Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Michael Bode Newsgroups: ger.ct Subject: =?UTF-8?Q?Re:_@Ralph:_Mobilfunkbug_genutzt_um_Konten_abzur=c3=a4ume?= =?UTF-8?Q?n?= Date: Fri, 5 May 2017 19:39:34 +0200 Lines: 25 Message-ID: References: <1t590c5c97i5c28n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net d72OawteI0elp1qZkT323g3gfswOFUA//fulkP1mflQtmHZj+v Cancel-Lock: sha1:jsmQlxr6cuh2FmLr5419zX8x0As= User-Agent: Microsoft Excel 15.0 In-Reply-To: <1t590c5c97i5c28n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> Xref: csiph.com ger.ct:308166 Am 05.05.2017 um 13:09 schrieb Stefan Froehlich: > On Fri, 05 May 2017 11:14:37 Lars Gebauer wrote: >> [...] Dann fielen immer mehr nicht authorisierte Abbuchungen von >> den Konten der Kanzleien auf. Beträge, die hübsch in übliche >> Kontenbewegungen der Zielgruppe paßten. Zu gering, um sofort >> Alarmstufe Rot auszulösen aber groß genug, um zu einem sehr >> lukrativen Gewinn zu verhelfen. Immer auch mit zuerst >> unauffälligen Buchungstexten versehen. > >> Klar. Die Antwortschreiben an die russischen Anfragen enthielten >> sämtliche notwendigen Informationen. > > Das finde ich an der ganzen Geschichte am schlimmsten: Damit ich > Geld von meinem *eigenen* Konto überweisen kann, muss ich demnächst > einen einarmigen Handstand vor der Webcam machen und gleichzeitig > ein in geradzahligen Jamben verfasstes chinesiches Gedicht aufsagen > - aber wenn jemand *anderer* Geld von meinem Konto abheben möchte, > dann reichen ihm dazu Name und Kontonummer, die im Prinzip > öffentlich verfügbar sind. In dem Fall gibt es eine einfache Lösung: eine reine Onlinebank. Da gibt es keine Papierüberweisungen. Wenn die Filialbanken für ihren Papierkram nicht mal die einfachsten Sicherheitsmaßnahmen beachten können, ist es wohl besser, man wandelt sie in Bäckereien oder Handyläden um.