Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Kurt Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Superhet Date: Thu, 30 Nov 2017 21:26:55 +0100 Lines: 145 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net UqjuDbpL2Mlhv4m7qw/yTQRt8OezDnso54eYpn5rM78ipd946u Cancel-Lock: sha1:EwIYJQmJNJuYxGdygbCYjk495kM= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:52.0) Gecko/20100101 Thunderbird/52.5.0 In-Reply-To: Content-Language: de-DE Xref: csiph.com de.sci.electronics:236480 Am 29.11.2017 um 23:22 schrieb Frank Müller: > "Kurt" schrieb: >> Am 29.11.2017 um 22:29 schrieb Frank Müller: >>> "Kurt" schrieb: >>>> Am 29.11.2017 um 11:09 schrieb Frank Müller: > >>>>> Weil er von den nichts sieht, die sind im Oszillogramm nicht permanent >>>>> sichtbar >>>> >>>> Was nun? >>>> Nicht permanent sichtbar, was heisst das? >>> >>> Wenn die 100kHz-Welle grade bei 5V ist und die 99 kHz bei 4,5V >>> was denkst du was da dein Oszillator anzeigt wenn beide auf der >>> selben Leitung liegen? >> >> Hast dus nicht verstanden? >> Ich rede von dem was die FFT anzeigt. >> >>> >>>>> weil sie von den Wellen der 100 kHz überdeckt sind. >>>> >>>> Welche Wellen, die FFT zeigt Amplituden an, keine Wellen. >>> >>> Das FFT-Diagramm wird aus den Werten erstellt welche der >>> Oszillator gesammelt hat. >> >> Wie bitte? >> Welcher Oszillator? > > Oszilloskop meinte ich, nicht Oszillator. Sollte dir eigentlich > aufgefallen sein, denn die FFT-Ansicht wird über das > Oszilloskop aufgerufen. Achso, alles klar. Du sagst also, dass die Anzeige die die FFT bringt aus dem Bild erzeugt wird das als Plot sichtbar ist. Gut, dann schauen wir uns mal an was das ist was da geplottet wird. Siehst du das auch so dass das "Oszillogramm" am Schirm als Zahlen gespeichert wurde und dann diese einfach nur nacheinander in Positionsdaten umgesetzt wurden damit sie so am Schirm erscheinen wie wir es von Oszi her gewohnt sind. Und das die FFT aus diesen Daten ihre angezeigten, oder auch nicht angezeigten "Spitzen" errechnet. >>>> Ich habe dir ein .asc angehängt. >>>> Es handelt sich um einen AM-Sender mit unmoduliertem Träger dem >>>> kurz, ab >>>> 1 ms für 100µs, eine "Information" aufmoduliert wurde. >>>> >>>> Im FFT ist die Sendefrequenz von 100 kHz zu sehen. >>>> >>>> Frage: kann diese Information mit einem Standard-AM-Empfänger >>>> detektiert >>>> werden? >>> >>> Das ist keine ganze Welle, ich glaube das wird nichts. >> >> Natürlich ist es keine "ganze Welle", es ist einfach etwas das man im >> Allgemeinen "Information" nennt. > > Und? Morgen kommst du dann mit einen Rechteck und > Übermorgen willst du digitale Informationen übermitteln, Kann durchaus sein, warum erstaunt dich das? Gibts denn da einen grundsätzlichen Unterschied? > oder was willst du eigentlich? Die Realität zeigen. > >> Was ist, kann diese "Information", also das was ich als >> Modulationssignal, angelegt habe, von einem AM-Empfänger rückgewonnen >> werden? (es muss nicht 100% tig sein, aber 'in etwa' schon) > > Bau's halt mal auf, und teste es aus... Du kannst also dazu nichts sagen, kannst du nichts, oder du willst nichts dazu sagen. Warum? Also nochmal, egal welche Amplitudenänderung des Trägers ich hin male, eine grundsätzliche Frage dazu: Ist es grundsätzlich möglich das Modulationssignal, welches ja die Amplitude des Trägers bestimmt, wieder rückzugewinnen. Zur Erinnerung: Ich habe, nachdem der Träger "stabil" stand, diesen, mit einem steigendem Modulationssignal nach "Sinusart" größer werden lassen um ihn dann ohne Übergang auf seinen Anfangswert zurückbeordert. Die Frage bestand darin dass du beurteilst ob diese Amplitudenänderung ganz oder zumindest in etwa mit Hilfe eines Empfängers wiederhergestellt werden kann. Dazu biete ich dir zwei Verfahren an. a) die herkömmliche "Hüllkurvendemodulation" b) die Digitalisierung, also die Umsetzung der Momentanwerte des Trägersignals in Zahlen. c) eins deiner Wahl Was meinst du: ist es möglich, mehr oder weniger Gut, diese, nur sehr kurz andauernde Trägerveränderung, zu demodulieren, also die "Information" die darin 'steckt' wieder zu gewinnen? > >> Dir ist schon klar wie ein AM-Detektor funktioniert und was er als >> Nutzsignal ausgibt! > > Der kann nur ausgeben was er empfängt. Das ist doch mal ein Wort! Was empfängt er denn? Ein Signal oder mehrere? (Unser Empfänger hängt direkt am Ausgang des Senders, also des Potilators. Es gibt keine Übertragungsverluste oder Verzerrungen. Alles kommt beim Empfänger so an wie es den Sender verlässt) > Ob bei deiner > Schaltung eine Information übermittelt wird kannst du testen. Ich habe dich gefragt. Also, kann man oder kann man nicht? Dann noch eine Frage: Wo steckt beim AM-Verfahren die zu übertragende Information? Kurt