Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Dieter Heidorn Newsgroups: de.sci.physik Subject: Re: noch einmal "Weltformel" Date: Sun, 31 Jul 2016 18:53:47 +0200 Lines: 131 Message-ID: References: <87wpk65koj.fsf@gmx.net> <87popx6ak6.fsf@gmx.net> <87lh0l54pu.fsf@gmx.net> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net FLu5G9vIWMErjMSaCCQZMQzTDVtdIRY5TRShjXnupQ45UymlnV Cancel-Lock: sha1:gm60Aq5yEeEQYfsobCB12w89sMo= X-Mozilla-News-Host: news://news.individual.de User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.3; WOW64; rv:43.0) Gecko/20100101 Firefox/43.0 SeaMonkey/2.40 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.physik:98347 Dieter Grosch schrieb: >> "Dieter Heidorn" schrieb im Newsbeitrag news >>> Ich habe aber von einer Lüneburg-Kugel gesprochen >> >> Lüneburg-Linse = Lüneburg-Kugel > > Nein, > Doch, die Begriffe werden gleich bedeutend für ein und dasselbe verwendet. > Im meiner Kugel befindet sich die Quelle genau wie der Beobachter innerhalb > des Gradioenten-Körpers > 1. Der muss aber einen endlichen Kugelradius R_K haben. Wie bereits erwähnt: für R_K --> inf erhältst du einen im gesamten Raum _konstanten Brechungsindex_ n(r) = sqrt(2 - (r/R_K)^2) --> sqrt(2), und damit _keine Lichtbrechung_ und _keine Lichtablenkung_. 2. Wenn eine Quelle im Inneren der Lüneburg-Linse liegt, dann wird ein von ihr ausgehender Lichtstrahl ebenfalls nach Maßgabe des Brechungsindexes n(r) = sqrt(2 - (r/R_K)^2) gebrochen. Zur besseren Vorstellung denke dir die Kugel in dünne, konzentrische Kugelschichten zerlegt mit den Brechungsindizes n_i = sqrt(2 - (r_i/R_K)^2). Dann kann der Lichtweg unter Verwendung des Brechungsgesetzes beim Übergang von einer Kugelschicht in die nächste konstruiert werden (vgl. die Beschreibung auf Seite 2 in meiner Ausarbeitung). 3. Und nun wähle einmal einen endlichen Wert für den Kugelradius R_K aus, der dir für die Anwendung bei der Lichtablenkung an der Sonne richtig erscheint, und berechne einige Werte für den Brechungsindex der Lüneburg-Linse: n(r) = sqrt(2 - (r/R_K)^2). >>> Das Verhalten ist auch bei der ART das gleiche, >> >> Nein. Zum wiederholten Mal: In der Lüneburg-Linse wird ein Lichtstrahl >> umso stärker gekrümmt, je weiter entfernt er vom Zentrum der Kugel >> verläuft. > > Darum geht es hier > ... und weil dieses Verhalten dem realen Verhalten von Licht widerspricht, ist klar, dass die Lüneburg-Linse kein geeignetes Modell für die Lichtablenkung im Schwerefeld ist. >>> denn der Gradient Ist immer die Entwicklung der Oberfläche. >> >> Nein. Bei einer r-abhängigen Funktion f(r) (und solche werden hier >> betrachtet) ist der Gradient die Ableitung nach r: df(r)/dr. > > Nein, ein Kraftfeld ist immer 1/r² > Diese Bemerkung ist völlig sinnfrei. Wenn ich dir (wieder einmal) erkläre, wie der Begriff Gradient im vorliegenden Fall zu verstehen ist, dann hat dein Hinweis damit überhaupt nichts zu tun. Noch ein mathematischer Hinweis: Die allgemeine Schreibweise "f(r)" gibt lediglich an, dass eine Funktion von einer Variablen "r" abhängt. Es heißt nicht, dass f notwendig proportional zu r wäre. Beispiele: f(r) = 1/r df/dr = -1/r^2 f(r) = 1/r^2 df/dr = -2/r^3 f(r) = 4 pi r^2 df/dr = 8 pi r f(r) = sqrt(a^2 + r^2) df/dr = r / sqrt(a^2 + r^2) >>> die [ART] beschreibt auch nur eine Felssrärke >> >> Nein. Die ART beschreibt die Gravitation durch eine Krümmung der >> Raumzeit, und nicht durch ein Feld im Sinne des Newtonschen > > Und nach der Weltformel > Es gibt keine Weltformel. Was du meinst, ist deine elende Stümperei, bei der in der Regel nicht einmal die Einheiten stimmen und die man nicht ernst nehmen muss. > Nach meiner Vorstellung müsst wenn der Abstand von Stern und Beobachter > Gleich sin sich dann keine scheinbare Ablenkung messbar sein. > ...was völlig unsinnig ist, da bei der Lichtablenkung das Bild des Sterns in Richtung der Tangente an den auf der Erde ankommenden Lichtstrahl wahrgenommen wird. Es wird also _immer_ eine Ablenkung registriert. >>> Nun noch einmal zu Den Auswertungen der SF von 1919 >>> Ich muss diese in Frage Stellen, da Einstein für seine ART >>> Kugelsymmetrie annimmt >> >> Nein, hat er nicht. Und "Kugelsymmetrie" ist auch keine notwendige >> Voraussetzung der ART. > > Wo steht, dass ein Kugelmasse > Wo steht, dass die ART nur Kugelmassen betrachtet? > nach ART seitlich ablenkt? > Wo steht, dass alle Sterne in der xy-Ebene liegen? Und wo steht, dass die Sonne eine räumlich scharf begrenzte perfekte Kugel ist? >>> _zu Den Auswertungen der SF von 1919_ [...] >>> siehe Abb. 7,8 und 9 >> >> In der Eddington-Arbeit zur _Sonnenfinsternis von 1919_ gibt es keine > "Abb. 7, 8 und 9". > > Und was ist das? > http://articles.adsabs.harvard.edu/full/1931ZA......3..171F > Ich fass' es nicht... Kannst du den Titel am Anfang der Arbeit der Arbeit lesen? Dieter Heidorn