Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Eric Bruecklmeier Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Eagle jetzt nur noch als Abo? Date: Wed, 25 Jan 2017 19:06:33 +0100 Lines: 48 Message-ID: References: <58887D52.8C3F653@B.Maus.De> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=windows-1252; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net pdN9o50n6w0BaBvWeaENiQ3aIPTgtxFHIHxJDLVqHwLj1pX+6Q Cancel-Lock: sha1:UQPnzd6+MpPh7iec0kFw4fKTJaw= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:45.0) Gecko/20100101 Thunderbird/45.6.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:221774 Am 25.01.2017 um 18:09 schrieb Juergen Roesener: > Eric Bruecklmeier wrote: > >> Am 25.01.2017 um 14:11 schrieb Juergen Roesener: >>> Eric Bruecklmeier wrote: >>> >>>> Das wird die sicher ganz ganz doll beeindrucken!!!einself!!! >>> >>> Ich finde es schlimm, dass man Firmen ab einer bestimmten Größe oder >>> Marktmacht überhaupt nicht mehr beeindrucken kann, egal, worum es geht >>> und vorausgesetzt, eine Reklamation zum Beispiel sei berechtigt. >> >> >> Da hast Du im Prinzip schon Recht, aber ein Telefonhörchen anzublaffen >> und mit Anzeige zu "drohen" ist nun wirklich absolut lächerlich.... > > Und genau das ist ja das Schlimme. Man bleibt bei einem > Telefonhörnchen hängen, wie du so nett schreibst, und hat keine Chance > sein Anliegen zu eskalieren. E-Mails oder Briefe kann man sich > schenken, darauf bekommt man ohnehin keine Antwort oder wenn > überhaupt, dann von einem Textautomaten. Tja, dagegen hilft aber auch nicht, die Leute am Telephon anzupflaumen. Es war letztlich so gewollt, alles darf halt nix mehr kosten. Schau Dir die Menschen an, wie sie Aldi Liedel Ikea und Co die Bude einrennen und sich dabei auch noch sehr pfiffig vorkommen... > Dass es auch anders ging, habe ich in zwei Fällen erlebt. Eine Fuji > ST901 (Kleinbildkamera) hatte einen Defekt ab Werk, nach > Reparatureinsendung kam sie mit demselben Fehler zurück. Irgendwie bin > ich in Zeiten vor Internet an die Anschrift des CEO in Tokio gelangt > und mein Luftpostbrief hat unerwarteten Wirbel verursacht. Nach extrem > kurzer Zeit bekam ich von der deutschen Niederlassung vorab eine neue > Kamera und eine Wiedergutmachung (IIRC in Form von etlichen Filmen), > sowie Entschuldigungsschreiben von dort und auch direkt vom CEO aus > Japan. > > Der zweite Fall betraf Mängel an Brillenfassungen einer neuen Serie > von Rodenstock. Mein an die Geschäftsführung adressiertes Schreiben > wurde sowohl vom Prokuristen und zusätzlich vom Inhaber Prof. Rolf > Rodenstock eigenhändig beantwortet, die Mängel sofort abgestellt. > > Das ist lange her; wäre das heute noch denkbar? Ich glaube nicht. Doch doch, hängt ein bißchen von der Firmengröße und vom Zufall ab - an wen Du mit Deinem Anliegen gerätst...