Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Gerald Oppen Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: SAT>IP Date: Sun, 29 Jan 2017 14:15:14 +0100 Lines: 52 Message-ID: References: <1b8f2f61-32ed-4453-bd2a-75d831e8a213@googlegroups.com> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-15; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net j+yswx46qS1RXuAiygn1hAYYINhlGoQ28Kn64MRfOH17YWTlE= Cancel-Lock: sha1:2aE4g0ByJk4hF3OWBMMuAVEM3ro= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:45.0) Gecko/20100101 Thunderbird/45.5.1 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:222092 Am 29.01.2017 um 09:54 schrieb Marcel Mueller: > On 28.01.17 14.41, Gerald Oppen wrote: >> Ein modular aufgebauter SAT-IP Receiver (bzw. Transceiver) löst die >> Empfangstechnik vom Fernseh-Gerät. > > Theoretisch ja. > > Praktisch bekommt man für so einen Reciever eine Komplette SAT-Anlage > inklusive Schüssel. Naja, der Preisunterschied des genannte Mega-Sat-Server zu einem 8-Teilnehmer Multiswitch ist nicht so riesig, die Verkabelung wird deutlich einfacher und universeller. > Kurzum, das lohnt sich nur, wenn man es aus irgendeinem Minirechner > (Raspberry Pi oder was auch immer) selber baut. Evtl. kann man auch > vorhandene Hardware (z.B. NAS) mit einem Tuner upgraden. Da muss man auch mit rund 100¤/Tuner rechnen - zusätzlich zum Rechner. Ausserdem hat man häufig das Problem dass an der Stelle, an der der Rechner verkabelungsgünstig stehen könnte die Umgebungsbedingungen etwas zu rau für einen "normalen" Rechner sind. > Und wenn man selber baut, wäre es einfach nur grob dumm SAT>IP zu > nehmen, was wirklich nichts kann, außer das Tuner-Signal durchs Netz zu > leiten. Jeder dieser Minirechner hat auch genug Bumms, um die Aufnahme Um acht Streams parallel zu handeln reicht einer dieser Minirechner nicht aus. > gleich mit zu machen und dann streamt man halt neben dem Programm auch > gleich die Aufnahmen ins ganze Haus. Das ist wesentlich praktischer als > die Aufnahmen in der Hütte verteilt in irgendwelchen proprietären > Formaten zu haben, die der TV nicht selten mit in Grab nimmt. > > Und so bleibt von SAT over IP nur noch eins übrig: too little, too late. Sehe nicht ganz so. Mit SAT-IP löst man die Probleme: - zu wenig Tuner im Haushalt - Zu wenig SAT-Kabel-Zugänge/Raum - Unpassende Verkabelung bei Umstieg von DVB-S auf DVB-C oder DVB-T (und umgekehrt). - Unpassende Tuner in den Endgeräten - Zugang mit Tablett/Handy zum TV-Programm - Wenn die Übertragungstechnik zum Haus geändert wird muss nur der SAT-IP-Server angepasst werden. (Zukünftige) Probleme sehe ich da allerdings: - Reicht das Netzwerk mit voranschreitender 4k-Technik noch aus genügend Streams (8?) zu übertragen? - Reservegerät sollte bereit stehen um bei Serverausfall keinen Ärger mit den Mitnutzern zu bekommen. Gerald