfer" sollte greifbar sein.

Dieser Helfer werde ich sein.
> 
>> Sicherlich wäre ein Rolling Release nicht schlecht aber auch ein 
>> "normales" Linux wäre in Ordnung wenn es selbstständig seine Updates ( 
>> auch für Anwendungen ) einspielt und diese sauber durchlaufen läßt.

...

> Nachsehen würde ich bei Debian (ewig), Ubuntu (5 Jahre) oder openSuse 18 
> Monate. Testen mit den XFCE -Desktops - einfach und schmerzfrei oder 
> wenn es bunter sein soll, mit KDE-Plasma, beides gibt es bei allen dreien

Wenn die Updates / Systemupgrades sauber durchlaufen wäre schon vieles 
gewonnen und die Dauer der Unterstützung wäre dann zweitrangig.

MfG R.Lehmeier

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#91289

FromSascha Ternes <imperator@jedimail.de>
Date2017-07-04 22:11 +0200
Message-ID<ojgvdl$2qq$1@news.freedyn.net>
In reply to#91285
Hallo Ralf,

Am 04.07.2017 um 20:18 schrieb Ralf Lehmeier:
> Meine Tochter möchte das ich ihr ein Linux, auf ihr Notebook, aufspiele.
> Doch sollte es einfach zu bedienen und zu warten sein.
> Ich möchte damit möglichst wenig Arbeit haben.
> 
> Hat jemand eine Idee was da infrage käme?

wenn das Notebook weniger als 3GB RAM hat, würde ich Dir Xubuntu 16.04
LTS empfehlen. Ab 4GB RAM kannst Du Ubuntu oder Kubuntu nehmen, am
besten immer die 16.04.

Mir persönlich gefällt aber Linux Mint 18.2 besser, weil ich den
Unity-Desktop nicht mag und KDE würde ich auf einem Notebook nicht
nehmen. Linux Mint kannst Du mit den Desktops Cinnamon oder MATE
vorinstalliert wählen. MATE gefällt mir am besten, aber Cinnamon geht
auch. Bei weniger als 3GB RAM nimm besser MATE.

Alle Distributionen gibt es als Live-Images. Wenn Du und Deine Tochter
etwas Zeit haben, würde ich mehrere per USB-Stick booten und ausprobieren.

Sascha

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#91305

FromRalf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de>
Date2017-07-05 17:00 +0200
Message-ID<es4d7sF9i18U3@mid.individual.net>
In reply to#91289
Sascha Ternes schrieb:
> Hallo Ralf,
> 
> Am 04.07.2017 um 20:18 schrieb Ralf Lehmeier:
>> Meine Tochter möchte das ich ihr ein Linux, auf ihr Notebook, aufspiele.
>> Doch sollte es einfach zu bedienen und zu warten sein.
>> Ich möchte damit möglichst wenig Arbeit haben.
>>
>> Hat jemand eine Idee was da infrage käme?
> 
> wenn das Notebook weniger als 3GB RAM hat, würde ich Dir Xubuntu 16.04
> LTS empfehlen. Ab 4GB RAM kannst Du Ubuntu oder Kubuntu nehmen, am
> besten immer die 16.04.
> 
> Mir persönlich gefällt aber Linux Mint 18.2 besser, weil ich den
> Unity-Desktop nicht mag und KDE würde ich auf einem Notebook nicht
> nehmen. Linux Mint kannst Du mit den Desktops Cinnamon oder MATE
> vorinstalliert wählen. MATE gefällt mir am besten, aber Cinnamon geht
> auch. Bei weniger als 3GB RAM nimm besser MATE.

Danke, bei Mint ( vor ca 2 Jahren ) hat es bei mir beim Systemupgrade 
manchesmal gecrasht. Das war nicht so prickelnd.

MfG R.Lehmeier

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#91290

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de>
Date2017-07-04 22:18 +0200
Message-ID<ojgt6p$del$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#91285
Am 04.07.2017 um 20:18 schrieb Ralf Lehmeier:
> 
> Meine Tochter möchte das ich ihr ein Linux, auf ihr Notebook, aufspiele.
> Doch sollte es einfach zu bedienen und zu warten sein.
> Ich möchte damit möglichst wenig Arbeit haben.
> 
> Sicherlich wäre ein Rolling Release nicht schlecht aber auch ein 
> "normales" Linux wäre in Ordnung wenn es selbstständig seine Updates ( 
> auch für Anwendungen ) einspielt und diese sauber durchlaufen läßt.
> 
> Ich dachte hier an eine SUSE oder deren Thumbleweed aber ich habe seit 
> Jahren kein Suse mehr auf dem Rechner gehabt und daher kann ich es 
> schlecht abschätzen ob es den Ansprüchen genügt.

Hallo,

Ubuntu LTS (Langzeitversion) wird mehrere Jahre mit updates unterstützt.
https://wiki.ubuntuusers.de/Unterschiede_LTS_und_normale_Version/

Falls Du Ubuntu installieren möchtest dann kann man ein LTS-System 
länger nutzen und hat weniger Aufwand mit Upgrades auf eine neue Version.

