Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Kurt Newsgroups: de.sci.electronics Subject: =?UTF-8?Q?Re:_Breitbandverst=c3=a4rker=2c_wieso_funktioniert_der_?= =?UTF-8?Q?=c3=bcberhaupt!?= Date: Sat, 21 Oct 2017 00:49:35 +0200 Lines: 88 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 3nczq5Zbc1cRL9fZ11xcuAxdni/utyY585o+pUG62CakGp2Rrp Cancel-Lock: sha1:gyXvzxZDcxyiMh8TWYwQSrFJtcU= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:52.0) Gecko/20100101 Thunderbird/52.4.0 In-Reply-To: Content-Language: de-DE Xref: csiph.com de.sci.electronics:234190 Am 20.10.2017 um 22:05 schrieb Bernadette Karf: > Am 19.10.2017 um 22:20 schrieb Kurt: >> . >> >> >> Er, der Breitbandverstärker. >> >> >> Er verstärkt, macht eine kleine Spannungen grösser. >> >> Macht ein Radiosignal grösser, auch ein zweites und drittes usw. >> >> Wie schafft er das, wie kann er diese einzelnen Radiosender >> auseinanderhalten. > > Supraperminalität? > > Gruß > Berna > Sagen wirs mal so. Alles das was er, wie oben beschrieben, auseinanderhalten soll, ist nicht notwendig. Grund: da gibts nichts auseinanderzuhalten, nur zu verstärken, oder wie im Beispiel mit dem Breitb_01.asc gezeigt, nur unverändert durchzulassen. Eine grobe Erklärung der gezeigten Schaltung: V1..V3 sind Sinusgeneratoren die je ein Signal erzeugen das für drei Sender stehen soll. Die erzeugten Signale heissen: S_gen1 ... S_gen3. (im Kasten "Generatoren") Die Signale sind, bis auf deren jeweiliger Frequenz, gleich. Diese drei Signale werden nun hergenommen um ein neues Signal zu generieren. Die Zusammenschaltung geschieht über die Widerstände R1..R3 (im Kasten "Addition") Die drei Signale, zusammengeschaltet am Knotenpunkt "Kp1", erstellen hier ein völlig neues Signal. Dieses neue Signal trägt den Namen: S_leitung. Dieses Signal gelangt nun zum Breitbandverstärker, dieser (im Kasten: "Verstärker") hat einen Eingang und einen Ausgang und verstärkt das an seinem Eingang anliegende Signal mit der Bezeichnung: S_eing um genau 1. Das bedeutet dass das Eingangssignal S_eing nicht in seiner Höhe verändert wird. Am Ausgang des Verstärkers liegt nun das Signal S_ausg an. (diesen Verstärker könnte man genausogut weglassen, er wird aber hier gebraucht um das Verständis für die Abläufe zu schärfen. Zusammenfassung: Drei Sender, zusammengefasst mit Hilfe von einem Stück Draht (Antenne) werden dem Verstärkereingang als ein Signal vorgesetzt. Dieser verstärkt es und gibt es an seinem Ausgang als S_ausg wieder ab. Am Ausgang des Verstärkers liegt also ein Signal an deren Perioden eine Dauer von 200 ns, und damit eine Frequenz von 5 MHz besitzen. Von den drei Ursprungssignalen ist also nichts mehr vorhanden, diese haben sich ja in der Additionsstufe gegenseitig 'verbraucht'. Soweit klar? (das Schaltbild kommt postwendend nach)