Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: "Peter Heitzer" Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Preiswertes =?UTF-8?Q?Kleinlabornetzger=C3=A4t?= bis 15V und max. 500 mA? Date: 25 Jul 2017 07:10:05 GMT Lines: 36 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net +wtuDbIVamMV9ITEuURHqgxhY2xUEJinJD0hUsOAaxt3GyQo8mKM6qSCSR X-Orig-Path: not-for-mail Cancel-Lock: sha1:XQUPC56aiCRZdhW0JR1VLCVhasU= User-Agent: tin/2.2.1-20140504 ("Tober an Righ") (UNIX) (Linux/3.16.0-4-amd64 (x86_64)) Xref: csiph.com de.sci.electronics:230436 Olaf Kaluza wrote: >Peter Heitzer wrote: > >Gibt es Labornetzgeräte mit kleiner Ausgangsleistung aber dafür feinere > >Auflösung in der Stromanzeige, z.B. 100 µA oder, die kein kleines Vermögen > >kosten? Fernsteuerbarkeit und externe Auslesung brauche ich nicht. >Ich hab gelegentlich auch schomal daran gedacht sowas zu bauen... > >Die üblichen Netzgeräte haben meist eine Auflösung von 10 mA oder 1 mA, > >was für die Messung an sparsamer Elektronik (µC im sleep) zu grob ist. > >Ein zusätzliches Multimeter für die Strommessung ginge zwar, ist aber > >unbequem und nimmt wertvollen Platz weg. >...aber das nuetzt dir nix. Elektronik die wenig Strom aufnimmt macht >das heutzutage ja normalerweise indem da ein Microcontroller drin ist der >alles was durstig ist nur manchmal einschaltet. Was du brauchst ist >also ein Adapter an deinen Oszi damit den Stromverlauf ueber die Zeit >siehst. ICh nehme dafuer sehr gerne den MAX4080. >Ich hab mir dafuer mal eine Schaltung mit zwei Bananensteckern am >Eingang und zwei Buchsen am Ausgang gebastelt. Die kann man am >Labornetzteil dazwischenstecken und liefert am Oszi 1V/10mA mit >umschaltbarer Bandbreite von 250khz/10khz/1khz und 10Hz. >Sowas kann ich nur weiterempfehlen. .-) Dafür könnte ich ein kleines Netzteil mit einem LP2951 und einem 1 Ohm Shunt verwenden. Der LP2951 kann ja den Abfall am Shunt ausregeln, wenn ich den Spannungsteiler danach anschliesse. Die Spannung am Shunt müsste ich allerdings mit Faktor 10 verstärken, damit ich auf 1mv/100µA komme. Oder sind die Rigol DS1000Z bei 1mV/div schon ausreichend, um 100µV Differenz sicher zu unterscheiden? Dann reichte der Shunt alleine. -- Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de