Bei linuxmint ist das ähnlich: https://linuxmint.com/faq.php

Bei OpenSUSE sind das nur Monate die ein System mit Sicherheitsupdates 
versorgt wird.
https://en.opensuse.org/Lifetime
https://en.opensuse.org/openSUSE:Roadmap
Tumbleweed wird alle paar Tage aktaulisiert mir ist das zu "unruhig".

Cent-OS hat auch Langzeitunterstützung - AFAIK.
https://www.centos.org/

Bernd Mayer

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#91295

FromTim Ritberg <tim@server.invalid>
Date2017-07-04 23:34 +0200
Message-ID<ojh1k9$ch4$1@tota-refugium.de>
In reply to#91290
Am 04.07.2017 um 22:18 schrieb Bernd Mayer:

> Hallo,
> 
> Ubuntu LTS (Langzeitversion) wird mehrere Jahre mit updates unterstützt.
> https://wiki.ubuntuusers.de/Unterschiede_LTS_und_normale_Version/
> 
> Falls Du Ubuntu installieren möchtest dann kann man ein LTS-System
> länger nutzen und hat weniger Aufwand mit Upgrades auf eine neue Version.
Für Desktops gilt das kaum. Gerade da bekommen viele Pakete nur 9 Monate
Updates.
Nicht für alle Desktops gibt es 5 Jahre: X, L und K nur 3 Jahre.

Aber das ist eigentlich nicht so schlimm. Ich mache 2x im Jahr die
Upgrade-Orgie. Ich bekomme dann schön frische Programme.
Für Leute, die nie die Configs manuell ändern, sollte das Upgrade so
durchrennen. Und bei mir hängt klemmt es trotz Customizing selten.

Tim

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#91307

FromRalf Lehmeier <r.lehmeier@freenet.de>
Date2017-07-05 17:01 +0200
Message-ID<es4dapF9i18U4@mid.individual.net>
In reply to#91295
Tim Ritberg schrieb:
> Am 04.07.2017 um 22:18 schrieb Bernd Mayer:
> 
>> Hallo,
>>
>> Ubuntu LTS (Langzeitversion) wird mehrere Jahre mit updates unterstützt.
>> https://wiki.ubuntuusers.de/Unterschiede_LTS_und_normale_Version/
>>
>> Falls Du Ubuntu installieren möchtest dann kann man ein LTS-System
>> länger nutzen und hat weniger Aufwand mit Upgrades auf eine neue Version.
...

Ich mache 2x im Jahr die
> Upgrade-Orgie. Ich bekomme dann schön frische Programme.

Das ist mir zuviel. Am besten laüft dasautomatisch und geräuschlos im 
Hintergrund.

MfG R.Lehmeier

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#91312

FromTim Ritberg <tim@server.invalid>
Date2017-07-05 18:11 +0200
Message-ID<ojj33o$mqm$1@tota-refugium.de>
In reply to#91307
Am 05.07.2017 um 17:01 schrieb Ralf Lehmeier:
> 
> Ich mache 2x im Jahr die
>> Upgrade-Orgie. Ich bekomme dann schön frische Programme.
> 
> Das ist mir zuviel. Am besten laüft dasautomatisch und geräuschlos im
> Hintergrund.
> 

Dann solltest du eine Schreibmaschine kaufen.
Computer brauchen nun mal Pflege....

Tim

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#91373

FromKay Martinen <kay@martinen.de>
Date2017-07-09 11:38 +0200
Message-ID<4209.5961f986.d4614@mailnews.martinen.de>
In reply to#91312
Am 05.07.2017 um 18:11 schrieb Tim Ritberg:
> Am 05.07.2017 um 17:01 schrieb Ralf Lehmeier:
>>
>> Ich mache 2x im Jahr die
>>> Upgrade-Orgie. Ich bekomme dann schön frische Programme.
>>
>> Das ist mir zuviel. Am besten laüft dasautomatisch und geräuschlos im
>> Hintergrund.
>>
> 
> Dann solltest du eine Schreibmaschine kaufen.
> Computer brauchen nun mal Pflege....

Ganz genau. Und selbst bei der Schreibmaschine muss man neues Farbband 
einlegen oder mal ein Ersatzteil kaufen (=update).

Ich sehe den eigentlichen Knackpunkt für Ralf und seine Tochter eher in 
möglicherweise überzogenen Erwartungen. Zero-Administration ist nur eine 
Seifenblase.

Kay

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#91372

FromKay Martinen <kay@martinen.de>
Date2017-07-09 11:36 +0200
Message-ID<3e14.5961f925.3c5e2@mailnews.martinen.de>
In reply to#91307
Am 05.07.2017 um 17:01 schrieb Ralf Lehmeier:
> Tim Ritberg schrieb:
>> Am 04.07.2017 um 22:18 schrieb Bernd Mayer:
>>>
>>> Falls Du Ubuntu installieren möchtest dann kann man ein LTS-System
>>> länger nutzen und hat weniger Aufwand mit Upgrades auf eine neue 
>>> Version.

