Path: csiph.com!eternal-september.org!feeder.eternal-september.org!news.swapon.de!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hans-Peter Diettrich Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: PC-Netzteile Date: Thu, 28 Sep 2017 16:36:36 +0200 Lines: 49 Message-ID: References: <59C6D770.881600E1@Berger-Odenthal.De> <59C80105.86BBC3A5@Berger-Odenthal.De> <007a0b11-9f8e-40b0-9fce-36ec3d6107c3@googlegroups.com> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net h0dLhLEWSUj+viz7IKPgLQtALirdIbl1MT1oZEvHpKITWXvU27 Cancel-Lock: sha1:On4I7zfFUkzpU8vNDwLAtQKrEyM= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 5.1; rv:52.0) Gecko/20100101 Thunderbird/52.3.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:232779 Am 28.09.2017 um 15:51 schrieb Hergen Lehmann: > Am 28.09.2017 um 15:23 schrieb Hans-Peter Diettrich: > >>> Seagate entwickelt seit längerem die HAMR-HD, bei welcher der zu >>> beschreibende Bereich auf der Magnetplatte punktgenau mit einem >>> Laser aufgeheizt wird. >> >> Zur Ummagnetisierung ist das Erreichen der Curie-Temperatur nicht >> notwendig. Die Laser-unterstützte Änderung von Speicherzellen gibt es >> schon länger (MO? CD-RW...), > > MO ja, CDRW nein. > >> dabei wird die "Beweglichkeit" der Elementarmagnete o.ä. erhöht. > > Nein, es geht dabei um etwas anderes: > Während die aktive Zone des Lesekopfes dank GMR in den vergangenen > Jahrzehnten stark geschrumpft werden konnte, ist der Luftspalt des > Schreibkopfes ein regelrechter Straßenbesen, deutlich größer als man ein > Bit gerne haben möchte. Das Problem will man lösen, indem man mit dem > Kopf nur noch ein statisches Magnetfeld erzeugt, und die Bits mit dem > Laser auf die Scheibe platziert. Nur, wo der Laser die Scheibe erhitzt > hat, übernehmen die Partikel der Beschichtung das vom Kopf erzeugte > Magnetfeld. Was soll da "anders" sein, gegenüber meiner Beschreibung? >> Bei Platten dürfte die hohe Drehzahl das Problem sein, das noch >> befriedigend gelöst werden muß. Auch wenn das Aufheizen schnell genug >> geht, bleibt der erwärmte Bereich weiterhin für Änderungen zugänglich, >> bis er sich genügend abgekühlt hat. Die nacheinander zu ändernden Bits >> dürfen also nicht beliebig nahe beieinanderliegen. > > Jein - die Bits müssen sich innerhalb einer Umdrehung abgekühlt haben, > damit man anschließend das Magnetfeld umpolen und die Bits mit dem > entgegengesetzten Zustand schreiben kann. Das sollte lösbar sein. Gute Idee, ein Schreibzyklus dauert dann eben zwei Umdrehungen :-) > Das Problem liegt wohl primär darin, das optische System zum Schreiben > und das magnetische System zum Lesen über die gesamte Oberfläche der > Scheibe, den gesamten Temperaturbereich und sämtliche externen > Störeinflüsse (Vibrationen/etc) stets exakt deckungsgleich zu bekommen. ...und den Laserstrahl in den Luftspalt zu bekommen. Gibt es so kleine und ausreichend starke Laserdioden, die in den Kopf integriert werden könnten? DoDi