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Groups > de.alt.folklore.computer > #48150 > unrolled thread
| Started by | Alex Bochannek <alex@bochannek.com> |
|---|---|
| First post | 2025-03-23 21:51 -0700 |
| Last post | 2025-03-25 09:55 +0100 |
| Articles | 18 — 9 participants |
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Plus Hardcard? Alex Bochannek <alex@bochannek.com> - 2025-03-23 21:51 -0700
Re: Plus Hardcard? mlelstv@serpens.de (Michael van Elst) - 2025-03-24 06:38 +0000
Re: Plus Hardcard? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2025-03-24 12:07 +0100
Re: Plus Hardcard? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2025-03-24 12:37 +0100
Re: Plus Hardcard? Christian Corti <use@reply.to> - 2025-03-24 14:29 +0100
Re: Plus Hardcard? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2025-03-24 17:05 +0100
Re: Plus Hardcard? Markus Elsken <markus.elsken@ewetel.net> - 2025-03-25 12:55 +0100
Re: Plus Hardcard? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2025-03-25 18:38 +0100
Re: Plus Hardcard? Markus Elsken <markus.elsken@ewetel.net> - 2025-03-26 20:57 +0100
Re:SCSI ( was: Plus Hardcard? ) Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-03-27 10:48 +0100
Re: Re:SCSI ( was: Plus Hardcard? ) Dennis Grevenstein <dennis.grevenstein@gmail.com> - 2025-03-27 19:08 +0000
Re: Plus Hardcard? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2025-03-27 10:56 +0100
Re: Plus Hardcard? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2025-03-27 10:53 +0100
Re: Plus Hardcard? Alex Bochannek <alex@bochannek.com> - 2025-03-24 18:18 -0700
Re: Plus Hardcard? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2025-03-27 10:59 +0100
Re: Plus Hardcard? Markus Elsken <markus.elsken@ewetel.net> - 2025-03-27 20:05 +0100
Re: Plus Hardcard? Alex Bochannek <alex@bochannek.com> - 2025-03-27 15:36 -0700
Re: Plus Hardcard? Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2025-03-25 09:55 +0100
| From | Alex Bochannek <alex@bochannek.com> |
|---|---|
| Date | 2025-03-23 21:51 -0700 |
| Subject | Plus Hardcard? |
| Message-ID | <m2ldsvrpz8.fsf@bochannek.com> |
Hallo! Kann sich jemand noch an die Plus Hardcard-Festplatten erinnern? 3½"-Platte auf PC-Steckkarte mit 10 bis 40MB, Markeinführung 1985 bis 1987. Die 20MB-Variante kostete Mitte-1987 in West-Deutschland wohl über 2,000DM, was wesentlich teurer war als eine 5¼"-Einbauplatte. Allerdings konnte man damit auch einen PC, der nicht für eine Festplatte vorbereitet war, wohl recht einfach aufrüsten (ich meine gelesen zu haben, dass das bei der Schneider Joyce üblich war?) Zu der Zeit habe ich bei Vobis gearbeitet und da gingen die weg wie warme Semmeln. Selber im Einsatz gesehen habe ich die allerdings nie. Deshalb frage ich hier, hat die jemand damals benutzt und kann von Erfahrungen berichten? Danke! -- Alex.
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| From | mlelstv@serpens.de (Michael van Elst) |
|---|---|
| Date | 2025-03-24 06:38 +0000 |
| Message-ID | <vrqukj$jem$1@serpens.de> |
| In reply to | #48150 |
Alex Bochannek <alex@bochannek.com> writes: >Kann sich jemand noch an die Plus Hardcard-Festplatten erinnern? >3½"-Platte auf PC-Steckkarte mit 10 bis 40MB, Markeinführung 1985 bis >1987. "Hardcard"s gab es viele. Das ist, wie du beschreibst, ein Festplattencontroller auf einer langen Erweiterungskarte, auf die eine 3.5"-Platte montiert war. Die Rechner damals hatten selbst keinen Festplattencontroller, und vielfach auch keinen freien Einbauschacht. Daher waren solche Karten eine beliebte Methode zur Erweiterung. Die 3.5"-Platten waren natürlich teurer als die üblichen 5.25"-Platten. "Plus Hardcard" war der Name der ersten solchen Erweiterung von der "Plus Development Corporation". https://en.wikipedia.org/wiki/Plus_Development Das Modell selbst habe ich nie gesehen.
