Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Gerald Oppen Newsgroups: de.sci.electronics Subject: =?UTF-8?Q?Re:_Welchen_Vorwiderstand_vor_Atmel_um_=22unbekannten=22_?= =?UTF-8?Q?Controller_nicht_zu_besch=c3=a4digen=3f?= Date: Sun, 9 Jul 2017 16:38:24 +0200 Lines: 50 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net oM0uA50kmVLm+okgxXVJvgyrM2hwak28VT1s4fnoNYj28J7GQ= Cancel-Lock: sha1:7EWz5PDLr5gvgtEuzy3EJUY7Tng= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:52.0) Gecko/20100101 Thunderbird/52.2.1 In-Reply-To: Content-Language: de-DE Xref: csiph.com de.sci.electronics:229633 Am 09.07.2017 um 15:00 schrieb Manuel Reimer: > Hallo, > > ich möchte an einer bestehenden Schaltung Zustände überwachen und diese > via USB zu einem PC kommunizieren. > > Der in der Schaltung vorhandene Prozessor ist ein "oki m6387-05" > > Ich habe einen Atmel32u4 parallel über die zu überwachenden Pins gesetzt. > > Mein Problem dabei ist folgendes: Wenn mein Atmel über USB keinen Strom > bekommt, zieht er die Eingänge "runter". Der Original-Prozessor > funktioniert dann garnicht mehr. Könnte man lösen indem man den Atmel > immer versorgt. Möchte ich aber eigentlich nicht. > > Auch ansonsten möchte ich möglichst vermeiden, dass irgendwo Ströme > aufteten können, die dem OKI-Prozessor schaden könnten. > > Erster Gedanke: Widerstände zwischen Atmel und "OKI". > > Ich habe einfach mal 10K eingebaut und den Atmel nicht versorgt. Die > Schaltung bleibt funktional. Die Amplitude bleibt bei 5V, die fallende > Flanke direkt am OKI ist aber jetzt deutlich steiler. Vermutlich weil > eine am Ausgang des OKI wirkende Kapazität schneller entladen wird. Es > dürften in dem Fall über den Widerstand 0,5mA fließen. > > Zweiter Versuche: Hoch auf 100K. Beeinflussung am OKI kaum mehr messbar. > Am Atmel habe ich jetzt aber eine etwas "verfälschte" Flanke. Sowohl > steigend als auch fallende Flanke sind jetzt etwas in die Länge gezogen. > Ob das stört habe ich jetzt nicht ausprobiert, aber eine etwas steilere > Flanke wäre wohl doch wünschenswert. > > Kurzum: Ich möchte den Widerstand weder unnötig hoch machen (würde mir > am Atmel die Flanken versauen) noch zu niedrig wählen (eventuell Risiko > für den OKI-Prozessor). > > Kann jemand aus der Praxis einen Tipp geben welcher Wert für einen > Widerstand sinnvoll wäre? In das Datenblatt des OKI schauen was an dem Pin zulässig ist und prüfen ob man mit der Gesamtbeschaltung innerhalb der Spezifikation bleibt. Wenn das passt würde ich bei den 10k bleiben wenn sonst keine besonderen Anforderungen bestehen die sich aus Deinen Ansprüchen ergeben. D.h. z.B. spielt die Änderung der Flankensteilheit eine Rolle? Gerald