Path: csiph.com!news.mixmin.net!newsreader4.netcologne.de!news.netcologne.de!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Peter Mc Donough Newsgroups: ger.ct Subject: Re: Maschinen Ethik und Menschen Date: Wed, 25 Nov 2015 13:01:18 +0100 Lines: 50 Message-ID: References: <1t56540a30i2280n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> <5t56543c40i3c1n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> <1meefjk.l5bw4d1kuijgyN@marc.my-fqdn.de> <3t5654951ai2a32n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net tR96lWvgds9OHcidDH7gMwvZ1VTz1zpN+g9A3Ll7HtT2TEEjPl Cancel-Lock: sha1:RCFgR2lZBKv5Tz2EP98y+/G2PcM= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:38.0) Gecko/20100101 Thunderbird/38.3.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com ger.ct:231197 Am 25.11.2015 um 00:06 schrieb Michael Bode: > Am 24.11.2015 um 23:44 schrieb Peter Mc Donough: >> Am 24.11.2015 um 19:17 schrieb Michael Bode: >>> Am 24.11.2015 um 17:57 schrieb Stefan Froehlich: >>> ... >>> Dieser Fall war der Knackpunkt des Ausgangsartikels. Aber wenn der nicht >>> möglich ist, muss er ja auch nicht geregelt werden. Also bräuchte man ja >>> die KI nicht, wie einige es hier fordern, so zu programmieren, dass sie >>> die Fahrer opfert. >> >> Ich wüsste nicht, wo man aus den Textern herauslesen kann, dass jemand >> geopfert werden MUSS. >> >> Es wurde schon erwähnt: Der Punkt ist, dass jede "Intelligenz" im Falle >> des Falles zu entscheiden hat, wer nicht ins Gras beißt, sofern es keine >> Alternativen gibt. >> >> Bei einer KI wäre das keine durch Selbsterhaltungstrieb oder Altruismus >> beeinflusste Entscheidung, sondern eine vorher durch Regeln festgelegte. >> Die Regel könnte besagen: Sollte keine andere Möglichkeit bestehen, hat >> der Verursacher die geringste Priorität. > > Wer der Verursacher war, wird nach dem Unfall vor Gericht entschieden. Da sehe ich kleinen Unterschied zu heute. Zusätzlich gäbe es im Idealfall einen dokumentierten und nachvollziehbaren Ablauf des Unfallhergangs. Eine wesentliche Erleichterung bei der Schadensregulierung. Nicht vergessen, wir reden von einem Unfall, den der Fahrer nicht absichtlich herbeigeführt hat, sondern der sich ergab, weil Autofahren bestimmte Risiken verursacht, von denen einige fast klaglos akzeptiert werden. >> Wer dem nicht zustimmt, kann kein Individualfahrzeug steuern. > > Niemand steuert das Fahrzeug. Nicht der, der vorne links sitzt, nicht > der, der vorne rechts sitzt, nicht der, der hinten links sitzt, nicht > der, der hinten in der Mitte sitzt, nicht der, der hinten rechts sitz. > Und im Fall eines Busses, kann ich jetzt Reihe 1 bis 20 durchgehen. > > Du hast die Problematik nicht mal im allerkleinsten Ansatz erfasst. Da sind wir unterschiedlicher Meinung. man Passagierflugzeug, Eisenbahnfenverkehr. Der Betrieb ist noch nicht KI, aber schon heftigst regelunterstützt. Gruß Peter