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2025-03-24 12:07 +0100 |
| Message-ID | <68493a1853380c467390960d6e4f912d@wxp-nb-01.mouse.local> |
| In reply to | #48159 |
Michael van Elst schrieb:
> Alex Bochannek <alex@bochannek.com> writes:
>
>> Kann sich jemand noch an die Plus Hardcard-Festplatten erinnern?
>> 3½"-Platte auf PC-Steckkarte mit 10 bis 40MB, Markeinführung 1985 bis
>> 1987.
>
> "Hardcard"s gab es viele. Das ist, wie du beschreibst, ein
> Festplattencontroller auf einer langen Erweiterungskarte, auf die
> eine 3.5"-Platte montiert war.
>
> Die Rechner damals hatten selbst keinen Festplattencontroller, und
> vielfach auch keinen freien Einbauschacht. Daher waren solche Karten
> eine beliebte Methode zur Erweiterung. Die 3.5"-Platten waren
> natürlich teurer als die üblichen 5.25"-Platten.
>
> "Plus Hardcard" war der Name der ersten solchen Erweiterung von
> der "Plus Development Corporation".
>
> https://en.wikipedia.org/wiki/Plus_Development
>
> Das Modell selbst habe ich nie gesehen.
>
ich kannte so etwas unter der bezeichnung "Filecard". Für den Amiga 2000
hatte ihc nahceinenader zwei verschiedene. Die erste war eine Lösung mit
einem Adapter, in dme ein Omti RLL-Controller (8 Bit ISA) steckte. Dazu
kamen zwei EPROMS mit AutobootROM und Treiber . Fraufgeschraubt war eine
RLL-formatierte NEC-Festplatte mit 63MB (RLL). Basis war Wimre eine
Bastellösung aus der C't, gebaut wurde es in Witten von Combitec (später
Macro systems)
Später kam dann eine Filecard mit einem SCSI-Adapter und einer Fujitsu
330MB-Platte in den Slot.
Mein erster Intel-PC hatte IDE-Anschlüsse on board.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2025-03-24 12:37 +0100 |
| Message-ID | <vrred0$b0e$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #48175 |
On 3/24/25 12:07, Andreas Bockelmann wrote: > Michael van Elst schrieb: >> Alex Bochannek <alex@bochannek.com> writes: >> >>> Kann sich jemand noch an die Plus Hardcard-Festplatten erinnern? >>> 3½"-Platte auf PC-Steckkarte mit 10 bis 40MB, Markeinführung 1985 bis >>> 1987. >> >> "Hardcard"s gab es viele. Das ist, wie du beschreibst, ein >> Festplattencontroller auf einer langen Erweiterungskarte, auf die >> eine 3.5"-Platte montiert war. >> >> Die Rechner damals hatten selbst keinen Festplattencontroller, und >> vielfach auch keinen freien Einbauschacht. Daher waren solche Karten >> eine beliebte Methode zur Erweiterung. Die 3.5"-Platten waren >> natürlich teurer als die üblichen 5.25"-Platten. >> >> "Plus Hardcard" war der Name der ersten solchen Erweiterung von >> der "Plus Development Corporation". >> >> https://en.wikipedia.org/wiki/Plus_Development >> >> Das Modell selbst habe ich nie gesehen. >> > > ich kannte so etwas unter der bezeichnung "Filecard". Für den Amiga 2000 > hatte ihc nahceinenader zwei verschiedene. Die erste war eine Lösung mit > einem Adapter, in dme ein Omti RLL-Controller (8 Bit ISA) steckte. Dazu > kamen zwei EPROMS mit AutobootROM und Treiber . Fraufgeschraubt war eine > RLL-formatierte NEC-Festplatte mit 63MB (RLL). Basis war Wimre eine > Bastellösung aus der C't, gebaut wurde es in Witten von Combitec (später > Macro systems) Lass mich raten... Die Platte brauchte Interleave 4 und brachte damit vielleicht so 200 KB/sec. Gerrit
