Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Volker Staben Newsgroups: de.sci.electronics Subject: =?UTF-8?Q?Re:_=c3=9cbertragungsfunktion?= Date: Sat, 30 Dec 2017 14:08:11 +0100 Lines: 22 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net DD+bQQRuvLDdoEdDA8/0eA0H1xJjSF+1c4jPsrGx8Nh5xlYGGwPd/TI+A= Cancel-Lock: sha1:jbcWZQetcW/W9cq/zFQleKg30mc= User-Agent: Mozilla/5.0 (Macintosh; Intel Mac OS X 10.13; rv:52.0) Gecko/20100101 Thunderbird/52.5.2 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:238826 Am 28.12.17 um 18:03 schrieb Hans-Peter Diettrich: > Irgend eine Titration mit Jod... soweit ich das mit der Titration verstanden habe, wird dabei aus dem Schnittpunkt von Trendgeraden einer Messgröße während einer Zugabe eines Titrators ein Gleichgewichtspunkt ermittelt. Ob die Messgröße eine einzige ist (Leitfähigkeit oder Kapazität) oder ob eine Kombination mehrerer Messgrößen (Leitfähigkeit und Kapazität) gemessen wird, ist vermutlich zunächst einmal ziemlich unerheblich, solange es eine lineare Abhängigkeit dieser Kombination mehrerer Messgrößen von den Konzentrationen der reagierenden Ionen gibt. Insofern könnte sich eine Diskussion darüber, ob die Eigenfrequenz eines Schwingkreises von der Güte abhängt (tut sie nicht), ob die Frequenz, bei der ein Impedanzextremum auftritt, von der Güte abhängt (tut sie) oder ob die Frequenz, auf der ein Oszillator schwingt, von der Güte abhängt (tut sie), möglicherweise erübrigen? Sonstige Einflussgrößen (Zuleitungskapazitäten, Temperatur, Messanordnung, Geometrie) müssen natürlich während der Messung konstant sein oder eben kompensiert werden. V.