Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Kurt Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Superhet Date: Fri, 17 Nov 2017 22:19:57 +0100 Lines: 109 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net gR1X4O+zqKBApXzrmU8HFgQaXHZV4kgPhURYdr+3U82hPp6iK7 Cancel-Lock: sha1:hWR1Nj7Dqu9exdMroImwwkfMtm0= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:52.0) Gecko/20100101 Thunderbird/52.4.0 In-Reply-To: Content-Language: de-DE Xref: csiph.com de.sci.electronics:235646 Am 17.11.2017 um 11:47 schrieb Stefan: > Am 17.11.2017 um 10:04 schrieb Frank Müller: >> "Kurt" schrieb: >>> Am 15.11.2017 um 20:27 schrieb Frank Müller: >>>> "Kurt" schrieb: >>>>> Am 15.11.2017 um 10:19 schrieb Frank Müller: >> >>>>>>>>> Am 14.11.2017 um 10:22 schrieb Frank Müller: >>>>>>>>>> "Kurt" schrieb: >> > >> >> Also ohne Diode oder andere aktive Bauelemente geht ein >> Mischer nicht! >> >> Frank > > Das Entscheidende ist die Nichtlinearität. > > Die Diodenkennlinie kann man durch ein Polynom annähern. > > Das sieht dann ungefähr so aus: Du weisst doch: Mathematik kann alles "beweisen". Hier ist ist eindeutig falsch eingesetzt!!!! > Das Entscheidende ist die Nichtlinearität. Wofür bitte? >> Also ohne Diode oder andere aktive Bauelemente geht ein >> Mischer nicht! Falsch, ich zeige dir einen Superhet ohne Diode, er geht besser als wie mit, denn diese führt ev. zu Verzerrungen des Nutzsignals des Senders. Kurt > > I(u) = a0 + a1*U + a2*U*U + a3*U*U*U ... > > oder I(U) = a0 + a1*U + a2*U^2 + a3*U^3 ... > > wenn ich nun für U zwei Signale unterschiedlicher Frequenz einsetze, > hier Ua(t) und Ub(t) ergibt sich z.B.: > > U = U(t) = Ua(t)*Ub(t) = Ua * sin*2*pi*f1*t + Ub *sin*2*pi*f2*t > > Das kann ich in die obige Gleichung einsetzen und bekomme dann ein etwas > unübersichtliches Ergebnis. > > Interessieren tut mich aber eigentlich nur der quadratische Anteil "a2*U^2" > > Da setze ich Ua(t)+Ub(t) ein. > > a2*(Ua(t)+Ub(t)) > > Aus der Schule sollte bekannt sein: (a+b)^2 = a^2 + 2ab + b^2 > > wendet man das an, erhält man: > > a2 * (Ua(t)^2 + 2* Ua(t) * Ub(t) + Ub(t)^2) > > und siehe da: wir multiplizieren Ua(t) und Ub(t) miteinander > > Es funktioniert also, liefert aber viele unerwünschte Mischprodukte > durch die hier nicht berücksichtigten Anteile des Polynoms. > > Diese unerwünschten Mischprodukte führen dann bei einem > Überlagerungsempfänger dazu, das unerwünschte Signale zum Demodulator > gelangen und dort Störungen verursachen, nennt man auch Intermodulation, > d.h. Signale unterschiedlicher Frequenz am Empfängereingang mischen sich > miteinander. > > Deshalb verwendet man besser einen "sauberen" Multiplizierer. > > > > > > > > > > > > > >