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| From | Christian Corti <use@reply.to> |
|---|---|
| Date | 2025-03-24 14:29 +0100 |
| Message-ID | <la38bl-49e.ln1@news.informatik.uni-stuttgart.de> |
| In reply to | #48176 |
Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote: > Lass mich raten... Die Platte brauchte Interleave 4 und brachte damit > vielleicht so 200 KB/sec. Ich habe an meinem Amiga 1000 einen A.L.F. 2 dranhängen. Das ist nichts anderes als ein Zorro- zu 8-Bit-ISA-Adapter plus Omti MFM Controller. Da geht problemlos Interleave 1:1 mit 500 kB/s Übertragungsrate; ohne DMA. Christian
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2025-03-24 17:05 +0100 |
| Message-ID | <vrru45$kkd$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #48181 |
On 3/24/25 14:29, Christian Corti wrote: > Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote: >> Lass mich raten... Die Platte brauchte Interleave 4 und brachte damit >> vielleicht so 200 KB/sec. > > Ich habe an meinem Amiga 1000 einen A.L.F. 2 dranhängen. Das ist nichts > anderes als ein Zorro- zu 8-Bit-ISA-Adapter plus Omti MFM Controller. Da > geht problemlos Interleave 1:1 mit 500 kB/s Übertragungsrate; ohne DMA. Es gab auch OMTI-Clones damals und die konnten kein Interleave 1. Wobei bei MFM bei 522 KB/sec Schluss ist (17 x 60 x 512) und das erreicht man auch nur wenn man keine Kopfbewegung braucht. Gerrit
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| From | Markus Elsken <markus.elsken@ewetel.net> |
|---|---|
| Date | 2025-03-25 12:55 +0100 |
| Message-ID | <m4fjtkFrg9lU4@mid.individual.net> |
| In reply to | #48182 |
Moin! Am 24.03.25 um 17:05 schrieb Gerrit Heitsch: > > Wobei bei MFM bei 522 KB/sec Schluss ist (17 x 60 x 512) und das > erreicht man auch nur wenn man keine Kopfbewegung braucht. Man hatte ja damals viel Zeit und so wurde lang und breit getestet, welche MFM-Platte denn störungsfrei und stabil auf RLL läuft. Die NEC D3142 war glaube ich so eine... Irgendeine liess sich auch mit mehr Zylindern LL-formatieren, jedes Megabyte mehr zählte damals ;-) War ich froh, irgendwann auf SCSI wechseln zu können. mfg Markus
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2025-03-25 18:38 +0100 |
| Message-ID | <vrunu9$jfv$3@news.bawue.net> |
| In reply to | #48229 |
On 3/25/25 12:55, Markus Elsken wrote: > Moin! > > Am 24.03.25 um 17:05 schrieb Gerrit Heitsch: >> >> Wobei bei MFM bei 522 KB/sec Schluss ist (17 x 60 x 512) und das >> erreicht man auch nur wenn man keine Kopfbewegung braucht. > > Man hatte ja damals viel Zeit und so wurde lang und breit getestet, > welche MFM-Platte denn störungsfrei und stabil auf RLL läuft. Die NEC > D3142 war glaube ich so eine... Ich kann mich noch an Berichte erinnern, daß das nur begrenzt lange gut ging. Böse Zeitbombe. > War ich froh, irgendwann auf SCSI wechseln zu können. Ich hatte auch recht schnell SCSI. Gerrit
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| From | Markus Elsken <markus.elsken@ewetel.net> |
|---|---|
| Date | 2025-03-26 20:57 +0100 |
| Message-ID | <m4j4hdF2hvmU8@mid.individual.net> |
| In reply to | #48247 |
