Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hanno Foest Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Reichweite Tesla Date: Wed, 13 Sep 2017 15:02:34 +0200 Lines: 29 Message-ID: References: <59B7D9A1.FA4642E8@Berger-Odenthal.De> <59B7E676.ED40AA80@hrz.tu-chemnitz.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 923SEMeXIBw4p6gsJ4OKHgvwY5WweveY37SOtHfhvBulLkS91e Cancel-Lock: sha1:HHqxmcivwE19JS+WIOTHyui4n/g= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:52.0) Gecko/20100101 Thunderbird/52.2.1 In-Reply-To: Content-Language: de-DE-1901 Xref: csiph.com de.sci.electronics:232179 Am 13.09.2017 um 12:27 schrieb Uwe Borchert: >> Dann nenn mal praktikable Gegenbeispiele. Wasserstoff ist >> unpraktikabel (bzw. wird aus Erdgas erzeugt) ... > > Muss aber nicht. Es gibt durchaus andere Verfahren, welche > aber IIRC leider noch nicht praxistauglich sind. Warum sollte man auf nicht praxistaugliche nicht emissionsfreie (NOx!) Techniken warten, wenn es praxistaugliche emissionsfreie Verfahren gibt? Die obendrein viel einfacher sind (weniger bewegliche Teile, weniger Wartung). >> ... und bei Biodiesel oder Ethanol stecken die fossilen >> Treibstoffe im für den Anbau benötigten Dünger. > > Nur wenn man die Biomasse für den Sprit anbaut. Fahren statt > Fressen ist aber eine saublöde Idee. Wer nicht ganz verblödet > ist, also zu den 1% der intellektuellen Oberschicht gehört, > der wird organische Abfälle benutzen. Würde überschlägig für 3% der derzeit verbrannten Otto- und Dieselkraftstoffe reichen, wenn man die organische Abfälle nicht kompostiert - und daher wiederum mehr Dünger, mit seiner energieaufwendigen Herstellung, braucht. Ob da auch nur Promille an Primärenergie gespart werden ist fraglich. Kann man sich zumindest ausrechnen, wenn man nicht ganz verblödet ist... Hanno