Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: "Peter Heitzer" Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Fragen zu NFC Date: 13 Oct 2017 07:44:44 GMT Lines: 30 Message-ID: References: <4asa9iiwr75s$.dlg@news.bartheld.net> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net I+C/I1E9FQ5166o4BLhLDgl4AxWqjv0YgAPuhlzYzE5/9CkI7IhkalwlNI X-Orig-Path: not-for-mail Cancel-Lock: sha1:L2JNfDhA8U1EWJzlvz2j5Xh0SIM= User-Agent: tin/2.2.1-20140504 ("Tober an Righ") (UNIX) (Linux/3.16.0-4-amd64 (x86_64)) Xref: csiph.com de.sci.electronics:233585 Volker Bartheld wrote: >Hi! >On Thu, 12 Oct 2017 15:03:47 +0200, Stefan wrote: >> Mein Kunde meinte nun, man könnte den Benutzer ja auch über sein >> Smartphone identifizieren. Die Frage ist nun, ob man das machen kann, >> ohne dass der Benutzer eine spezielle App installieren muss. >Das kann man machen. NFC ist m. E. n. und grob vereinfacht eine Abart von >RFID in einem anderen Frequenzband mit all der zugrundeliegenden >(Un)Sicherheit. Wenn man sich also damit abfindet, das RFID OK sei (und >mit der Tatsache, daß man den Kram mit gepimpten Lesegeräten aus >komfortabler Entfernung auslesen und nach Belieben kopieren kann), dann >ist es NFC allemal: Die Frage ist, ob so eine Hardware mit einer 9V Batterie über ein Jahr versorgt werden kann. Der µC muss ja dauernd auf das NFC Signal lauschen. Bei einem Tastenfeld kann er die meiste Zeit im Tiefschlaf verbringen und wird durch den ersten Tastendruck aufgeweckt. Bei angenommenen 200 mAh für die Batterie dürfte die Schaltung max. 20 µA im Standby verbrauchen. Man kann natürlich die NFC Hardware erst bei Druck auf eine Taste aktivieren, aber dann kann der Anwender gleich seinen PIN eingeben. Ich finde es jedenfalls umständlicher, erst ein Smartphone aus der Tasche zu holen. Meine Finger habe ich bereits griffbereit. Sinn ergibt soetwas nur für den Fall, wo ich keine Hand frei habe, z.B. bei einem Möbelpacker. -- Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de