Moin! Am 25.03.25 um 18:38 schrieb Gerrit Heitsch: > Ich kann mich noch an Berichte erinnern, daß das nur begrenzt lange gut > ging. Böse Zeitbombe. Nö, die D32142 war da recht stabil. Einige Seagate wollten nicht. > Ich hatte auch recht schnell SCSI. Zumal der Falcon030 direkt so einen Port an Bord hatte (die ACSI-SCSI-Umsetzer am ST waren doch etwas beschränkt) und man schön mit "unwilligen" Platten spielen konnte. mfg Markus
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2025-03-27 10:48 +0100 |
| Subject | Re:SCSI ( was: Plus Hardcard? ) |
| Message-ID | <m4kl7cFab6iU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #48247 |
Am 25.03.25 um 18:38 schrieb Gerrit Heitsch: > Ich hatte auch recht schnell SCSI. Atari ST war ( verkrüppeltes? ) SCSI Darin hing bei mir die 40 MB Syquest Wechselplatte Der erste gebrauchte 286 Fertig PC hatte eine MFM Platte. Die PCs danach bis einschließlich VLB Bus hatten Adaptec SCSI Bei der CPU DX4 100 ca 1996 parallel mit IDE CD mit SCSI dürfte erheblich schneller gewesen sein, als die mit der Mitsumi Schnittstelle. -- <http://www.hermann-riemann.de>
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| From | Dennis Grevenstein <dennis.grevenstein@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2025-03-27 19:08 +0000 |
| Subject | Re: Re:SCSI ( was: Plus Hardcard? ) |
| Message-ID | <vs47n3$3ea$1@news.szaf.org> |
| In reply to | #48325 |
Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> wrote: > > CD mit SCSI dürfte erheblich schneller gewesen sein, > als die mit der Mitsumi Schnittstelle. Ich habe tatsächlich so eins von Mitsumi. Single speed bringt doch 150KB/sec. Dafür braucht es jetzt kein SCSI. gruss, Dennis -- "I've seen things you people wouldn't believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhaeuser gate. All those moments will be lost in time, like tears in rain."
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2025-03-27 10:56 +0100 |
| Message-ID | <fc5188979b4f71c4cb7032f044d3d2e1@wxp-nb-01.mouse.local> |
| In reply to | #48247 |
Gerrit Heitsch schrieb:
> On 3/25/25 12:55, Markus Elsken wrote:
>> Moin!
>>
>> Am 24.03.25 um 17:05 schrieb Gerrit Heitsch:
>>>
>>> Wobei bei MFM bei 522 KB/sec Schluss ist (17 x 60 x 512) und das erreicht
>>> man auch nur wenn man keine Kopfbewegung braucht.
>>
>> Man hatte ja damals viel Zeit und so wurde lang und breit getestet, welche
>> MFM-Platte denn störungsfrei und stabil auf RLL läuft. Die NEC D3142 war
>> glaube ich so eine...
>
> Ich kann mich noch an Berichte erinnern, daß das nur begrenzt lange gut
> ging. Böse Zeitbombe.
Speziell bei der NEC D3142 lag das aber nicht an der Formatierung, sondern
die hatten eine Serienfehler in der Lagerung. Meine wurde damals auch auf
Garantie getauscht.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2025-03-27 10:53 +0100 |
| Message-ID | <d91120d14e1ef058505d644d82b2d329@wxp-nb-01.mouse.local> |
| In reply to | #48176 |
Gerrit Heitsch schrieb:
> On 3/24/25 12:07, Andreas Bockelmann wrote:
>> Michael van Elst schrieb:
>>> Alex Bochannek <alex@bochannek.com> writes:
>>>
>>>> Kann sich jemand noch an die Plus Hardcard-Festplatten erinnern?
>>>> 3½"-Platte auf PC-Steckkarte mit 10 bis 40MB, Markeinführung 1985 bis
>>>> 1987.
>>>
>>> "Hardcard"s gab es viele. Das ist, wie du beschreibst, ein
>>> Festplattencontroller auf einer langen Erweiterungskarte, auf die
>>> eine 3.5"-Platte montiert war.
