Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hanno Foest Newsgroups: de.sci.electronics Subject: =?UTF-8?Q?Re:_Gl=c3=bchlampen_als_Heizung?= Date: Tue, 14 Mar 2017 21:11:17 +0100 Lines: 42 Message-ID: References: <20170311214612.1b86b98a@puma.das.netz> <58C69FF0.9A0A210F@Berger-Odenthal.De> <58C836C8.3E266BA8@Berger-Odenthal.De> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=windows-1252; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net UzXC61PnhUNwIdnUh5PjnwucqdCTO3R7/J7LFUdfl+4++kR17o Cancel-Lock: sha1:XtwVxFpE59e0jBZiBk8QQejWIZY= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:45.0) Gecko/20100101 Thunderbird/45.7.0 In-Reply-To: <58C836C8.3E266BA8@Berger-Odenthal.De> Xref: csiph.com de.sci.electronics:224385 Am 14.03.2017 um 19:30 schrieb Axel Berger: >> Außerdem wird die Energiewende kontinuierlich von den Verbrauchern >> nach Abnahmemenge bezahlt. Finde ich irgendwie fair > > Für die Rückstellungen für den Kernkraftrückbau galt das auch - und zwar > ohne die Großverschwender davon auszunehmen. Rückstellungen, nicht Rücklagen - ich hatte dazu einen Link gebracht. Das ist Geld, was größtenteils noch erwirtschaftet werden muß. Bei einem Konzern wie RWE, der gerade erst 5,7 Milliarden Euro Verlust verzeichnete - bist du wirklich sicher, daß das klappt? Ich glaub eher, es wird so laufen wie immer: Wenn es ernst wird, gibt es eine Pleite, alle sagen oh-mein-Gott-wer-hätte-das-denn-wissen-können und der Staat bzw. Steuerzahler zahlt die Zeche. TEPCO ist nach Fukushima ja auch brav pleite gegangen und wurde vom Staat übernommen. Und das Geld ist dann weg. - Nein, natürlich nicht, das Geld ist nie weg - es hat nur jemand anderes. Allerdings bestimmt nicht der gemeine Steuerzahler. Willkommen im Kapitalismus. Da scheint mir die Methode, die Energiewende kontinuierlich von den Verbrauchern nach Abnahmemenge bezahlen zu lassen, robuster. Natürlich bekommt eine böswillige Politik das trotzdem kaputt, ähnlich wie beim extrem robusten umlagefinanzierten Rentensystem: Dann finanziert man mal eben die deutsche Einheit damit, und kürzt hinterher inflationsbedingt durch Nullrunden. >> als die regenerativen Energien noch im einstelligen >> Prozentbereich waren. Heute sind sie über 30%, Kernenergie bei 14%. > > Jahresmittelwerte haben zwar auch eine gewisse Beduetung, interessant > ist aber vor allem das Leistungsangebot zu den Zeitpunkten der > Jahrespitzen. Sehr problematisch kanns nicht sein, wenn man, wie bereits geschehen, mal mit Frankreich vergleicht. Und die Tageslastspitzen hat die Photovoltaik ziemlich gründlich weggebügelt... Hanno