Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Kurt Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Tastkopf Abgleich Date: Mon, 9 Oct 2017 18:35:43 +0200 Lines: 35 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net KI5pbQcsX5b9op0NAlzdkgc6M4RWJDdommPQzCbD0deQ4Do3MJ Cancel-Lock: sha1:ZQagWMbdm2QD5JWt+8mtFsXB57o= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:52.0) Gecko/20100101 Thunderbird/52.3.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:233342 Am 09.10.2017 um 12:47 schrieb Hans-Peter Diettrich: > Am 09.10.2017 um 06:55 schrieb Bernd Mayer: >> Am 09.10.2017 um 05:07 schrieb Hans-Peter Diettrich: >> >> Falls ich Deine Frage richtig verstanden habe: >> Die Frequenz des Rechtecksignals zum Abgleich des Tastkopfs spielt >> auch eine Rolle dabei. Wenn die Frequenz das Rechtecksignals deutlich >> niedriger ist als die Grenzfrequnz des Oszilloskops - das ist wohl >> üblich und vermutlich notwendig - dann findet die Welligkeit >> ausserhalb des sichtbaren Bereichs statt. Spielt keine Rolle, da nicht relevant. > > Das mußte ich jetzt dreimal lesen, bevor mir der Sinn dahinter dämmerte. > Falls ich Deine Antwort richtig verstanden habe, sind bei der Anzeige > eines 1kHz Rechtecks die hohen Frequenzen nicht mehr sichtbar, bzw. > werden absichtlich weggefiltert? Wieso sieht man dann aber trotzdem > Über- und Unterschwinger auf den Flanken? Lies es nochmal. Ein Rechteck besitzt keine hohen Frequenzen, es besitzt eine einzige. Da gibts nichts wegzufiltern, höchstens zu verhindern dass Resonanzkreise angestossen werden die oberhalb der Frequenz des Rechtecksignals angesiedelt sind. > Damit bleibt IMO nur die etwa phasengleiche Addition aller Oberwellen an > der Flanke übrig, im weiteren Verlauf des Signals löschen sie sich eher > gegenseitig aus, der Rest geht im Rauschen unter. Wenn du keine Oberwellen produzierst sind auch keine vorhanden. Kurt