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Groups > de.comm.software.gnus > #4111

Re: Gnus unter Linux mit HOME auf NTFS-Laufwerk?

From Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net>
Newsgroups de.comm.software.gnus
Subject Re: Gnus unter Linux mit HOME auf NTFS-Laufwerk?
Date 2024-12-23 03:08 +0100
Organization A noiseless patient Spider
Message-ID <83v7vbgnhd.fsf@helmutwaitzmann.news.arcor.de> (permalink)
References <86ttawaxlw.fsf@joachimreiter.my-fqdn.de>

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Joachim Reiter <hooomer59@web.de>:
>Aufgrund des leidigen Themas betreffend Windows/Recall beabsichtige ich über
>lang oder kurz zu Linux zu wechseln...
>
>Gegeben:
>- M.2 NVME mit Windows
>- SSD mit Linux
>- ext. LW mit u.a. HOME-Verzeichnis (momentan mit Verweis in den Win
>Umgebungsvariablen / klappt mit Emacs/Gnus unter Win zuverlässig.
>
>Wenn ich nun irgendwann zu Linux wechsle oder auch jetzt schon in der
>Erprobungsphase - kann ich unter Emacs/Gnus Linux dann mein bisheriges HOME
>auf dem ext. LW (NTFS) auch dort weiter verwenden?
>Evtl. durch einen Verweis zu den "init-Files" auf diesem LW oder ist dazu
>gar die Nutzung des HOME auf dem ext. LW schon in Linux selbst
>möglich/notwendig und wie/wo müsste dann der Verweis getätigt werden?
>

 Der Ort des HOME‐Verzeichnisses wird in der
 Benutzerdatenbank (wo auch der Benutzername und die
 numerische Benutzerkennung steht) eingetragen.  Beim Login
 wird die Umgebungsvariable HOME aus diesem Eintrag belegt
 (man kann sie danach prinzipiell selber verstellen, sollte
 jedoch dann wissen, was man tut).

 Emacs sucht seine Startup‐Datei(en) (meistens) unterhalb
 des Verzeichnisses, das in der Umgebungsvariablen HOME
 genannt ist, genauer beschrieben im Emacs‐Manual, Kapitel
 49.4 The Emacs Initialization File.  Es ist möglich,
 innerhalb der (ersten) Startup‐Datei den Suchort für
 weitere Dateien und Verzeichnisse zu ändern.  Aber das
 braucht ein sorgfältiges Lesen des Handbuchs.

 Ich würde mir das HOME‐Verzeichnis nur dann auf NTFS legen,
 wenn das NTFS unter Linux die für die Unix‐Welt üblichen
 Fähigkeiten eines Dateisystems mitbringt (ich habe keine
 Ahnung, ob das der Fall ist): u. a. Pfadnamen, deren
 Komponenten aus allen möglichen Zeichen außer dem „/“ (der
 die Komponenten trennt) und ASCII NUL (das das Ende des
 Pfadnamens angibt) bestehen dürfen (wie sieht es
 beispielsweise bei NTFS mit Doppelpunkten oder Komponenten,
 die mit einem „.“ beginnen, aus?), hard links,
 vollständige[1] Zeitstempel für die Zeitpunkte der letzten
 Änderung eines Dateiinhalts, der letzten Änderung der
 Metadaten einer Datei oder des letzten Lesezugriffs auf
 eine Datei, symbolic links, temporäre Dateien (d. h.,
 Dateien, die keinen Dateinamen (mehr) haben).

 [1] Vollständige Zeitstempel enthalten nicht nur Jahr,
 Monat, Tag, Stunde, Minute und Sekunde sondern auch den
 Zeitoffset zur UTC oder alternativ (nur) den Stand des
 Sekundenzählers, der die seit 1970-01-01T00:00:00Z (UTC)
 vergangenen Sekunden zählt.

 Wenn das nicht sichergestellt ist, erwarte ich nicht nur
 bei Emacs sondern an allen möglichen Stellen, von denen man
 zuvor noch nie etwas gehört hat, Ärger.

 Zumindest bei Emacs ist mir bekannt, dass er symbolic
 links, hard links, den Zeitstempel der letzten Änderung des
 Dateiinhalts und Dateipfadkomponenten, die Doppelpunkte
 enthalten oder mit einem Punkt beginnen, nutzt.

>Hoffe hier nicht flasch zu sein und zu dcoulm wechseln zu müssen.

 Für weitere Erörterung, ob ein NTFS unter Linux für ein
 HOME‐Verzeichnis taugt, würde ich dir in der Tat einen
 Umzug zu de.comp.os.unix.linux.misc empfehlen.

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Gnus unter Linux mit HOME auf NTFS-Laufwerk? Joachim Reiter <hooomer59@web.de> - 2024-12-22 10:14 +0100
  Re: Gnus unter Linux mit HOME auf NTFS-Laufwerk? Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> - 2024-12-23 03:08 +0100
    Re: Gnus unter Linux mit HOME auf NTFS-Laufwerk? Joachim Reiter <hooomer59@web.de> - 2024-12-23 06:52 +0100

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