Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hans-Peter Diettrich Newsgroups: de.sci.electronics Subject: =?UTF-8?Q?=c3=9cbertragungsfunktion?= Date: Tue, 26 Dec 2017 13:58:04 +0100 Lines: 24 Message-ID: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net YGBEJX2kgaUIJTQKDE1boAo0Ydm32G7jlDabyg41kqCwHt+AVT Cancel-Lock: sha1:RxvCccC2833LKGHajsFBUx5GXIk= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 5.1; rv:52.0) Gecko/20100101 Thunderbird/52.5.0 Xref: csiph.com de.sci.electronics:238622 Ich versuche derzeit, Messungen mit einem kapazitiven Sensor zu verstehen bzw. zu erklären. Der Sensor soll dazu mit einer Induktivität zu einem Schwingkreis erweitert werden. Andere Verfahren stehen hier nicht zur Debatte. Bei der Nachbildung der Meßstrecke (aus Induktivität, Leitung und Sensor) bin ich über das Problem gestolpert, daß so ein Schwingkreis eigentlich ein Zweipol ist, mit frequenzabhängiger Eingangsimpedanz, und kein Vierpol mit Ein- und Ausgang. Mir würde es ja reichen, den Frequenzgang der Meßstrecke aufzunehmen, statt irgendwelche Annahmen über das Verhalten der einzelnen Komponenten zu machen, aber das liefert ja keine Erklärung für das zu erwartende (bzw. hier: unerwartete) Verhalten der Meßstrecke. Wer kann mir da weiterhelfen? Beim konkreten Schwingkreis befürchte ich eine miserable Güte, insbesondere wenn die Schaltung von einem absoluten Laien nachgebaut und dabei auch noch modifiziert wird. Wie kann man den Freqenzgang eines LC-Filters halbwegs einleuchtend herleiten, und was kann man daraus für die Messung wesentliches ablesen? DoDi