Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Thomas Heger Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: OT USA Date: Sun, 11 Dec 2016 16:41:52 +0100 Lines: 66 Message-ID: References: <5743bd7c848ab369adbe71ec45c999b7@dizum.com> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net rD2BN54T5cZdXn4vRwuimgUya7uTi2PgX/1WE6lZH8UZqQxDs3 Cancel-Lock: sha1:ORf2BNGk+wPf+dNi9fDEcUfbk7A= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 5.1; rv:8.0) Gecko/20111105 Thunderbird/8.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:218267 Am 09.12.2016 15:31, schrieb Werner Holtfreter: >> So ist die Frage, wie schnell sich Arten verändern von Darwin >> vollkommen falsch beantwortet worden. > > Wenn es so wäre (ich kenne Darwins Werke nicht), wäre es ein > ziemlich unbedeutender Fehler, verglichen mit seiner Leistung für > das Verständnis des Lebens. Der Fehler-Faktor ist aber recht groß. so ging Darwin von einem Alter der Erde von etwa 300.000 Jahren aus, während die richtige Zahl eher bei 4.500.000.000 Jahren liegt. Aus einem Fehler von vier Größenordnungen folgt, daß die Annahmen nur noch zu einem Zehntel Promille zutreffen (also fast überhaupt nicht). Außerdem gibt es Indizien, daß die Menschen schon ungleich länger auf diesem Planeten als ein paar Zehntausend Jahre. Realistische Schätzungen gehen eher von mehreren hundert Millionen Jahren aus. Daher besteht eine groteske Diskrepanz zwischen 'Schulmeinung' und inoffiziellen Theorien. Ich persönlich hatte mich länger mit Chile und der Atacama-Wüste beschäftigt. Dort gibt es Artefakte, die darauf schließen lassen, daß die heutige Wüste mal ein Meer war und an der Küste sowas ähnliches wie Menschen gelebt haben. Die Atacama-Wüste ist aber schon seit 15 Millionen Jahren ausgetrocknet. Und deswegen müssen die Artefakte noch älter sein. Also tendiere ich eher dazu, die Existenz von Menschen auf der Erde eher im dreistelligen Bereich von Millionen Jahren zu vermuten. Auf jeden Fall lag Darwin um mehrere Größenordnungen daneben. Und deswegen ist Eugenik auch kranker Schwachsinn. >> Du könntest zwar theoretisch behaupten, die wären in der Lage, >> schönere und klügere Menschen zu züchten. Aber die Frage ist doch, >> um welchen Preis (-> Lager, Massenmord, 'Zuchtstationen'). >> >> Deswegen bleibe ich bei meinem Urteil: dummes, kriminelles Pack. > > Nur geht es primär gar nicht darum, schönere und klügere Menschen zu > züchten. Es geht darum, der durch die moderne Zivilisation > hervorgerufenen Degeneration des Menschen entgegen zu wirken. Was genau meinst du nun damit? 'Degeneration' wäre nun etwas, was man eher beim Fehlen von Zivilisation erwarten würde. Typische Situationen der Degeneration war das, was man in den großen Städten des Mittelalters antreffen konnte. Das war so eine Mischung aus Kot, Gestank, Gewalt und Unwissenheit, wo die Menschen höchsten 30 geworden sind. TH