Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Dieter Heidorn Newsgroups: de.sci.physik Subject: Re: de.sci.physik verkommt zur Real-Satire Group (Postfaktische Physik) Date: Wed, 1 Feb 2017 16:16:19 +0100 Lines: 102 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net dv+EhLG8PfndocCBfcmm/wjgslCzI85SHUOigKDOcjvvrWSJGc Cancel-Lock: sha1:NMGxeppRZnRjna6BwWYdexZeDEw= X-Mozilla-News-Host: news://news.individual.de User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.3; WOW64; rv:43.0) Gecko/20100101 Firefox/43.0 SeaMonkey/2.40 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.physik:103089 Dieter Grosch schrieb: >> "Dieter Heidorn" schrieb im Newsbeitrag news >>> Jetzt reicht es aber! Ich erkläre gerad e die Abweichungen von >>> Untergrund. >> >> * Du berechnest Energiezustände nicht-existenter "Bewegungssysteme", >> die H-Atom-ähnlich gebaut sein sollen. > > Richtig, Das ist meine Vorstellung von Elementarteilchen. > Abgesehen davon, dass das einfach nur völliger Unsinn ist: Solche "Bewegungssysteme" werden beim Nachweis des Higgs-Bosons im CMS-Detektor _nicht_ nachgewiesen. Damit ist deine Vorstellung experimentell widerlegt. >> * Was vom CMS-Detektor beim Experiment zum Nachweis des Higgs-Bosons >> gemessen wird, ist die invariante Masse der 4 Leptonen > > Nein, > Doch. Ich habe dir Quellen angeboten, mit denen du deine Wissenslücken schließen kannst: * Wie die Zerfallsprodukte des H-Bosons identifiziert und vermessen werden, kannst du hier nachlesen: http://www.lhc-facts.ch/ dort in der Navigationsleiste links auf "Experimente>" gehen und "CMS" auswählen. * Hier findest du eine interaktive Darstellung, die die verschiedenen Spuren und die verschiedenen Bahnen verschiedener Teilchen im Detektor darstellt - einfach auf das gewünschte Teilchen klicken: https://cds.cern.ch/record/2205172/files/Slice%20For%20Powerpoint%20(PDF).pdf * Auch empfehlenswert: http://cms.web.cern.ch/news/what-cms dort "Detector overview" auswählen: http://cms.web.cern.ch/news/detector-overview * Eine große Menge realer Spurbilder ("Collision images") sind hier zu finden: http://cms.web.cern.ch/content/cms-higgs-resources Der Realität einfach widersprechen zu wollen hilft dir nicht weiter. Deine "Bewegungssysteme" sind experimentell ausgeschlossen. > ist ganz einfach ein die E§Energie eines Ereignisses, > Nein - was gemessen wird ist die invariante Masse von 4 bzw. 2 Leptonen in bestimmten Zerfallskanälen des Higgs-Bosons. > das man mit Hilfe des Standardmodells zuordnet > Es werden die genannten Teilchen als solche eindeutig identifiziert. Ich habe dir dazu Material angeboten, aus dem zu entnehmen ist, wie dies geschieht. Der Realität einfach widersprechen zu wollen hilft dir nicht weiter. Deine "Bewegungssysteme" sind experimentell ausgeschlossen. > Ich ordne es aber meiner Theorie zu. > ... und bist damit im Widerspruch zur experimentellen Realität. Deine "Bewegungssysteme" sind experimentell ausgeschlossen. >> Beispiel: Du willst das Maximum in Abbildung 4 bei der invarianten >> Masse von 126 GeV/c^2 durch das Gebilde >> H = u + p im "Hyperzustand" n = 4 >> "erklären": >> E = 4^2 * 17,74 GeV / sqrt(1*5) = 126,9 GeV. >> Das ist eine Energie - und keine invariante Masse. Die invariante Masse >> des nicht-existenten Systems (u,p) wäre >> m(u,p) = [ 4 MeV/c^2 + 938,3 MeV/c^2 ] = 942,3 MeV/c^2 = 0,942 GeV/c^2 > > Richtig, denn es gibt keine invariante Masse, > Die gibt es sehr wohl - auch wenn du davon nichts verstehst. Sie ist definiert als Betrag des Vierer-Impulsvektors. Energie und Dreier- Impuls werden gemessen, und daraus ergibt sich die invariante Masse. > sondern nur bewegte Masse und die hat eine Energie, die ich beschreibe. > Das stimmt nicht einmal im Rahmen deines Unsinns. Du versuchst so etwas wie die Energie eines gebundenen Zustands eines Teilchens, das um ein wesentlich schwereres Teilchen kreist, zu berechnen. Diese Situation hat mit dem, was mit dem CMS-Detektor gemessen wird, nichts zu tun. Kurz und gut: Deine "Bewegungssysteme" sind experimentell ausgeschlossen. Dieter Heidorn