Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Bernd Ullrich Newsgroups: ger.ct Subject: =?UTF-8?Q?Re:_Abenteuer_E-Mobilit=c3=a4t?= Date: Sat, 6 Jan 2018 21:11:57 +0100 Lines: 50 Message-ID: References: <9udt4ddpitdpn0mf0eeeajp2j35e9obncf@4ax.com> <2592788.e9J7NaK4W3@rotfl.franken.de> <1935483.Mh6RI2rZIc@rotfl.franken.de> <40955884.fMDQidcC6G@rotfl.franken.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=windows-1252; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net HoUhObxbeZZUoB8a03ZjrQkqzTg/vZYuVmkisUyJAKyTBFY9K2 Cancel-Lock: sha1:ad/NlajKJ3zqpt1nITZkQ/A9Z84= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 10.0; WOW64; rv:52.0) Gecko/20100101 Thunderbird/52.5.2 In-Reply-To: Xref: csiph.com ger.ct:335726 Am 06.01.2018 um 20:44 schrieb Gerrit Heitsch: > On 01/06/2018 08:38 PM, Bernd Ullrich wrote: >> Am 06.01.2018 um 19:57 schrieb Gerrit Heitsch: >>> On 01/06/2018 07:46 PM, Dietz Proepper wrote: >>>> Gerrit Heitsch wrote: >>>> >>>>> On 01/06/2018 10:12 AM, Dietz Proepper wrote: >>>>>> >>>>>> Und wo kann ich für meinen Brennstoffzeller das H2 kaufen? >>>>> >>>>> Brennstoffzellen mit H2 sind im Auto Unsinn. Besser wären welche >>>>> die mit >>>>> Methanol funktionieren. Deutlich simpler zu handhaben und zu betanken. >> >>>> Die mit H2 kann ich aber schon kaufen. >> >>> Dafür aber das H2 nicht. Methanol ist einfacher. >> https://www.amazon.de/Wasserstoff-3-0-Fabrikneue-neutrale-Eigentumsflasche/dp/B017AJFZL2 > Also 2000l gasförmiges H2 für 180 Euro. Passt irgendwie nicht zusammen. http://www.hydrogeit.de/speicherung.htm "Anfang der siebziger Jahre entschieden sich die Forscher bei Daimler-Benz zur Entwicklung eines fahrzeugtauglichen Metallhydridspeichers. Eine spezielle Legierung auf der Basis von Titan, Vanadium und Mangan erwies sich am geeignetsten, um Anforderungen wie möglichst grosse Reichweite, schnelle Wiederbetankung (in ca. 10 min) und problemloses Verhalten beim Kaltstart zu erfüllen. 1975 fuhr das erste Fahrzeug der Welt mit einem Wasserstoff-Hydridspeicher. Genau zehn Jahre später (1985) gründten Daimler-Benz und Mannesmann in Mülheim/Ruhr eine gemeinsame Tochtergesellschaft: die Gesellschaft für Hydrid- und Wasserstofftechnik GmbH (HWT). 1984 bis 1988 gab es Versuche in Berlin, die die grundsätzliche Alltagstauglichkeit des Wasserstoffantriebs mit Metallhydrid-Speicher und äusserer Gemischbildung erwiesen. Bei diesem Flottenversuch wurden zehn Kombi-Pkws und ein Kleintransporter eingesetzt, die dem ärztlichen Notfalldienst dienten und zum Senatsfuhrpark gehörten. Sie wurden an einer eigens gebauten Tankstelle aufgetankt. Deren Speicher waren aus zwei oder drei Modulen zusammengesetzt, wovon jeder 140 kg wog und 85 kg Pulver einer Titan-Vanadium-Mangan-Legierung enthielt. Diese Menge Pulver konnte 1,5 kg Wasserstoff mit dem Energieinhalt von 5,5 l Benzin binden. Der Füllvorgang mit 50 bar über Schlauchleitungen und Schnellverschlusskupplung (und Kühlung zur Abfuhr der Hydrid-Bildungswärme) nahm etwa 10 min in Anspruch. [Weber, 1988] " BU