Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Gerhard Hoffmann Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Endlich ist Steve Jobs tot. Date: Sun, 24 Dec 2017 02:21:50 +0100 Lines: 30 Message-ID: References: <5A3B5AEF.38399210@Berger-Odenthal.De> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net JQjOKDcBJ1yUCo23DS0AmgBBVQl9SaVtL1qlm0KrFTr92otSaG Cancel-Lock: sha1:gT88VLL61N5u6QfcJq2pSvBkc5A= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:52.0) Gecko/20100101 Thunderbird/52.3.0 In-Reply-To: Content-Language: en-US Xref: csiph.com de.sci.electronics:238439 Am 23.12.2017 um 21:41 schrieb Wolfgang Strobl: > Am Sat, 23 Dec 2017 20:23:54 +0100 schrieb Gerrit Heitsch > : > Ich habe um 1970 herum erstmals mit mit IBM-Großrechnern zu tun > bekommen, IBM 7090 (Uni Bonn), IBM 360/50 (GMD), IBM 370/168 (Uni Bonn), > und erinnere mich aus dieser Zeit noch gut an diese Phrase und die > Antitrust-Geschichten. Für ein auf Monopol auf ein in sich > abgeschlossenes System aus Hardware, Software und Peripherie wie damals > bei IBM mit den Großrechnern fällt mir in Zeiten der PC eigentlich nur > ein einziger Hersteller ein. So super-total abgeschlossen war das System durchaus nicht. Unsere 370 damals (Informatik-Fachbereichsrechner an der Tu Berlin) hatte eine CPU von ITEL, und das hat IBM durchaus wehgetan. (Itel war de facto ein Ableger von National Semiconductor, vermutlich der Grund, warum die sich so in ECL reingekniet haben. Hat nix mit Intel zu tun.) Und die XT/AT waren performancemäßig nicht so weit weg von low end 360/370s, die als Terminalserver Dienst getan haben. Das war durchaus nicht überall gerne gesehen. Die low end Maschinen haben ihren Microcode im Hauptspeicher aufgehoben. Das hat voll die Performance gebracht. (Achtung Satire!) Gruß, Gerhard der damals bei der Gruppe Kommunikations & Betriebsysteme eine PDP11/40e entdeckt hat, die meist unter einem obskuren Betriebsystem von Bell Labs lief, das war Liebe auf den 1. Blick.