Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Eric Bruecklmeier Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Akustische Wiedergabe simulierter Schaltungen Date: Tue, 30 Jan 2018 18:34:26 +0100 Lines: 43 Message-ID: References: <8ri3ke-la9.ln1@tempo.martinkl.dialup.fu-berlin.de> <5A6FA162.629BB00A@Berger-Odenthal.De> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net lzU1W2n+VtBBzznEITfhWg5hj8cKqMlUeNbSkD8s2hs1eByJYH Cancel-Lock: sha1:Z/wkHmTgFEdxhZHX5JK+IMZx5RA= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:52.0) Gecko/20100101 Thunderbird/52.5.2 In-Reply-To: Content-Language: de-DE-1901 Xref: csiph.com de.sci.electronics:240261 Am 30.01.2018 um 18:24 schrieb Volker Staben: > Am 30.01.18 um 16:28 schrieb Eric Bruecklmeier: >>>> Hmmm, gerade die Anwendung der Faltung im Kontext Zeit-/Bildbereich >>>> klärt, meines Erachtens, überhaupt nicht, was Faltung eigentlich ist. >>> >>> Na ja, was ist sie schon, außer einer Rechenoperation!? > > so kann man es natürlich auch sehen. Aber sind schnöde, bloße > Rechenoperationen gelegentlich nicht auch in der Anwendung interessant? > >>> Das wiederum find ich spannend, schon deswegen, weil ich ja auch nicht >>> dumm sterben und meine Studierenden schon gar nicht im Ungewissen >>> lassen will. >> >> Jetzt haben wir uns mißverstanden, ich habe in diesem Fall keine >> konkrete Idee, finde es aber grundsätzlich ungünstig z.B. mathematische >> Operationen nur von der Anwendungsseite einzuführen.... > > Ack. > > Also - um wieder beim Beispiel Faltung zu bleiben - die Antwort eines > LTI-Systems auf eine beliebige Anregung durch Faltung der Impulsantwort > des Systems mit dem Eingangssignal zu berechnen: das finde ich schon > anschaulich. Ja, schrub ich ja schon. > Es nur von der Anwendung her zu betrachten, finde ich > schwierig. Aber an Hand des Beispiels die Struktur der mathematischen > Operationen erläutern - das geht doch ganz gut? > > Die mathematischen Strukturen fallen ja nicht vom Himmel und liegen dann > unverständlich da, sondern wurden erdacht, um sie als Werkzeug zur > Erreichung eines Ziels verwenden zu können. Schon, aber das kann halt auch ein ganz anderes Ziel gewesen sein. Es erstaunt ja immer wieder, wie gut "alte" mathematische Werkzeuge auf ganz aktuelle Probleme passen. > Gruß, V. (der soeben mit der Durchsicht der letzten Klausur fertig ist) :-) > Boah, Du Glücklicher - ich habe noch so Einiges vor mir...