Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Dieter Heidorn Newsgroups: de.sci.physik Subject: =?UTF-8?Q?Re:_Newtonsche_Gravitationskonstante_=28war:_SL_im_Milchs?= =?UTF-8?B?dHJhw59lbnplbnRydW0p?= Date: Tue, 20 Sep 2016 20:18:48 +0200 Lines: 143 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net /6fPGA3tb5TXsI7SYUqnmgeitwWTWmDfZ1eXJqqDmbpb9U7/8u Cancel-Lock: sha1:HvGUpi4uwDzb40Hs9GXvbf5cai8= X-Mozilla-News-Host: news://news.individual.de User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.3; WOW64; rv:43.0) Gecko/20100101 Firefox/43.0 SeaMonkey/2.40 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.physik:99647 Dieter Grosch schrieb: >> "Mitleser" schrieb im Newsbeitrag news: >>> Schon das ist falsch den Richtig muss es heißen >>> F_E-M = sqrt(G_E*G_M) *m_M*m_E/r_E-M^2 >>> Diese Kraft gibt es nicht, denn sie beruht ihrerseits auf nicht- existenten Kräften, die du benannt hattest: F'_E = m_E * m_E * G_E / r_E,M^2 gibt es nicht F'_M = m_M * m_M * G_M / r_E,M^2 gibt es nicht F'_E,M = sqrt(F'_E * F'_M) = sqrt(G_E * G_M) * m_E * m_M / r_E,M^2 gibt es folglich auch nicht. >> Das Gravitationsgesetz lautet: >> F = G * m_1 * m_2 /r^2 >> Ist es schon zu schwer für Dich hier die richtigen Werte einzusetzen? >> Wie tief willst Du noch sinken? > > Diese Frage muss ich weitergeben, denn das ist eine Beschreibung für > Massen auf der Erde. worin z.B. m_1 die Erdmasse und m_2 eine > Bezugsmasse ist, > Falsch. Die bekannten Messungen der Gravitationskostanten G erfolgen so, dass dabei nur die gravitierenden Testmassen aufeinander wirken, und die Erdanziehung sich nicht auf die Messung auswirkt. Das ist schon bei dem klassischen Versuch mit der Torsionswaage so: Der Torsionsfaden weist in Richtung der Fallbeschleunigung, und die zwischen den Testmassen wirkenden Kräfte liegen in einer Ebene senkrecht zur Erdanziehungskraft Daraus lässt sich erschließen: * G ist keine Eigenschaft des Himmelskörpers Erde. Nun könnte man weiter fragen, ob G dann eine Eigenschaft der Massen ist. Auch das ist nicht der Fall, denn die vielen Messungen von G wurden auch mit vielen verschieden großen Massen ausgeführt - beim Fabry-Pérot-Gravimeter werden sogar zwei Massen von 576 kg verwendet. Das Ergebnis aller solcher Messungen ist stets dasselbe G. Daraus lässt sich schließen: * Die Gravitationskonstante ist auch keine Eigenschaft einer Masse, sie hat also nicht den Charakter einer Materialkonstanten. Schon diese Befunde deuten auf die Universalität von G hin. > die ich auf der erde gewogen habe,. und nun muss ich > prüfen ob G auf dem Mond gleich der der Erde ist, > Dafür sind drei verschiedene Methoden vorgelegt worden - Ergebnis ist immer: G_M = G_E. Gegen keine der drei Methoden hast du sachlich begründete Einwände vorbringen können. > deshalb habe ich > auch keine Masse für den Mond. > Bei den drei genannten Methoden wurden G_M und M_M als unbekannt angenommen - und alle drei Methoden haben zum Erfolg geführt. Jedesmal gelang es, auf der Basis der Newtonschen Gravitationstheorie entweder G_M und anschließend M_M zu ermitteln, oder erst M_M und dann G_M zu bestimmen. Sachlich begründete Einwände von dir liegen nicht vor. > und muss dann Deine allgemeine Gleichung > erweitern, wie ich geschrieben habe, um diese Größen ermitteln zu können. > Das erwies sich nicht als nötig. Die Struktur des Newtonschen Gravitationsgesetzes hat völlig ausgereicht, um mit der zusätzlichen Annahme eines von G_E verschiedenen, unbekannten G_M und einer unbekannten Mondmasse M_M diese unbekannten Größen zu bestimmen. > Meine obige Gleichung ist nun mal Das einfache Gravitationsgesetz von Newton > um das wahre Verhalten der Gravitation im All zu ermitteln, denn es ist sträflich > die Messergebnisse von Experimenten auf der Erde ohne Prüfung zu übertragen. > Nun - das hat dich nicht gehindert, eine sich aus dem Newtonschen Gravitationsgesetz ergebende Gleichung (für den Fall einer Kreisbahn eines Satelliten um einen Zentralkörper) als "Weltformel" zu benennen, mit der du "die Physik vereinheitlichen" willst, du Großmaul. Also: "Weltformel" falsch, oder gilt sie nur auf der Erde? > Leider kann man Aus bekannten Daten nur Massen im Kosmos angeben, wenn > man G als universelle Konstante betrachte, was ich eben bezweifle und > bestätigt habe will. > Falsch. In meiner Ausarbeitung habe ich im Abschnitt 5 die Masse von Sonne und Planeten als unbekannt vorausgesetzt, und die Gravitations- konstanten der Sonne und der Planeten als von G_E verschieden vorausgesetzt. Mit Methoden, die schon im Erde-Mond-System verwendet wurden, konnte ich zeigen, dass die Gravitationskonstanten gleich G_E sind, und die Massen konnten ebenfalls ermittelt werden. > Ein Zweifler Kann man nicht beschimpfen, sondern muss die Zweifel > ausräumen. > Du bist kein Zweifler, sondern ein Dilettant mit äußerst mangelhaften Grundkenntnissen - und einer gewaltigen Selbstüberschätzung. > Um dies Gleichung zu lösen bedarf es eben Experimente > Wenn du _deine_ Gleichung meinst: die ist - wie gezeigt - reinster Unfug, und kann daher keine Lösungen ergeben. > und nicht > bekannte Daten die nur deshalb das Verhalten richtig beschreiben, weil > sie nur ein Zirkelschluss der obigen Formel sind, > Es gibt keinen Zirkelschluss. Du versuchst nur, ausgehend von deiner falschen Formel, einen solchen zu konstruieren. Da deine Formel aber unphysikalischer Blödsinn ist, gelingt dir das nicht. > in der man G_E > universell verwendet und damit die Massen berechnet. > Das ist hier nachweislich nicht gemacht worden. > Du und all die Anderen sollen mir durch Messungen beweisen, das G_M und > m_M so sind wie allgemein angenommen, also G_M = G_E und zwar durch > unabhängige Messungen. > Wo sind die? > Z.B. im Abschnitt 4.1 meiner Ausarbeitung. Wo wir gerade über Messungen reden: Wo ist deine Messung deines G_0? Dieter Heidorn