Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hanno Foest Newsgroups: de.sci.electronics Subject: =?UTF-8?Q?Re:_Gl=c3=bchlampen_als_Heizung?= Date: Wed, 15 Mar 2017 18:50:32 +0100 Lines: 44 Message-ID: References: <20170311214612.1b86b98a@puma.das.netz> <58C69FF0.9A0A210F@Berger-Odenthal.De> <20170315011647.4c6473b3@Achmuehle.WOR> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 5onhuxORFn94TFIcDDC81gzxwBVepS1w5FCUGkdy7OFTHwvgaT Cancel-Lock: sha1:e3T5sCZbrjnCTRWYH9xYZQOlMss= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:45.0) Gecko/20100101 Thunderbird/45.7.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:224472 Am 15.03.2017 18:26 schrieb horst.d.winzler: >>> "Erfolg der Energiewende" sehe ich als Endverbraucher anders. >> >> Ich als Endverbraucher nicht. > > Und warum? Energie ist immer noch viel zu billig. Verschwendung vermeiden funktioniert am besten über den Geldbeutel. Und es ist ganz offensichtlich sinnvoll, Strom nachhaltig zu erzeugen, als einfach so lange fossile Brennstoffe zu verfeuern, bis sie alle sind, und dann dumm dazustehen - auch wenn das wegen Marktversagen bislang billiger zu sein scheint. Und obendrein finde ich es amüsant, die Leute Lügen zu strafen, die seit den 70ern behaupten, daß ohne Atomstrom die Lichter ausgingen, und daß mehr als 3% nachhaltige Stromerzeugung unmöglich wären. >> Irgendwoher muß das Geld für die Korrektur der Fehlentscheidungen der >> "konservativen" Parteien ja kommen. OK, die Fehlentscheidungen wurden >> aus den allgemeinen Steuern bezahlt, das merkt man nicht so. > > http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/chronologie-der-energiewende-wie-merkel-zur-anti-atom-kanzlerin-wurde/4287580.html "Sie haben einen Adblocker aktiviert. Deshalb ist unsere Seite für Sie aktuell nicht erreichbar." >> Die EEG-Umlage ist aber nur 23,6% davon, den Rest kann man der >> Energiewende wohl kaum anlasten. > > Mich als Endverbraucher interessiert das, was ich zu bezahlen habe. Mag ja sein - aber es sind halt nicht alle so kurzsichtig. > Ich kann nur meinen Verbrauch, und den nur in geringem Umfang, > beeinflussen. Alles andere muß ich der Politik überlassen. Dann mach das doch, anstatt zu jammern. Fakt ist: Das Strompreis wäre ohne Nachhaltigkeit maximal 23,6% geringer, höchstwahrscheinlich aber weniger - denn derzeit können sich die Kraftwerksbetreiber die Mittagspeaks etc. nicht mehr vergolden lassen. Hanno