Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Joerg Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: =?UTF-8?B?w5xiZXJ0cmFndW5nc2Z1bmt0aW9u?= Date: Mon, 01 Jan 2018 14:53:35 -0800 Lines: 49 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net /vzpSFbHeV1AsUlaccPWtwTMDKwEemMUthSjDahR3Fr3Jrn0LY Cancel-Lock: sha1:/3ct2uf6TYophzPjBP04A4H+8wc= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1.6) Gecko/20070728 Thunderbird/2.0.0.6 Mnenhy/0.7.6.666 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:238912 On 2018-01-01 09:41, Hans-Peter Diettrich wrote: > Am 01.01.2018 um 16:27 schrieb Joerg: >> On 2018-01-01 06:16, Hans-Peter Diettrich wrote: > >> Ist denn eine entsprechend fuenf- bis sechsstellige Menge an >> projizierten zu verkaufenden Anlagen dahinter oder ist das ganze nur >> eher eine Schnapsidee? > > Bis zur Klärung der offenen Fragen halte ich das für eine Schnapsidee. > Wenn dieses Prinzip irgendwelche Vorteile brächte, dann wäre so etwas > IMO schon längst auf dem Markt. > Das wiederum wuerde ich so pauschal nie sagen. Ein Beispiel von vielen: Ich hatte bei einem Kunden vorgeschlagen, in einem Ultraschallgeraet 2D Median Filtering zu versuchen. Allgemeines Kopfkratzen. "Wenn das ginge, haette es doch laengst jemand gemacht". Med-Tech ist Radar um 10 Jahre oder so hinterher und IMO war das der Grund, dass sie es nicht kannten. Sie hatten nichtmal Radar-Literatur in der Firma, vielleicht weil Ruestung und daher poese, poese, oder so. Aber ... probiert ... WHOA! > > >>>> Wenn es z.B. ein Oszillator und ein Frequenzzähler ist, läßt sich >>>> sowas schon ziemlich billig machen. >>> >>> Ja, das ließe sich billig machen. Die Kosten eines fertigen Titrators >>> liegen aber ganz wo anders, die Elektronik spielt da keine Rolle, damals >>> wie heute. >>> >> >> So isset. Es sei denn, es sind sehr viele Anlagen, dann zaehlt >> trotzdem jeder Euro pro Anlage. Ich habe an Elektronik mitentwickelt, >> die pro Langstreckenflug ein paar Liter Kerosin spart. Da stecken >> jedoch Massen hinter. > > Einsparungen im Verbrauch summieren sich, in der Produktion liegen sie > eher im ppm Bereich. Allerdings kenne ich diverse Fehlentscheidungen, > die die Entwicklungskosten für Laborgeräte heftig in die Höhe treiben > können. Aber vielleicht betreibt da auch nur jemand Jobsicherung? > Hmm, ich dachte der Kollege sei schon im Ruhestand, oder zumindest "ehemalig". -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/