Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Joerg Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Portable elektrische Kochplatten ueber 2kW? Date: Mon, 07 Nov 2016 15:43:35 -0800 Lines: 64 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 7bit X-Trace: individual.net 2JZS3/F+Wbd2tRcNnrh9awEAITSffqSduwhxhc4HBNjTESACOA Cancel-Lock: sha1:aktLqARI1bMtDBLuwSi2qWFx7Xo= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1.6) Gecko/20070728 Thunderbird/2.0.0.6 Mnenhy/0.7.6.666 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:216538 On 2016-10-23 07:38, Joerg wrote: > Hallo Leute, > > Bei uns in Nordamerika haben an Steckdosen anschliessbare Kochplatten > wegen der schwachen Stromkreise der meisten Haeuser nur 1200W oder > weniger. Ich brauche jedoch weit mehr. Nun haben wir auch 240V, wo in > Wirklichkeit allerdings um 250-260V anliegen und da kommt mir die Idee, > eine europaeische Kochplatte mit grossem Durchmesser zu besorgen. Gibt > es natuerlich hier nicht, liesse sich aber beziehen. Sollte keinen > Gourmetpreis kosten, da fuer Hobby (Brauen). > > Fragen: > > 1. Gibt es bei Euch portable elektrische Kochplatten ueber 2000W oder > ist das die magische Grenze fuer Schuko-Modelle? Bisher fand ich nichts > hoeheres. > > 2. Angenommen man besorgt ein klassisches Bimetall-Modell ohne > Elektronik, halten die beim Schalten 260V aus? Wenn es heizt, geht das > auf weniger als 240V, weil ich einiges an Kabel benutzen muesste. > Notfalls kommt ein fetter Widerstand in Serie oder ein Spartrafo. > > Das ganze ist zum Bierbrauen. Am Kuechenherd haben wir zwar Power ohne > Ende, aber einen Edelstahlpott mit 5 Gallonen kochendheissem Sud zum > Auskuehlen und Umfuellen Treppen und einen steinigen Pfad runter zu > tragen, ist haarig und die alten Bandscheiben moegen das nicht. > Ich moechte noch eine Frage hinterherschieben. Bis auf kommerzielle Induktions-Platten im dreistelligen Preisbereich scheinen auf unserer Teichseite angebotene Platten mit schraeger Frontplatte (ist wegen Topfueberstand notwendig) einen fimschig duerren Plastikunterbau zu haben. Das haelt auf Dauer keine 30-40kg aus. Nun ist es ja so, dass Induktion einen kleinen Luftspalt abkann. Ich koennte also einen Rahmen mit Isolierfilz oder so bauen, auf dem der Topf sitzt, sodass die Kochplatte selbst ueberhaupt keine Last mehr tragen muss. Hat wegen Filz aber Toleranz. Wieviele Millimeter darf der Topf bei einer Induktionsplatte nach Eurer Erfahrung ueber der Glasplatte schweben, ohne dass es zuviel Streufeld und Verluste gibt? Gerade war ich unten in der Elektrik und ich koennte entweder 120V/20A oder 240V/15A bereitstellen. Da 230V Platten hier aber so gut wie unbeschaffbar sind, kaemen nur amerikanische mit 1800W in Frage. Das ist schonmal mehr als die 1500W, die mit den ueblichen 120V/15A Kreisen die realistische Grenze waeren. So in der Art: https://smile.amazon.com/Chefs-Portable-Induction-Cooktop-Countertop/dp/B01L2OH52S Das ist die Rueckseite: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71r0xTAX4eL._SL256_.jpg So sehen viele von innen aus: http://thesweethome5.wpengine.netdna-cdn.com/wp-content/uploads/sites/3/2016/05/portable-induction-cooktop-9218-coils-ivation-portable-induction-cooktop-630.jpg Fuer Spiegeleier oder zum Waermen von Klein-Fritzchens Milch reicht das, aber fuer viele zig Liter Brausud wohl kaum. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/