Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Thomas Gohel Newsgroups: ger.ct Subject: Re: Virenscanner Frage Date: 24 Jan 2019 19:42:00 +0100 Organization: www.gohel.de - www.pbhq.de - www.basicguru.de Lines: 32 Message-ID: References: <1o1vma8.v2mo1gmi2kgvN@marc.my-fqdn.de> <768b8f30-ab5a-584d-0e89-1ab958921d54@jtewes.my-fqdn.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net unYT5o/9KCyYJQ4icO6GlwDMJwJWlZ+E94qpvwkZOHFCtFwoGK X-Orig-Path: basicguru.de!gohel Cancel-Lock: sha1:tulVUU7XQc3y5lONDs7ec34zXJE= User-Agent: XPAgent/3.69p (Windows; Windows NT 5.0; de) UKAW/3.69p Xref: csiph.com ger.ct:386477 Hallo Jörg, >> In der Vergangenheit sind etliche Angriffe auf SMS-TAN erfolgreich >> gewesen, teils über Windows+Android-Malware, teils über kurzerhand >> neu georderte SIMkarten die dann abgefangen wurden. > Hast du einen Fall zur Hand wo ein nicht gerootetes Android > Smartphone durch einem MalwareAngriff eine SMS-TAN verfälscht hat? > Ich meine nicht nur mögliche Szenarien. Dafür benötigt der Angreifer einen Trojaner auf dem Rechner des Opfers, der sich zwischen die Bank und Opfer schiebt und die Bildschirmausgabe manipuliert. Im Prinzip eine sehr einfache Geschichte, die bei ChipTAN nicht funktioniert. > Und ein Provider der eine Ersatz-SIM an eine nicht bei ihm gelistete > Adresse verschickt sollte man vierteilen. Das gibt es ja auch nicht mehr, theoretisch. Praktisch entwendest Du das Smartphone Deines Opfers, lässt die PIN-Sperre zuschlagen und gehst in den nächsten Telefonladen, um Dir vor Ort eine neue SIM-Karte (ohne SIM-Sperre bzw. mit bekannter PIN geben zu lassen). Fazit: SMS-TAN bleibt so oder so unsicher. Tschau, -------------- / h o m a s -- Permanent Online Filter fuer: User ohne Realnamen im From:-Feld, Full- quotes (zitieren des originalen Postings unter der eigenen Antwort), Visitenkarten, HTML-Postings, Invalid- und ungueltige Email-Adressen