Path: csiph.com!feeder.erje.net!2.us.feeder.erje.net!newsfeed.xs4all.nl!newsfeed9.news.xs4all.nl!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hans-Peter Diettrich Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Wie reagiert die KFZ Versicherung auf Autonomes Fahren ? Date: Sat, 13 May 2017 07:54:28 +0200 Lines: 23 Message-ID: References: <009075f5-3e54-4e65-86b3-7182545a88b2@googlegroups.com> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-15; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 0tFg3Qn7rNB7rRHp+WSdGwqhArgsTDiHXvuxkWATnR5Ljkmlk5 Cancel-Lock: sha1:V8I6h8BgXVQYNJl3Ga3Ke+l2vdg= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 5.1; rv:45.0) Gecko/20100101 Thunderbird/45.8.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:227350 Am 12.05.2017 um 15:20 schrieb Marcel Mueller: > Ein autonomes Fahrzeug hingegen würde niemals im fließenden Verkehr zu > dicht auffahren, Was auf deutschen Autobahnen oder im dichten Verkehr kontraproduktiv ist. In den Sicherheitsabstand drängen dann Kolonnenspringer, und wenn daraufhin die Geschwindigkeit weiter reduziert wird, ist das Chaos bzw. der nächste Stau vorprogrammiert :-( Sobald sich autonome Fahrzeuge vermehrt auf den Straßen herumtreiben, werden die übrigen Fahrer ihre Strategien entwicklen, wie sie diese Fahrzeuge ausbremsen können, um selbst schneller vorwärts zu kommen. Ohne passende Rahmenbedingungen (Tempolimit...) halte ich das autonome Fahren von Pkw auf deutschen Straßen für zum Scheitern verurteilt. Bei Lkw könnte es vielleicht funktionieren, im WLAN Verbund mit Steuerung durch das vorderste Fahrzeug einer Kolonne. Dabei sind keine großen Abstände notwendig, die von Kolonnenspringern ausgenutzt werden könnten. Aber dann müßte auch wieder der Sicherheitsabstand entsprechend geregelt werden. DoDi