Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Stefan Reuther Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Grosse SD Card an 8-Bit Micro Controller? Date: Fri, 16 Oct 2015 22:26:15 +0200 Lines: 22 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=windows-1252 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net PApZerS+qf5Hfy3V7B1byAVBN9SqtWt5Ms0p9TUntqa2M62tNH Cancel-Lock: sha1:uWOjHoBjNsrqjvjGQWX+v2rUbZg= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:38.0) Gecko/20100101 Thunderbird/38.2.0 Hamster/2.1.0.1538 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:194295 Am 16.10.2015 um 16:31 schrieb Joerg: > Fuer Longterm Data Logging, ein Jahr oder mehr, moechten wir eine 64GB > SD Card bzw. Micro-SD benutzen. Soll mit 9600bd beschrieben werden. Der > Digital-Ingenieur probierte das mit einem 8-bit uC (ATMega). Wenn es auf > der Karte voller wurde, lief das nicht mehr. Bei 10 draufgeladenenen > Files von je 1GByte konnte die Schreibgeschwindigkeit von 9600bd nicht > mehr gehalten werden. Das klingt wie eine dämliche^Wsuboptimale Implementierung des Dateisystems. Wenn man für jeden Block, den man an die Datei anhängen will, die FAT von vorne nach hinten nach einem freien Platz durchsucht, wird das Schreiben mit dem Füllstand der Karte natürlich immer langsamer. Dass das am Wear-Leveling liegt, halte ich mal für ein Gerücht. NAND-Flash schreibt einen Block pro Millisekunde (Parallelität durch Verwendung mehrerer Chips noch nicht eingerechnet); dein Programm wohl eher so zwei bis vier Blocks die Sekunde. Das strengt schon richtig an, ein Wear-Leveling so kaputt zu kriegen. Stefan