Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hanno Foest Newsgroups: ger.ct Subject: Re: Lehren aus WannaCry und Locky? Date: Fri, 19 May 2017 10:32:00 +0200 Lines: 44 Message-ID: References: <4288846.31r3eYUQgx@rotfl.franken.de> <2869167.aeNJFYEL58@rotfl.franken.de> <1n68osv.yfku241fd75ruN@marc.my-fqdn.de> <5269831.lOV4Wx5bFT@rotfl.franken.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=windows-1252; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net Kkf1vrEtNZPHA+3VBD5alQvQT+pl59WOWUM3IZ1jb1dk98vaaD Cancel-Lock: sha1:oeF90IzmEgfo9qCFgNLMOrsf2GQ= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:45.0) Gecko/20100101 Thunderbird/45.8.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com ger.ct:310180 Am 19.05.2017 08:04 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Erfahrung der Kunden mit Apple und Apple Geräten und Erfahrung der Kunden > mit anderen IT Firmen und anderen Geräten. Anschließend sind Sie für den > Rest verloren. Ich habs glaub ich schon mal erzählt, aber du wiederholst dich ja auch dauernd: Ich war so von 1993-2000 Mac User auf dem Desktop. Klassisches MacOS, mit einer schön aufgeräumten intuitiven Oberfläche. Etwas lahm, etwas buckelig (kooperatives Multitasking, kein Speicherschutz) aber man konnte damit gut arbeiten. Während der Zeit lernte ich aber in der Uni diverse Unixe (HP-UX, Solaris) und schließlich Linux kennen, erst als Server-OS und später auch auf dem Desktop, und stellte schließlich auch meinen Arbeitsplatz um. Ich hatte später (so um 2003?) auch noch ein paar bunte iMacs. Oberfläche schön bunt, aber inkonsistent, und sie sind mir alle verreckt. Vorher ist mir nie Apple Hardware kaputtgegangen, außer einem Drucker. Da hab ich dann beschlossen, daß neuere Apple Hardware nichts mehr für mich ist. Doch halt, einen weiteren Versuch gab es: Ein Kollege gab mir einen erstaunlich kleinteiligen Bausatz eines iPhone 3GS ("hat mein Schwager zu reparieren versucht, hat nicht geklappt, und du bastelst doch gerne"), den ich für wenig Geld (Ersatzteile von eBay) tatsächlich wieder zum Spielen brachte. Wenn man schon sowas hat, dann will man es auch ausprobieren. Die 180KB (reiner Text!) AGB von iTunes waren dann leider doch etwas abschreckend. Ja, ich lese sowas, bzw. würde es lesen, wenn es einen in sinnvoller Zeit zu bewältigenden Umfang hätte. und wenn man seine Kunden nicht bescheißen will, sollte man das auch knapper formulieren können. IMO sollte sowas aus Verbraucherschutzperspektive stumpf illegal sein. Jedenfalls bekam ich zu der Zeit meinen ersten Androiden, und da hatten die AGB von Google einen Umfang von ca. 20KB. Immer noch (zu) viel, aber die hab ich immerhin noch lesen können, ohne vor Langeweile zu sterben. > Du kannst mich Fanboi nennen. Ach was. Hanno