Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Joerg Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: MCUs und Compiler Date: Thu, 01 Sep 2016 07:53:06 -0700 Lines: 80 Message-ID: References: <57C301CA.6A2F188D@B.Maus.De> <57C452B3.B83C1B01@B.Maus.De> <57C4B504.390583E1@B.Maus.De> <57C545BC.9B44ED48@B.Maus.De> <20160901011420.27ea075d@Achmuehle.WOR> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 6RHHCp8f63WyskY43TgD0wv+WyvetELRlMflyYz3agA6V6tWVQ Cancel-Lock: sha1:YFxAY+qJ3mFw1QUj/unq0QjEc1g= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1.6) Gecko/20070728 Thunderbird/2.0.0.6 Mnenhy/0.7.6.666 In-Reply-To: <20160901011420.27ea075d@Achmuehle.WOR> Xref: csiph.com de.sci.electronics:213266 On 2016-08-31 16:14, Sieghard Schicktanz wrote: > Hallo Joerg, > > Du schriebst am Wed, 31 Aug 2016 10:30:09 -0700: > >>> Der Analogteil war schon immer schwach bei den AVRs, das hat sich > > Nicht nur der, auch die PWM-Stufen ohne double buffering. Bei beiden war > Microchip erheblich besser. Interessant. PWM haben wir bei einem aktuellen Projekt benutzt. In einer Art, wo es wirklich auf niedriges Phasenrauschen ankommt und da muss ich vor den ATMega Ingenieuren den Hut ziehen. Das hat der von Anfang an gut gemacht. Doch analog beherrschen sie offenbar nicht gut. > ... Aber bei den Analogfunktionen hat Microchip > inzwischen "aufgeholt" (BTW, bei der Dokumentation leider auch), die PWM- > Module sind aber immer noch erheblich besser. Und bei den neueren Chips > sind fast alle Funktionen sehr flexibel auf die Pins verteilbar. > > ... >> 5V ist heutzutage ein Vorteil, weil man direkt von einer Li-Ion Zelle >> versorgen kann. > > Hääh? 'N 5V-Prozessor mit einer 3,7V-Li-Zelle versorgen? Bisse jeck? (Sorry) > Klar, inzwischen wird man so mit Spannungswandlern zugeschmissen, die aus > den 3,7V (nominell) fast beliebiges machen, daß das im Prinzip geht - aber > grade im Analogbereich möchte man sich doch möglichst _keine_ solchen > Störsender einfangen? > Deshalb, und wegen der Kosten. Manchmal sind 15 Cents mehr zuviel. Wenn Du eine moderate Clock Frequenz waehlst, kannst Du mit einem 5V-toleranten uC, der auch bei 3.3V oder weniger funktioniert, direkt Li-Ion einsetzen. Die Maximalspannung betraegt dann 4.2V, was i.d.R. fuer einen 3.3V max Typ zuviel ist. >>>> Man kann den Code fuer ATMega uC auch (und IMO vorzugsweise) mithilfe >>>> einer professionellen Entwicklungsumgebung erstellen. Persoenlich mag >>>> ich die Design Suite der Wikinger: >>>> >>>> https://www.iar.com/iar-embedded-workbench/partners/atmel/ > > Naja, bei "etwas länger her", IAR und Atmel fällt mir hauptsächlich ein, > daß da immer wieder von grö(ß|b)eren "Eigenheiten" der Entwicklungs- > Software berichtet wurde. Ich habe das allerdings nur immer am Rande > mitgekriegt, weil ich die nie gebraucht gabe. Mein bisher einziges Atmel- > Projekt nutze vom Kunden gestellte Software, leider auch mit ihren > "Eigenheiten". > Wir haben Atmel Programmierung frueher immer mit Keil gemacht. Gab nie Aerger. Wir hatten nur mal Ungemach mit einem Atmel uC, wo vollmundig 16MHz Clock im Hochglanz-Datenblatt stand, der aber bei 14-15MHz nachweislich ausstieg. >> Gewoehnungsbedueftig fand ich da auch einiges, aber es funktioniert >> sauber, auch wenn Leute aeltere Versionen benutzen. > > Wenn man _weiß_, was zu beachten ist, und sich um die richtige > Vorgehensweise (sprich: die nötigen Umgehungen) kümmert, kann man mit > fast allem zurechtkommen. > >> Einen guten Eindruck machten auch immer die Keil Tools, seit > > Die hatten auch "damals" (wie oben erwähnt) immer eine recht gute > Reputation - neben dem Ruf, extrem kostspielig zu sein. > Allerdings. Wobei wir letztes Jahr auch bei IAR gut $4k hinblaettern mussten. Fuer einen CM408F von Analog Devices. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/