Bis zum übernächsten sollte man auch nicht warten. S.u.

> Ich mache 2x im Jahr die
>> Upgrade-Orgie. Ich bekomme dann schön frische Programme.
> 
> Das ist mir zuviel. Am besten laüft dasautomatisch und geräuschlos im 
> Hintergrund.

Ich kenne beide Welten (Windows und Debian/Ubuntu) und ihre Haken IMHO 
recht gut.

Wenn 2*/Jahr zuviel arbeit sind dann Kauf_dich_Admin der das für dich 
macht. In dem fall kannst du hier aufhören mit dem Lesen.

Linux läuft zwar auf vielem, oder fast allem. Das heißt aber nicht 
automatisch das Jede Distri auch auf dem vorhandenen Alt-Gerät (das wohl 
vorher windows trug) ohne zicken läuft und alles funktioniert. Die 
gleichen Probleme KANN man mit Windows erleben, dort sind sie nur aus 
dem grunde seltener weil dafür alle welt treiber und software schreibt 
oder dies muss. Bei Linux ist das eher freiwillig aber es holt auf.

Das kann man aber mit einer Live-CD/DVD irgend einer Distribution vorher 
testen. Die läuft zwar definitiv langsamer als ein Installiertes Linux, 
aber sie verändert nichts am dort noch installierten System. Wenn was 
nicht funktioniert und das Live-System keine möglichkeit anbietet es zum 
laufen zu bringen dann probiert man halt eine andere Distri. Oder lässt 
es sein wenn nichts geht.

Aber nicht den Fehler machen ein Ubuntu-Live zu testen und dann ein 
Debian zu installieren - oder etwas ganz anderes. Die können; und 
werden; sich in details unterscheiden die wichtig sein können.

Wenn man das installierte System dann nur benutzt und bestenfalls die 
Grafisch erreichbaren Optionen ändert, dann sollte nicht viel passieren. 
Nichts was man nicht selbst durch zurück ändern beheben könnte.

Wenn man allerdings tiefer eindringt, mit synaptic oder aptitude 
(debian/ubuntu-paketmanager) selbst pakete (de-)installiert und sich in 
deren abhängigkeiten verstrickt - dann bekommt man das system leicht 
kaputt oder deinstalliert ohne zu ahnen wie man es machte. :-)

Im Normalfall bemerkt man nicht viel von updates/aktualisierungen. Die 
laufen einfach, und man *sollte* sie auch laufen lassen. Und da neue 
Kernels nur in größeren abständen raus kommen braucht man normalerweise 
nicht mal neustarten und kann einfach weiter arbeiten. Das neu 
installierte Windows 7 hier hingegen hat erst mal einen geschlagenen 
Halben Tag damit zugebracht beim runterfahren zu aktualisieren, beim 
hochfahren zu konfigurieren und in der Zeit was der PC *unbenutzbar*.
Solche update-orgien gibt es bei linux nicht, oder nur bei einem Sprung 
auf eine neue Version. Wenn man sie denn macht... Die Microsofties 
/wollen/ einem mit GWX (GetWin10) ja keine Wahl lassen. Bei linux ist 
das zum Glück anders.

Ich habe in diesem Jahr z.B. noch einen Laptop mit Ubuntu 12.04 LTS in 
Betrieb gehabt den ich vermutlich wg. meiner Bastelei und "zu lange 
aufgeschoben" einfach nicht mehr aktualisiert bekam. Zu dem Zeitpunkt 
war die 14. LTS längst da und die 16'er war Aktuell. Evtl. kam das 
'do-release-upgrade' auch nicht mit dem Sprung über zwei versionen 
zurecht. Denn die "stable" Kennzeichnung wandert mit den Versionen 
weiter. Und wenn man sein System so einstellte das es nur "stable" 
benutzt... Meine eigene Schuld. :-/ Nun, inzwischen ist dies Gerät durch 
HW-Defekt weg gefallen.

Kurz: Wenn das System einen sagt es gibt eine neue LTS-Version, dann 
sollte man kein Jahr oder mehr damit zögern, bestenfalls Tage o. Wochen 
um nachlesen zu können ob andere probleme damit erlebten.

Der Große unterschied sind für mich aber die informativeren Erklärungen 
zu den updates. Bei windows findet sich dort oft nur "wichtiges update" 
oder "systemupdate Nr. blablablub" und als Erklärung nur "Installieren 
sie dieses update um probleme zu beheben... blablablub". Bei Linux 
dagegen KANN man; wenn man will; in den meisten 
aktualisierungs-verwaltungen details einblenden die einem z.b. sagen das 
Programmxyz wegen einer gefundenden Sicherheitslücke, Remote Exploit, 
Rechteausweitung o.a. aktualisiert wurde.

Software ist NIE fehlerfrei. Aber die Infos bei Linux finde ich 
ehrlicher und informativer als das nichtssagende gewäsch bei Windows. 
Dort bekommt man details nur per link auf eine MS-seite zu lesen.

Hoffe es Hilft dir.

Kay

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