Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Kurt Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Superhet Date: Mon, 13 Nov 2017 22:22:53 +0100 Lines: 185 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net OJ1htjyvhUt166L+YQREVgCUxZbjCTrUyhIfU+i5/qB4gOWGhV Cancel-Lock: sha1:684GaFe5GHu82ilRtTUDS3HTqw0= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:52.0) Gecko/20100101 Thunderbird/52.4.0 In-Reply-To: Content-Language: de-DE Xref: csiph.com de.sci.electronics:235502 Am 13.11.2017 um 21:49 schrieb Frank Müller: > "Kurt" schrieb: >> Am 13.11.2017 um 17:07 schrieb Frank Müller: >>> "Kurt" schrieb: >>>> Am 13.11.2017 um 14:05 schrieb Frank Müller: >>>>> "Kurt" schrieb: >>>>>> Am 13.11.2017 um 11:29 schrieb Frank Müller: >>>>>>> "Kurt" schrieb: >>> >>>>>> Ein Signal hat eine Frequenz! >>>>> >>>>> Wenn es denn eine hat, ein Signal kann auch einfach eine >>>>> anliegende Gleichspannung sein. >>>> >>>> Selbstverständlich, diese ist dann halt extrem niedrig, aber >>>> letztendlich steht Frequenz für den Kehrwert der Periodendauer. >>> >>> Unter einer Periode verstehe ich was in etwa gleichen >>> Abständen wiederkehrt, >> >> Gut bleiben wir dabei. >> >> >>> bei einer Gleichspannung, >>> die z.B. mein Windmesser liefert fehlt der periodische >>> Teil. >> >> Der liefert also ein Analogsignal. > > Das ist ein einfacher Gleichstrommotor, der von einen > Windrad gedreht wird, drinnen habe ich da nur ein > Voltmeter dran, was dann die Windstärke anzeigt. > Ich weiß heute baut man so etwas mit einen Fahrradtacho, > aber das Teil ist schon älter... Und wohl robust gegen Überspannungen und HF-Störungen, auch ist es wohl ziemlich abhörsicher. > >>>>>> Eine Frequenz ist kein Signal. >>>>> >>>>> Kommt drauf an, bei analog-Telefonen verwendet man heute >>>>> immer noch MFW, da hat ein Signal gleich zwei Frequenzen. >>>> >>>> Falsch!! >>>> >>>> Da wird *ein* Signal, aus zwei Signalen neu erzeugt, über die >>>> Leitung gejagt, immer nur ein Signal! >>> >>> Na sicher ist das nur ein Signal, >> >> Gut. >> >> >>> hat aber trotzdem zwei >>> Frequenzen. >> >> Wie bitte soll das gehen? >> >> >>> Irgendwo hast du mal bei Licht angefangen, >>> nenn mir doch mal die eine Frequenz für die Farbe Magenta. >> >> Was bitte soll das für eine Farbe sein? > > Im Farbkreis liegt sie zwischen Rot und Blau, Da liegt grün! Magenta gibts nicht. > HTML-Farbcode ist #FF00FF > Farbdrucker benutzen diese Farbe neben Gelb und Cyan > um Farben einigermaßen realitätsnah wiederzugeben. Das können sie bestimmt nicht, dann müssten die Blätter aktiv leuchten. Sie versuchen den menschlichen Signalverarbeitungsapparat, der zwischen infrarot und "ultrablau" agiert, und aus den beiden Farben rot und blau einen Farbeindruck macht, nämlich Magenta, mit Hilfe von Resonanzkörpern (Farbpartikeln) die die beiden Farben rot und blau nicht zu absorbieren, sondern zu reflektieren, das Gleiche "Farbsehen" zu ermöglichen. Das Blatt Patier muss also die beiden Farben: rot *und* blau in geeigneter Weise *reflektieren* und nicht selber behalten. >>>>> Also ich sehe da in der Schaltung: "Superhet_01_mit_ohne_Diode.asc" >>>>> eine Diode, einen Testpunkt (MP1) vor der Diode und einen (MP2) hinter >>>>> der Diode. >>>> >>>> Schaus von einer anderen Richtung an. >>>> Mp1 zeigt das Signal das zum oberen Schwingkreis geht, >>>> Mp2 zum unteren. >>> >>> Ja und soll ich dir jetzt noch erklären wie so ein Schwingkreis >>> funktioniert? >> >> Das wäre nett von dir. > > In deiner Schaltung mußt du dir das so vorstellen, die Frequenzen > die höher sind als die Schwingkreisfrequenz werden über den > Kondensator zur Masse abgeleitet und die die niedriger sind als > die Schwingkreisfrequenz werden über die Spule abgeleitet, nur > die, die auf der Schwingkreisfrequenz liegen bleiben erhalten. Da liegst du komplett daneben, das geht so nicht. -------------- "In deiner Schaltung mußt du dir das so vorstellen" ------------- Das ist schon mal der total verkehrte Einstieg. Nicht vorstellen, sondern nachforschen was real abläuft. -------------- "die Frequenzen die höher sind als" -------------- Und damit hast du dich ins Abseits gewunken. Es gibt keine Frequenzen, du meinst sicherlich: Signal mit einer Frequenz. Wo bitte sollen diese herkommen? -------------- "die Frequenzen > die höher sind als die Schwingkreisfrequenz werden über den > Kondensator zur Masse abgeleitet und die die niedriger sind als > die Schwingkreisfrequenz werden über die Spule abgeleitet" -------------- Dir ist aber schon bekannt wie ein Schwingkreis funktioniert? Ich schlage vor das wir erstmal ins "Rechteck" umsteigen damit klar ist was ein Resonanzkörper ist und wie er sich verhält wenn er angeregt wird. Vorher hat es bestimmt keinen Sinn uns die Signalerstellung am ersten ZF-Kreis anzusehen. > >>>> im unteren Zweig ist eine Diode drin, im oberen halt nicht. >>>> >>>> Es geht darum den Unterschied in der Anregung der beiden >>>> Schwingkreise zu zeigen, denn erst dann kann man sich ein Bild davon >>>> machen was da abläuft und warum der untere Zweig eine ZF aufbauen >>>> kann, der obere nicht. >>> >>> Dafür müßten die Testpunkte aber hinter dem Schwingkreis sein. >> >> Nein, da sieht man das Anregesignal nicht mehr so schön. >> >> Es geht darum zu zeigen welche Signale die Resonanz an den >> Resonanzkörpern aufbauen können und welche nicht. > > Dann mußt du aber einen Oszillator bauen und keinen Filter. > Einen Schwingkreis kann man zwar in beiden einsetzen, aber > die Funktion die du hier angibst hat man bei einen Filter nicht, > die gibt's nur im Oszillator. Auch da gilt: erst verstehen was ein Resonanzkörper ist und dann Schlüsse ziehen. (wo du da in der Schaltung ein Filter siehst das wirst du doch bestimmt noch aufzeigen) > >> Der jeweilige Widerstand dient zur Entkopplung der sich aufbauenden, >> oder eben nicht aufbauenden könnenden Schwingung des Resonanzkörpers >> vom Anregesignal. > > Das denkst du dir... Das wünscht du dir nur das es nicht so ist. (ist aber so) Kurt schauma mal was passiert