>>>
>>> Die Rechner damals hatten selbst keinen Festplattencontroller, und
>>> vielfach auch keinen freien Einbauschacht. Daher waren solche Karten
>>> eine beliebte Methode zur Erweiterung. Die 3.5"-Platten waren
>>> natürlich teurer als die üblichen 5.25"-Platten.
>>>
>>> "Plus Hardcard" war der Name der ersten solchen Erweiterung von
>>> der "Plus Development Corporation".
>>>
>>> https://en.wikipedia.org/wiki/Plus_Development
>>>
>>> Das Modell selbst habe ich nie gesehen.
>>>
>>
>> ich kannte so etwas unter der bezeichnung "Filecard". Für den Amiga 2000
>> hatte ihc nahceinenader zwei verschiedene. Die erste war eine Lösung mit
>> einem Adapter, in dme ein Omti RLL-Controller (8 Bit ISA) steckte. Dazu
>> kamen zwei EPROMS mit AutobootROM und Treiber . Fraufgeschraubt war eine
>> RLL-formatierte NEC-Festplatte mit 63MB (RLL). Basis war Wimre eine
>> Bastellösung aus der C't, gebaut wurde es in Witten von Combitec (später
>> Macro systems)
>
> Lass mich raten... Die Platte brauchte Interleave 4 und brachte damit
> vielleicht so 200 KB/sec.
>
> Gerrit
>
>
Nöh, der verwendete OMTI 5528(?) konnte Interleve 1:1. "Schnell" war
natürlich realtiv. auch der Octagon 2008 SCSI-Adapter konnte nur Fast-SCSI
(also 10MB/s)
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Alex Bochannek <alex@bochannek.com> |
|---|---|
| Date | 2025-03-24 18:18 -0700 |
| Message-ID | <m2pli5vrfu.fsf@bochannek.com> |
| In reply to | #48159 |
mlelstv@serpens.de (Michael van Elst) writes: > Alex Bochannek <alex@bochannek.com> writes: > >>Kann sich jemand noch an die Plus Hardcard-Festplatten erinnern? >>3½"-Platte auf PC-Steckkarte mit 10 bis 40MB, Markeinführung 1985 bis >>1987. > > "Hardcard"s gab es viele. Das ist, wie du beschreibst, ein > Festplattencontroller auf einer langen Erweiterungskarte, auf die > eine 3.5"-Platte montiert war. Dass es da mehrere Anbieter gab wusste ich, wie viele das waren (wie auch auf Wikipedia erklärt) war mir allerdings entfallen. Plus war da wohl der frühste Anbieter und wahrscheinlich hatte Vobis die deshalb 1986 im Angebot. Ich selbst hatte nie einen PC und deshalb auch keine eigenen Erfahrungen mit der Hardcard. Deshalb dachte ich, frage einfach mal hier ob jemand die eventuell damals benutzt haben könnte und Erfahrungen schildern kann. > Die Rechner damals hatten selbst keinen Festplattencontroller, und > vielfach auch keinen freien Einbauschacht. Daher waren solche Karten > eine beliebte Methode zur Erweiterung. Die 3.5"-Platten waren > natürlich teurer als die üblichen 5.25"-Platten. > > "Plus Hardcard" war der Name der ersten solchen Erweiterung von > der "Plus Development Corporation". > > https://en.wikipedia.org/wiki/Plus_Development > > Das Modell selbst habe ich nie gesehen. > -- Alex.
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2025-03-27 10:59 +0100 |
| Message-ID | <15e022ef3ec074d97266dd489fa8a350@wxp-nb-01.mouse.local> |
| In reply to | #48208 |
Alex Bochannek schrieb:
> mlelstv@serpens.de (Michael van Elst) writes:
>
>> Alex Bochannek <alex@bochannek.com> writes:
>>
>>> Kann sich jemand noch an die Plus Hardcard-Festplatten erinnern?
>>> 3½"-Platte auf PC-Steckkarte mit 10 bis 40MB, Markeinführung 1985 bis
>>> 1987.
>>
>> "Hardcard"s gab es viele. Das ist, wie du beschreibst, ein
>> Festplattencontroller auf einer langen Erweiterungskarte, auf die
>> eine 3.5"-Platte montiert war.
