Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Joerg Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Netzspannung mit Attiny13 messen Date: Fri, 15 Sep 2017 09:32:13 -0700 Lines: 28 Message-ID: References: <20170915003140.603844ab@Achmuehle.WOR> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 4ECsKBNuIJqvyje9FLCuuQrkN36wQZHZXQHI0Y1Be6xgN7GPFo Cancel-Lock: sha1:GYXlGUvT+DGrs1DZu8NcHx57Fnk= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1.6) Gecko/20070728 Thunderbird/2.0.0.6 Mnenhy/0.7.6.666 In-Reply-To: <20170915003140.603844ab@Achmuehle.WOR> Xref: csiph.com de.sci.electronics:232355 On 2017-09-14 15:31, Sieghard Schicktanz wrote: > Hallo Joerg, > > Du schriebst am Thu, 14 Sep 2017 07:08:34 -0700: > >> verbockt, aber aus dem AD-Wandler kann man durch Averaging und andere >> Tricks 3-5 mehr Bits rausknirzen, als er hat. Auch Sleep Modes > > Das ist aber nicht unbedingt eine Besonderheit des AD-Wandlers, sondern im > wesentlichen Statistik in Verbindung mit "passendem" Rauschen. Ist das im > letzten Bit weitgehend gleichverteilt, sind im wesentlichen mindestens > 2^(2* (Anzahl mehr-Bits)) Abtastungen zu mitteln, um sowas wie eine höhere > Auflösung zu erhalten. Das Rauschen macht dabei dasselbe wie bei den Delta- > Sigma-Wandlern das Dithering, die ja quasi aus einem einzigen Bit ihre > Auflösung holen. (Explizites Dithering geht hier natürlich auch.) > Klar. Ich hatte jedoch schon uC-interne AD Wandler, da brachte jegliche Algorithmentrickserei fast nichts. Z.B. wenn langsamere Vorgaenge (ganze Routinenablaeufe) im Speicher oder Prozessorkern den Wandler beeinflussten. In dieser Hinsicht hat Atmel die AT-Serie recht gut hinbekommen, zumindest 328, 12xx und andere, mit denen ich bisher zu tun hatte. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/