Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Gerhard Hoffmann Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Das Wochenendraetsel, oder welche Fragen mir ein alter Eurocom-1-Rechner stellt Date: Mon, 9 May 2016 11:57:20 +0200 Lines: 19 Message-ID: References: <1mmqxdh.pmaw1r1oouyamN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> <1mms3jb.3fqiv4bxr46qN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> <62anib1b7rgki1r5ju8rrvqe3rbf0krlh9@4ax.com> Reply-To: ghf@hoffmann-hochfrequenz.de Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net n7HpWcweEYHMoaKR1wniUgELCATwqsrzrac9NN1HnjQcTE5N4v Cancel-Lock: sha1:BbPKSbD2D8wokmAm6nggeT5lGwU= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:38.0) Gecko/20100101 Thunderbird/38.7.2 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:207814 Am 09.05.2016 um 10:28 schrieb Peter Heitzer: >> Das ist wohl das was die 6x0x Jünger Niemals verstanden haben. > Memory mapped I/O ist sinnvoll, wenn man z.B. 16 Bit ausgeben will, wie > für eine IDE Schnittstelle oder wenn die Peripherie RAM ähnlich > ansprechbar ist und man mit Read-Modify-Write Befehlen arbeiten kann. > Auch wenn mehr als 256 Bytes mit einem Blockbefehl ausgegeben werden > sollen, ist memory mapped I/O sinnvoll. > Für "klassische" I/O mit Interrupts ist allerdings die Z80 Architektur > um einiges eleganter. Für mapped IO auch, weil der DMA das Adressieren von Speicher und device sogar gleichzeitig erledigen konnte. Und das ging auch für 16 Bit und Blocktransfers, wenn Speicher und Devices das unterstützt haben. Die CPU hat die Daten nie lesen & schreiben müssen, die flossen einfach an ihr vorbei. Gruß, Gerhard