Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Joerg Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Neues LTSpice Date: Sun, 21 Aug 2016 07:14:12 -0700 Lines: 123 Message-ID: References: <20160816211252.1cf50bc7@Achmuehle.WOR> <20160817234121.5d71dfba@Achmuehle.WOR> <20160819005513.66228bdd@Achmuehle.WOR> <20160820015723.04c90819@Achmuehle.WOR> <20160821020218.33b26578@Achmuehle.WOR> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net tKnf4ccoS9cSLUkYV8OADwFjzAlPMuFe5d3eOivy/UaSENxTvY Cancel-Lock: sha1:dthcKzOjSBPG8Mrvwa0GcoQ0zwE= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1.6) Gecko/20070728 Thunderbird/2.0.0.6 Mnenhy/0.7.6.666 In-Reply-To: <20160821020218.33b26578@Achmuehle.WOR> Xref: csiph.com de.sci.electronics:212847 On 2016-08-20 17:02, Sieghard Schicktanz wrote: [...] > ... >>> [Windowsemulation] >>> Und konnte eigentlich auch gar nicht erwartet werden, weil das System >>> ursprünglich für solche Anwendungen überhaupt nicht vorgesehen war. >> >> Das war Linux auch nicht und dennoch gibt es seit langem Wine. Man muss >> auch bei einem OS flexibel sein und mit der Zeit gehen koennen. > > Wieder so ein typisches Mißverständnis wegen zu engem Tellerrand: Android > war original nicht dafür gedacht, überhaupt größere Anwendungen benutzen zu > können - es ist ein Betriebssystem für _Telefone_, wenn auch Telefone mit > der Möglichkeit, Web-Seiten abzurufen und bisserl EMail zu machen. Noch > bisserl "Infotainment" dazu, und damit hat sich's. Hatte man gedacht. > Vielleicht in den ersten 2-3 Jahren. Man hat ganz schnell erkannt, dass so ein System mehr koennen und auch fuer Tablets geeignet sein muss, was prinzipiell vollwertige kleine Rechner sind: https://en.wikipedia.org/wiki/Android_%28operating_system%29 >>>> Wenn man unterwegs mit dem Android Foenchen oder Tablet richtige Arbeit >>>> erledigen koennte, taete das den Umsatz erheblich foerdern. > > Und dann kommen die Leute und wollen damit alles machen können, was sie auf > ihrem PC zu Hause gewohnt sind, und nach Möglichkeit noch mehr... > Sie wollen damit das machen, was unterwegs an Computerarbeit anfaellt. Das war mit portablen Geraeten a la Netbook ja auch so. Es war bereits vor Jahrzehnten vorhersehbar, als Winz-Computer wie die Psion Serie herauskamen. Soviel zum Tellerrand :-) > ... >>>> Das waere alles umschiffbar. Aber laeuft auf Android Geraeten z.B. > ... >> LabView moechte ich nicht nehmen, da ich das preislich weit ueberzogen >> finde. > > Sicher, aber wenn's nix anderes gibt? Manchmal wird's halt auch vom Kunden > gefordert. > Ich sehe (hier, US-Westkueste) eine starke Verbreitung von Excel und aehnlicher Standardsoftware zum Betrieb solcher Sachen. Daneben auch SCADA. >>> BTW, Microchip bietet seine neue Entwicklungsumgebung parallel für >>> Windows und Linux an. >> >> Manche Firmen tun das. Selbst fuer den Signalhound Spectrum Analyzer, >> welcher ohne PC nicht betreibbar ist, gibt es inzwischen eine Linux >> Version der Software. Fuer andere Geraete jedoch nicht und da liegt fuer >> viele (auch mich) das Problem. Wenn nur ein wichtiges oder teures Geraet >> selbst mit Wine oder anderen Tricks nicht laeuft, z.B. weil es keinen >> Treiber gibt, bleibt man zwangsweise bei Windows. > > Und wenn man dann dessen neueste Version nehmen muß, mit eingebauter Abhör- > Software, dann gibt's ein Dilemma, wenn der Kunde ein NDA fordert... > Bleibt man bei Legacy-Versionen, zuhause haengt der meist an einem Windows 7 Rechner, unterwegs XP :-) >>> Tatsächlich scheint es in der Steuerungstechnik - wenigstens in Europs - >>> allmählich einen Umschwung weg von Windows zu geben, was zum einen von > ... >> Den Trend habe ich auf unserer Teichseite noch nicht beobachtet. > > Usanier sind halt "konservativer", d.h. sie klammern sich solange an das > althergebrachte, bis es auseinanderfällt. Außerdem muß professionelle > Ausstattung etwas kosten und möglichst vom größten erreichbaren Anbieter > kommen. Der macht zwar nix besser, aber soviel Umsatz, daß man den Mist > "sicher" in zwanzig Jahren auch noch kriegen kann. Stichwort "to big to > fail". Trotzdem heißt das nicht, daß nicht öfters mal "Lieblingsprojekte" > einzelner Manager mit demselben abgetreten werden, wie OS/2 oder die PC- > Hardware bei IBM. > Man geht hier eher danach, was die Mehrheit der Arbeitskraefte kann. Z.B. wird erwartet, dass jeder Bewerber ab Niveau Sekretaerin mit Excel umgehen kann. Bei Exoten-Software entstehen Ausfaelle und Zusatzkosten fuer Training. Die nimmt man also nur, wenn man muss. So halte ich das ebenfalls. > [MS-Works] >>>> mal sehen. Saemtliche Buchhaltungs-Files waren an einem >>>> Samstagvormittag von deutschem Steuerrecht auf amerikanisches >>>> umgestellt und werden mich >> ^^^^^^^^^^ >>> >>> Ohne daß Du da was tun mußtest, allein durch Deinen Umzug? Das ist >>> natürlich schon eine tolle Sache. >> >> Huh? Liest Du nicht richtig mit? Ich schrieb, dass ich das umgestellt >> habe. Was mit MS-Works eine der leichteren Uebungen war. > > Nee, hast Du nicht geschrieben, Du schriebst: "waren ... umgestellt", was > genaugenommen bedeutet, daß das ohne Eingriff gegangen wäre. Allerdings > ist es nicht ganz eindeutig, so daß Deine Lesart abgedeckt ist. Man _kann_ > den Satz aber halt auch mißverstehen, wenn man will oder nicht aufpasst. > Mein Deutsch mag ja rostig sein, aber was an "waren an einem Samstagvormittag von x auf y umgestellt" missverstaendlich sein soll, erschliesst sich mir nicht. Es heisst, dass der Umstellungsvorgang einen Samstagvormittag gebraucht hat, nicht mehr und auch nicht weniger. Ok, inklusive Fruehstuck mit Bacon and Eggs, was wir an Wochentagen aus Gesundheitsgruenden nicht tun. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/