Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Eric Bruecklmeier Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Steckbrett Kabel Date: Wed, 19 Apr 2017 18:17:12 +0200 Lines: 33 Message-ID: References: <4e12fc9muf92fmvf160p04k98j4seq65tj@4ax.com> <8pb5fc55fbake12mfuastal0bqnbt0j6ns@4ax.com> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net QScxbnEy9HoRPnQPrUSSpQAF/oFhHaQPfn07haqdoPoyXdMiav Cancel-Lock: sha1:YwDCmV90KJ2AdmcSJ7N/BxczThA= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:45.0) Gecko/20100101 Thunderbird/45.8.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:226421 Am 19.04.2017 um 18:10 schrieb Hans-Peter Diettrich: > Am 19.04.2017 um 14:14 schrieb Eric Bruecklmeier: >> Am 19.04.2017 um 14:11 schrieb Hanno Foest: >> >> [...] >> >>> >>> Aus der Bipolartransistorfertigung wurde mir beschreiben, daß man nicht >>> den Verstärkungsfaktor gemessen hat und dann passend A, B oder C >>> draufstempelte, sondern daß es Teststraßen für A, B und C gab, und wenn >>> die Messung nicht innerhalb der entsprechenden Spec war, das Bauteil >>> entsorgt wurde. Auch wenn es für eine andere Verstärkungsfaktor-Klasse >>> völlig in Ordnung gewesen wäre. >> >> Du kennst seltsame Firmen... >> >> Wenn ich mir überlege, wozu man die verschiedenen Klassen überhaupt >> eingeführt hat... > > Vielleicht hing es ja am Wafer, welcher Verstärkungsfaktor dabei > hauptsächlich herauskommt? Dann könnte ein erstes Sample verraten, in > welche Klasse die Transistoren hauptsächlich fallen werden. Das kann ich mir sogar noch vorstellen, daß der Wafer beprobt wurde und dann in verschiedene Montagestraßen ging. > Wovon könnte denn der Verstärkungsfaktor überhaupt abhängen, wenn der > Fertigungsprozess ansonsten identisch ist? Halbleiterei war damals (und ist es in Teilen noch) Voodoo. Das kann von fast jedem Prozeßschritt abhängen. Irgendwo ein unangenehmes Metall in der Linie, ungünstiges Wetter kann schon reichen, daß es Ärger gibt...