Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Roland Krause Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Date: Sun, 11 Dec 2016 18:38:41 +0100 Lines: 58 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-15; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net KF0Utm/amIGBk58RMMDuww2sq1wyIEevMHnWDf8eLPRCGWaJai Cancel-Lock: sha1:xhNJ1JyWpPfoc8mVo3d7+DE68bY= User-Agent: Mozilla/5.0 (Macintosh; Intel Mac OS X 10.10; rv:38.0) Gecko/20100101 Thunderbird/38.7.2 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:218274 Am 10.12.16 um 19:01 schrieb Joerg: > On 2016-12-10 03:32, Roland Krause wrote: >> Am 09.12.16 um 22:27 schrieb Marcel Mueller: >>> On 09.12.16 21.08, Roland Krause wrote: >>>> Habe hier (o graus!) ein Schaltnetzteil mit HF-Trafo das nicht mehr >>>> funktionieren will (Alle Ausgangsspannungen 0V, am Netzeingang alles >>>> ok, >>>> Sicherung intakt). Als Schalttransistor wird ein 2SK2647 (800V/4A) >>>> verwendet. Ich will mal prüfen, ob es am Transistor liegt. Würde als >>>> Ersatz ein IRF840 genügen (500V/8A) oder brauche ich die 800V? >>> >>> Du brauchst die 800V. Wenn nur ein FET drin ist, ist es vmtl. Fly-Back. >>> Heißt, der geht mit den 300V aus dem Zwischenkreiselko rein, und der >>> Trafo entlädt sich dann bei ungefähr der doppelten Spannung >>> sekundärseitig. Noch ein paar Klingelstörungen oben drauf, da sind 800V >>> so verkehrt nicht. >> Alles klar, beim Abschalten addiert sich die Trafospannung zur >> Betriebsspannung. Ich brauche also mindestens 600-700V. Eher 700V. >>> >>> Wie auch immer, ob der FET hin ist, bekommt man recht leicht raus. Man >>> muss nur messen, ob er ein Steuersignal am Gate bekommt. Wenn ja, ist er >> >> Sicherung ist ok, es hat auch nichts geschmort. Der MOSFET ist auch noch >> gut, habe ihn einfach mal ausgelötet und probiert. Dann liegt es also an >> der Ansteuerung. Die besteht aus einem Transistor und einem Optokoppler >> :) Ein PWM-IC gibt es nicht. > > > Sauber. Da hat sich wohl ein Analogix ausgetobt :-) Auf dem Typenschild steht "Leistungsaufnahme 20W" und das Gerät ist von 2004. Auf der Hauptplatine kommt dann erstmal ein Längsregler ... für das Analoge :) So schlecht finde ich die Lösung nicht. > > >> ... Der dicke 100k-Widerstand für den Anlauf >> ist noch ein heißer Kandidat. An Netzspannung messe ich allerdings nicht >> so gern herum. Werde also nach und nach Bauteile auslöten und >> durchtesten. Zum Glück ist die Platine bedruckt :)) >> >> Sind solche Schaltungen eigentlich Leerlaufstabil? Dann würde ich das >> Netzteil zunächst ausgebaut testen. Bin selbst dahinter gekommen, der Optokoppler sorgt mit dem Transistor für die Abschaltung des Oszillators. Deshalb der TL431 vor der LED des Optokopplers: Nennspannung erreicht, LED leuchtet, Oszillator wird ausgeschaltet. Also Leerlaufstabil, ist für Standby auch nötig. >> > > Manchmal nicht, aber man kann Autogluehbirnen, Heizluefter, Kochplatten > oder sonstwas als Last anhaengen. Grosse 230V Verbraucher haben oft > einen ausreichend niedrigen Widerstand fuer die Grundlast, sie werden > nicht so schnell heiss und man kann sich Zeit nehmen. Bei Kochplatten > kann man einen Kochtopf mit Wasser draufstellen. Wobei mir dabei > letztens ... doch das ist eine andere Geschichte. > -- Roland - roland.krause9@freenet.de