Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: "horst-d.winzler" Newsgroups: de.sci.electronics Subject: =?UTF-8?Q?Re:_Ich_mache_mich_strafbar_=2c_ich_habe_jetzt_einen_R?= =?UTF-8?B?w7ZocmVudmVyc3TDpHJrZXIu?= Date: Tue, 24 Jan 2017 12:26:42 +0100 Lines: 47 Message-ID: References: Reply-To: horst.d.winzler@web.de Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net TvxLsfrfsrJutgUMBDnK5Qje1TIP0pTQjcsat5JvqYhd/NgG8J Cancel-Lock: sha1:qKFaLT+TcU3h5Imt1lpAgRhH3kw= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:45.0) Gecko/20100101 Thunderbird/45.6.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:221581 Am 24.01.2017 um 10:40 schrieb Stefan Heimers: > Schwieriger wird dann schon die Modellierung einer Pentode in > Ultralinearschaltung Bei Ultralinearschaltung nähert sich eine Pentodenschaltung den dynamischen Eigenschaften einer Triodeschaltung. Der Innenwiderstand(Ri) wird bei höherem Durchgriff (D= 1/µ) kleiner. Es gab einen US Verstärker mit Parallelschaltung von Pentode und Triode in der Gegentaktendstufe. Bei 2-Kanalschaltung wurde der Tieftonkanal mit Trioden in Gegentakt ausgeführt. Mittel & Hochtonkanal mit Pentoden. Bedingt durch den bei Trioden höheren Durchgriff werden Lautsprecher höher bedämpft als bei Pentodenendstufen. Siehe auch Tieftonlautsprecher mit elektronischer Auslenkungskontrolle. Funktioniert halt nur zufriedenstellend beim Tieftonlautsprecher. > in Zusammenarbeit mit einem Lautsprecher, der am Rande > seiner Grenzwerte betrieben wird. Bei grosser Auslenkung ist die > Schwingspule nicht mehr in einem homogenen Magnetfeld, Für solche Zwecke (Gitarrenverstärker) werden hart aufgehängte Lautsprecher verwendet. > für die Hochtöne ist > dann noch ein Piezohorn dran. Das Ganze hat eine Rückwirkung auf das > Schirmgiter, das an einem Abgriff des Ausgangstrafos hängt, der auch noch > nahe der Sättigung betrieben wird und dessen Windungen verteilte > gegenseitige parasitäre Kapazitäten hat. Hinzu kommen dann noch die > spannungsabhängigen Kapazitäten der alten Kondensatoren im Verstärker, > insbesondere in der Schaltung des Klangreglers. Dazu kommt dann noch die > Hysterese des Magnetbandes im Hallgerät, die Membran des Mikrofons, die > heute aus anderem Kunststoff hergestellt wird, und so weiter... Bei Pentoden ist die Kniespannung, also die untere möglich Anodenspannung systembedingt kleiner. Trioden lassen sich so tief nicht aussteuern. Beampowertetroden wie zB die 6L6 liegen dazwischen. Deren Eigenschaften liegen aber näher den der von Pentode. > Vergiss es, echten 50er/60er Rock'n'Roll kannst Du mit modernen Geräten > nicht machen. Der eigentliche Grund liegt aber bei den Menschen. In den 1950ern waren die damals jungen Menschen noch mit einer anderen Begeisterung bei der Sache. Im Übrigen lassen sich Erinnerungen an die Zeit eh nicht toppen. ;-) -- ---hdw---