Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Joerg Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Arm durch Arbeit Date: Wed, 06 Apr 2016 16:02:40 -0700 Lines: 55 Message-ID: References: <201604062101.a16289@b.maus.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net g627j4kxnJFYABtlSWIphgWN4d4TVp4Uuve3OBHEx7liR7b0JL Cancel-Lock: sha1:tXnXTDwbAjI6SskQ6p//g2k5arc= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1.6) Gecko/20070728 Thunderbird/2.0.0.6 Mnenhy/0.7.6.666 In-Reply-To: <201604062101.a16289@b.maus.de> Xref: csiph.com de.sci.electronics:206158 On 2016-04-06 12:01, Axel Berger wrote: > Joerg wrote on Wed, 16-04-06 16:30: >> Die Summe waere exakt der derzeit ausgewiesene Betrag. Das ist keine >> Prognose, da ist vorhanden. > > Und dann kommt 1923. Seit ich das hier gesehen habe > > https://www.youtube.com/watch?v=EW5IdwltaAc&feature=youtu.be > > weiß ich ganz sicher, daß es nicht mehr lange gut gehen wird. Geahnt > habe ich es vorher auch schon. > Das haben wir wohl alle. Es gibt auch konkrete Ansaetze, gegenzusteuern, doch die sind bei Sozen absolut tabu. Also wird zumindest bis Ende diese Jahres gar nichts passieren. Nur noch mehr Schulden, hoch lebe der Wohlfahrtsstaat. Reps sind da allerdings auch nicht immer Engelchen. >> Ich gehoere nicht zu dieser Gruppe, > > Bei einem echten Zusammenbruch? Handwerk ^^^^^^^^^ Da ist die Loesung fuer unsereins. Man muss ein Spezialgebiet haben und als Problemloeser bekannt sein. Es ist erstaunlich, wie der Prozentsatz der Menschen gestiegen ist, die heutzutage vor einem fuer uns nicht besonders erschreckendem technischen Problem schlicht kapitulieren. > ... und Landwirtschaft ist das > einzige, was dann noch zählt. Selbst Immobilien sind für den wertlos, > der *jetzt* essen will. Für den, der anders über die Runden kommt sind > sie neben Substanzaktien das einzige, das sich wieder erholen wird und > nicht verloren ist. Aber nur für den. Wer verkaufen muß, weil sonst > nichts da ist, für den sind selbst die fast nur Verlust. Sieh zu, daß > Du Dich bei einem Bauern nützlich machen kannst, Deine Gewichtssorgen > sind dann jedenfalls vorbei. > Da ist mir die Handwerksschiene lieber. Sowas hat ja frueher zu Zeiten von Hyperinflation auch funktioniert, da haben sich die Reparateure und Instandsetzer eben in Naturalien bezahlen lassen. Ansonsten reicht oft schon ein Garten und man sollte auf dem Land wohnen. Ich werden nie verstehen, was Leute in Betonwuesten zieht. Meine Eltern berichteten, wie Leute scharenweise aus Dortmund kamen und unsere Grosseltern (beide mit grossem Garten und Selbstversorgung) um die weggeworfenen Kartoffelschalen baten. Balkonkaesten reichen fuer sowas eben nicht. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/