>
> Dass es da mehrere Anbieter gab wusste ich, wie viele das waren (wie
> auch auf Wikipedia erklärt) war mir allerdings entfallen.
Nun, man hatte mit der Filecard eine Lösung, die auch der DAU einbauen
konnte. Kein Kabelstecken, keinen Schaft freilegen, Deckel auf, Slotblech
raus, Karte rein, Deckel zu, fertig
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Markus Elsken <markus.elsken@ewetel.net> |
|---|---|
| Date | 2025-03-27 20:05 +0100 |
| Message-ID | <m4lls7FetfiU12@mid.individual.net> |
| In reply to | #48334 |
Moin! Am 27.03.25 um 10:59 schrieb Andreas Bockelmann: > Nun, man hatte mit der Filecard eine Lösung, die auch der DAU einbauen > konnte. Kein Kabelstecken, keinen Schaft freilegen, Deckel auf, > Slotblech raus, Karte rein, Deckel zu, fertig Hatte ich im 2009er Mac pro ebenfalls, Controller mit zwei SATA-SSD auf einer Karte rein, fertig. Für damalige Zeiten rattenschnell. mfg Markus
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| From | Alex Bochannek <alex@bochannek.com> |
|---|---|
| Date | 2025-03-27 15:36 -0700 |
| Message-ID | <m2jz8artii.fsf@bochannek.com> |
| In reply to | #48334 |
Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> writes: > Alex Bochannek schrieb: > >> mlelstv@serpens.de (Michael van Elst) writes: >> >>> Alex Bochannek <alex@bochannek.com> writes: >>> >>>> Kann sich jemand noch an die Plus Hardcard-Festplatten erinnern? >>>> 3½"-Platte auf PC-Steckkarte mit 10 bis 40MB, Markeinführung 1985 bis >>>> 1987. >>> >>> "Hardcard"s gab es viele. Das ist, wie du beschreibst, ein >>> Festplattencontroller auf einer langen Erweiterungskarte, auf die >>> eine 3.5"-Platte montiert war. >> Dass es da mehrere Anbieter gab wusste ich, wie viele das waren (wie >> auch auf Wikipedia erklärt) war mir allerdings entfallen. > Nun, man hatte mit der Filecard eine Lösung, die auch der DAU einbauen > konnte. Kein Kabelstecken, keinen Schaft freilegen, Deckel auf, > Slotblech raus, Karte rein, Deckel zu, fertig Ist hier zufällig auch jemand, der solche Platten in der ehemaligen DDR gesehen hat? Der Vobis-Laden, in dem ich war, war in Berlin (West) und einer der Kunden, der Plus-Hardcards in größeren Stückzahlen kaufte, hat die höchstwahrscheinlich ins nicht-westliche Ausland exportiert. -- Alex.
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| From | Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> |
|---|---|
| Date | 2025-03-25 09:55 +0100 |
| Message-ID | <m4f9boFpaviU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #48150 |
Am 24.03.2025 um 05:51 schrieb Alex Bochannek: > Hallo! > > Kann sich jemand noch an die Plus Hardcard-Festplatten erinnern? > 3½"-Platte auf PC-Steckkarte mit 10 bis 40MB, Markeinführung 1985 bis > 1987. Die 20MB-Variante kostete Mitte-1987 in West-Deutschland wohl über > 2,000DM, was wesentlich teurer war als eine 5¼"-Einbauplatte. Allerdings > konnte man damit auch einen PC, der nicht für eine Festplatte > vorbereitet war, wohl recht einfach aufrüsten (ich meine gelesen zu > haben, dass das bei der Schneider Joyce üblich war?) > > Zu der Zeit habe ich bei Vobis gearbeitet und da gingen die weg wie > warme Semmeln. Selber im Einsatz gesehen habe ich die allerdings nie. > Deshalb frage ich hier, hat die jemand damals benutzt und kann von > Erfahrungen berichten? Ja, ich hatte die 40er in einem 8086 mit Intel Inboard 386 plus 387 und volle Speichererweiterung. War für damalige Verhältnisse ein Geschoß...
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